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CPN

Meine Liebe zu Fotografie ist die totale Hingabe – und die habe ich mir niemals leicht gemacht.

Don McCullin


Don McCullin - Seeking the Light (Auf der Suche nach dem Licht)

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Näheres zum Film

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Don McCullin ist weltweit einer der bedeutendsten lebenden Fotografen und die Nachfrage nach ihm ist entsprechend hoch. CPN hatte vor kurzem die große Ehre, ein bedeutendes Filmprojekt mit diesem Giganten der Fotografie durchzuführen. Aber wie kam es zu diesem Film über Don McCullins „Reise in die digitale Welt“? Der CPN Chefredakteur Steve Fairclough erklärt das ...

Es war eine besonderes Privileg, dass CPN Mitte 2011 bei einer Beurteilung für das Ian Parry Scholarship Don McCullin treffen durfte. Seit der Einführung im Jahre 1990, ist Don McCullin Schirmherr dieses Stipendiums, das zu Ehren des Fotojournalisten Ian Parry benannt wurde, der bei seiner Berichterstattung für The Sunday Times über den Sturz des damaligen rumänischen Präsidenten Nicolae Ceausescu ums Leben kam. Ian Parry war gerade einmal 24 Jahre alt.

Das Stipendium unterstützt die Karriereentwicklung junger Fotografen und Don McCullin wurde von Aidan Sullivan (z. Zt. Vice President of Photo Assignments bei Getty Images) eingeladen, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Aidan Sullivan arbeitete zusammen mit Ian Parry bei The Sunday Times und gründete das Stipendium zur Erinnerung an ihn. Da Canon einer der Hauptsponsoren des Ian Parry Scholarship ist, bekam CPN eine Einladung bei der Entscheidungsfindung im Jahre 2011 dabei zu sein.

An diesem Tage sprach man beim Mittagessen über die Projekte an denen Don McCullin momentan arbeitet und wie er angefangen hat, sich mit der digitalen Fotografie – unter anderem mit einer Canon EOS 5D Mark III – auseinander zu setzen. In dem Moment nahm die Idee Formen an: Was wäre wenn CPN Don McCullins Reise in die digitale Welt begleiten könnte?

Don McCullin ist im Prinzip das, was die Briten als „old School“ bezeichnen – sowohl im Bezug auf seine Manieren (tadellos), sein Auftreten, seinen Charme als auch auf seinen beruflichen Werdegang. Er scheut E-Mails und führt seine Korrespondenz lieber per handgeschriebenem Brief, zu einem Handy konnte er sich gerade so durchringen. Vor diesem Hintergrund bedurfte es einiger Briefwechsel, um herauszufinden, ob er immer noch Interesse am „digitalen Weg“ hatte und – wenn ja – was er gern fotografieren würde.

McCullin liebt seit jeher alles was römisch ist – eine Tatsache, die er im Jahre 2010 mit seinem Buch „Southern Frontiers: A Journey Across the Roman Empire“ (Südliche Grenzen – Eine Reise durch das Römische Reich) eindrucksvoll dokumentierte – und er liebt das Fotografieren britischer Landschaften (normalerweise in Schwarzweiß). Daher war die ursprüngliche Idee, Don beim Fotografieren des Hadrianswall in Nordengland zu filmen, am besten noch im Schnee. Er hatte erwähnt, dass er seit langem schon eine gewisse Affinität zu dieser vom römischen Feldherrn Hadrian erbauten Sehenswürdigkeit hatte.

Wie so viele gute Ideen, konnte auch die Idee vom Film am Hadrianswall zum einen wegen des Wetters und zum anderen wegen des prall gefüllten Terminkalenders von Don McCulin nicht umgesetzt werden. Er hatte u. a. Termine für zwei große Ausstellungen in London, eine in der Tate Gallery und die Ausstellung „Shaped By War“ (vom Krieg gezeichnet) im Imperial War Museum. Eine zweite Location, die Isle of Skye vor der Küste Schottlands, wurde in Erwägung gezogen, aber wieder kamen uns die „Götter der Organisation und der Gelegenheiten“ in die Quere.

Letztendlich tat sich dann aber Mitte 2012 ein Zeitfenster auf, in dem Don McCullin eine ganze Woche zur Verfügung hatte, in der er in die Languedoc-Roussillon Region nach Südfrankreich kommen konnte, um Landschaftsaufnahmen zu machen und mehr über Canon Digitalkameras zu erfahren. Diese Region ist hügelig, von Weinbergen umgeben und der Himmel kann sich im Handumdrehen zuziehen und in etwas wundervoll Dunkles und Dramatisches verwandeln – ein perfekter Ort also für Landschaftsaufnahmen.

Vor dem Beginn der Aufnahmen schlug CPN vor, Don mit einem passenden Partner zusammen zu bringen, der ihm beim Erkunden der digitalen Welt zur Seite steht: Canon Ambassador Jeff Ascough, der als einer der besten Hochzeitsfotografen der Welt bekannt ist, vom Magazin American Photo zu den Top 10 gewählt wurde und bei einer BBC Wahl unter die besten 5 gelangte.

Auf der ersten Blick schien es ungewöhnlich, einen bekannten Hochzeitsfotografen mit einem legendären Fotojournalisten zusammen zu bringen, aber Don McCullin und Jeff Ascough verbindet eine große Begeisterung für die Landschaftsfotografie. Zusätzlich hatte sich Jeff als junger Fotograf vor mehr als 20 Jahren eingehend mit dem Werk und der Arbeitsweise von Don McCullin beschäftigt und eine große Affinität dazu erlangt. Nachdem Don ein Portfolio mit einigen von Jeffs Arbeiten durchgesehen hatte, stimmte er der Partnerschaft zu und beide reisten zusammen nach Südfrankreich zu den Filmaufnahmen.

Der Film wurde in Frankreich Mitte Juni 2012 über eine Zeitspanne von 8 Tagen aufgenommen... und es ergaben sich in der Zeit eine ganze Menge interessanter Entwicklungen. Was ursprünglich als reines Landschaftsshooting geplant war, wurde schnell eine faszinierende und umfangreiche Mixtur von Porträts, Stillleben, Reportage- und Landschaftsaufnahmen, getragen von einem leichten Konkurrenzkampf zwischen Don und Jeff.

Die Aufnahmen machten viele Facetten von Don McCullins Charakter und seiner Arbeitsweise deutlich. Er hat einen unstillbaren Durst nach „dem Bild“, eine Energie, der man seine 77 Lebensjahre nicht anmerkt und eine Passion für das Fotografieren, die immer noch einige in den Schatten stellt. Viele der bisher veröffentlichen Interviews mit Don McCullin zeigten vorwiegend das Bild einer gequälten Seele. Er sagt von sich selbst zwar: „Ich bin eine finstere Seele, der Krieg hat mich so gemacht.“, aber er ist auch eine äußerst faszinierende Kombination aus erstklassigem Erzähler, englischem Gentleman und unbarmherzigem Profi. Er mag es nicht, als reiner Kriegsfotograf abgestempelt zu werden und sagt: „Es macht mich froh, einfach als Fotograf wahrgenommen
zu werden.“

Don McCullin fotografiert auch heute noch mit seiner Canon EOS 5D Mark III DSLR und einer Vielzahl von EF Objektiven. Wie Jean-François Leroy (Direktor des Visa pour l’Image international Festival of Photojournalism) bereits verraten hat, wird er als Ehrengast an der 25. Ausgabe des Festivals teilnehmen, das 2013 in Perpignan in Frankreich stattfindet. Es sieht so aus, als hätte die Geschichte des bedeutendsten lebenden Fotojournalisten der Welt noch das eine oder andere Kapitel, das noch erzählt werden muss ...


Don McCullin – Die digitalen Aufnahmen

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Jeff Ascough – Der „Digital-Guru“

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Nach mehr als 50 Jahren Fotografieren mit Analogkameras, war es ratsam, Don McCullin einen Experten für digitales Fotografieren und Editieren mit Rat und Tat zur Seite zu stellen. Dieser Experte war Canon Ambassador Jeff Ascough, allgemein als einer der Welt besten Hochzeitsfotografen bekannt, der mit Don die große Leidenschaft für die Landschaftsfotografie teilt.

Jeff begann seine Karriere Ende der 80ger Jahre mit analoger Fotografie und hat dann seinen eigenen Weg hin zur digitalen Fotografie bestritten, wozu auch die Kunst der digitalen Bildbearbeitung gehört. Das kam seinen kommerziellen Hochzeitsbildern wie seinen privaten Landschaftsaufnahmen zu Gute. Seine technische Gewandtheit, sowie die Tatsache, dass er sich Ende der 80ger Jahre als Student eingehend mit dem Werk von Don McCullin beschäftigt hat, machten ihn zum idealen Partner für Don, um diesem den Weg in die digitale Welt zu ebnen.

Jeff Ascough hat weltweit viel Beifall für seinen einzigartigen Stil in der Hochzeitsfotografie geerntet – er wurde u. a. vom Magazin Amercan Photo zu einem der 10 besten Hochzeitsfotografen weltweit ernannt – aber die Herausforderung Mitte 2012 war eine ganz besondere: der „digitale Tutor“ für Don McCulin zu werden.

Jeff erklärte: „Don war einer meiner fotografischen Helden, als ich Fotografie studierte. Da gab es Don, Cartier-Bresson, Gary Winogrand und einen englischen Fotografen namens Raymond Moore. Ich habe mich eingehend mit Dons Werk beschäftigt; nicht so sehr mit seinen Kriegsbildern, als vielmehr mit den Aufnahmen von Bradford, sowie den dunklen sozialen Dokumentationen, die er in den 70ger Jahren aufgenommen hat. In all den Jahren war ich oft in Ausstellungen, um mir Dons Werke zu betrachten, er hatte einen ziemlichen Einfluss auf meine Arbeit.“

Dieser Einfluss und das fundierte Wissen über Don McCullins Werke machten es Jeff Ascough deutlich einfacher, die Aufnahmeorte für die 8-tägige Reise in die Languedoc-Roussillon Region in Südfrankreich zu planen. Jeff erzählte: „Als wir uns trafen, erklärte ich Don, dass ich sechs Jahre zuvor genau den selben Prozess durchgemacht hatte. Mein damaliger Hintergrund war „schwere“ Schwarzweiß-Fotografie und ich wusste alles, was man mit analogem Filmmaterial machen konnte, angefangen von der Belichtung, über die Entwicklung bis hin zu den Abzügen. Daher konnte ich gut nachvollziehen, was Don erwartete.“

Jeff ergänzte: „Ich kannte sein Werk, ich wusste, welche Objektive er bevorzugt, in welchen Format er am liebsten fotografiert und was er von mir erwarten würde. Mit diesem Wissen um Dons Hintergrund, wollte ich den Schwerpunkt darauf legen, was er aufnimmt, um das eigentliche Fotografieren [digital] für ihn so einfach wie möglich zu machen.“

Don und Jeff arbeiteten beide mit Canon EOS 5D Mark III DSLR Kameras und Jeffs Wissen um Dons Objektivvorlieben hatte dazu geführt, dass die hervorragenden EF Objektive mit 24 mm, 28 mm, 50 mm und 135 mm zum Aufnahme-Equipment gehörten.

Als Fotograf von seinem Schlag und mit seiner Erfahrung war es wenig überraschend, dass Don nicht lange brauchte, um sich mit dem digitalen Equipment vertraut zu machen. Jeff bemerkte: „Nach ungefähr einem Tag war er soweit. Ich habe ihm die Kameras eingestellt und es ganz einfach gehalten. Scharfstellung über der Taste auf der Rückseite und zwei ISO-Einstellungen, 800 und 3.200. Don ist einfach ein großartiger Fotograf. Da spielt es keine Rolle, welche Kamera er benutzt – er wird schnell damit umgehen können.“

Als wir mit den Aufnahmen dann begannen, widmeten sich Jeff und Don einer ganzen Reihe von Motiven: ein Tag auf dem Markt in der französischen Stadt Bessan, Landschaftsaufnahmen in der Nähe der Städte Laurens, Roquebrun und Tarassac und das sehr beeindruckende römische Aquädukt Pont du Gard, bei Remoulins. Aber gab es irgend etwas, was Jeff Ascough bei der engen Zusammenarbeit mit Don McCullin überraschte?

Jeff lachte: „Er ist ziemlich ehrgeizig! Wenn wir uns am Ende eines Tages die Bilder anschauten, dann konnte man seinen Wetteifer förmlich spüren – das war aber eine sehr interessante und positive Stimmung. Die Leidenschaft, die Don immer noch für die Fotografie hat, ist einfach unglaublich, das steckt an. Sein Antrieb raus zu gehen und zu fotografieren, wenn der Rest am liebsten Feierabend gemacht hätte, hat mich wirklich erstaunt. Er ist ein echter Fotograf – er ist nicht nur in einem Genre der Fotografie zu Hause. Egal ob Stilleben, Porträts, Street-Fotografie oder Landschaften – seine Leidenschaft da draußen ein gutes Bild zu machen, war einfach unglaublich. Er brachte frischen Wind in das Geschehen.“

Am Ende der täglichen Aufnahmen arbeiteten Jeff und Don Seite an Seite und druckten ihre besten Digitalbilder auf einem PIXMA PRO-1 Fotodrucker aus. Jeff erklärte: „Das einzige, was nach meinem Gefühl für Don immer hochheilig war, war das Fertigen der Abzüge von seinen Fotos. Und da saß ich nun und druckte seine Bilder, nachdem ich sie auch noch vorher am Computer bearbeitet hatte. Das war surreal – in einer Millionen Jahre hätte ich mir nicht vorstellen können, die Fotos von Don McCullin für ihn zu drucken. Diese Möglichkeit mit ihnen [den Bildern] zu arbeiten war eine unglaubliche Erfahrung für mich.“

Jeff gab zu: „Don ist komplett anders als ich – wenn ich einen [Hochzeits-] Job mache, dann muss ich 200 gute Bilder in acht Stunden haben. Daher versuche ich konstant zu fotografieren und dabei ein hohes Niveau zu halten. Ich arbeite nicht auf einen Höhepunkt zu, um dann ein großartiges Bild zu bekommen. So arbeitet Don aber – er sucht nur nach dem einen Bild. Wenn wir abends beim Bearbeiten saßen und er das eine Bild gefunden hatte, waren alle übrigen Bilder damit ausrangiert. Er wusste sofort, was ihm am besten gefiel.“

Er ergänzte: „Die Art und Weise, wie Don seine Bilder bearbeitet, hat auch meinen Stil – insbesondere bei der Landschaftsfotografie – beeinflusst. Seine ganze Art, Landschaften im dunkel zu halten und den Himmel darüber zu betonen, hat mich stark angesprochen, so kannte ich mich gut mit seinem Verfahren aus,” erklärte Jeff.
„Es war relativ einfach das, wovon ich annahm, dass es ihm gefiel, zu realisieren; dann forderte Don mich auf, einzelne Bereiche am Computer konstrastreicher oder farbintensiver zu machen. Am erstaunlichsten war es für mich aber, dass er viele Aufnahmen, von denen ich dachte, dass er sie gern in Schwarzweiß hätte, in Farbe belassen wollte.“

Und wie ist der Eindruck von Jeff nach diesem Shooting? „Für mich war das ein Erlebnis, das mein Leben verändert. Ich habe so viel darüber gelernt, wie Don seine Motive angeht und wie er sie am liebsten fotografiert – das hat einen großen Einfluss auf meinen Stil. Don begegnet seinen Motiven mit einer unglaublichen Begeisterung und viel Verständnis – man könnte es beinahe mitfühlend nennen. Er versucht niemals Menschen in seinen Bildern bloß zu stellen, er zeigt ihnen gegenüber eine gewisse Demut. Meine schönsten Erinnerungen an diese Erfahrung abseits der Fotografie sind vor allem die an seinen ansteckenden Humor, seine Geschichten und seine Lebenslust.

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Der Film zur Technik - Mike Owen von Canon Europa erklärt das Equipment

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Die Canon EOS 5D Mark III DSLR, die wir für die Aufnahmen verwendet haben, hat eine ganze Reihe von großartigen Funktionen: beispielsweise einen Standard-ISO-Bereich von 100 bis 25.600, ein 61-Punkt-AF-System, ein intelligentes iFCL AE-Messsystem über 63 Zonen und einen Sucher mit 100 % Bildfeldabdeckung für die präzise Motivfindung. Sie verbindet zudem einen leistungsstarken 22,3 Megapixel CMOS-Sensor im Vollformat mit einem DIGIC 5+ Prozessor für erstklassige Bildqualität bei einer schnellen Bildverarbeitung.

Mike Owen, Manager Professional Imaging Communications bei Canon Europa erklärte: „Don und Jeff haben für alle Aufnahmen mit ISO 800 oder 3.200 gearbeitet. Der Grund, weshalb sie mit derart hohen ISO-Einstellungen arbeiten konnten liegt darin, dass Canon den Sensor der EOS 5D Mark III neu entwickelt hat und dabei jeden einzelnen Pixel so weit wie möglich optimierte. Den Bereich mit den Fotodioden haben wir so groß wie nur möglich gemacht und die lückenlose Mikrolinsen-Anordnung stellt sicher, dass das Licht ungehindert auf den Sensor auftrifft.“

Damit Don es anfangs möglich leicht hatte, hat Jeff, der ihm als „Digital-Guru“ zur Seite stand, die Kameras für ihn eingestellt Jeff erklärte: „Ich habe versucht, das Setup der Kameras so einfach wie möglich zu halten, nicht idiotensicher, aber so, dass es dazu passte, was ich über Dons Art zu fotografieren und seinen fotografischen Hintergrund wusste. Natürlich hat sich ein derart hervorragender Fotograf schnell darauf eingestellt.“ Jeff hat die 5D Mark III DSLRs mit ISO 800 für Außenaufnahmen und ISO 3.200 für Innenaufnahmen eingestellt, wobei die Scharfstellung über die AF-Taste hinten auf der Kamera erfolgte (was Don etwas mehr Gewöhnung abverlangte, da er über Jahrzehnte hinweg gewohnt war, manuell zu fokussieren). Ansonsten überließ er alles Dons Instinkt und seinem Auge. Apropos Aufnahmen mit der EOS 5D Mark III – Dons Kommentar dazu: „Ich bin einer der alten „Dinosaurier" die ihr ganzen Leben lang mit analogem Film gearbeitet haben und plötzlich bekomme ich eine derartige Technologie in die Hände – das ist einfach phänomenal.“

Don gab zu: „In einen Raum zu gehen, war früher mit analogem Film immer von einer gewissen Angst begleitet. Man sorgte sich immer um das Licht. Ist genügend Licht vorhanden, um aus der Hand zu fotografieren? Und in den meisten Fällen war das nicht der Fall.“ Er ergänzte: „Jetzt kann ich praktisch in die völlige Dunkelheit kommen und wenn es sein muss bei Kerzenlicht mit einer dieser Canon Kameras Aufnahmen machen. Ein außergewöhnlicher Gedanke, für immer von der Frage ‘Ist genügend Licht vorhanden?’ befreit zu sein.“

Don erklärte weiter: „Egal welche Aufnahme man auswählt, du kannst sie unglaublich vergrößern und das Ding [Foto] ist immer noch gestochen scharf. Das gibt mir in so vielen Bereichen ungemeine Möglichkeiten – ob Innenaufnahme, Porträt oder Landschaftsaufnahme. Wenn es sein müsste, könnte ich sogar lichtstarke Objektive beim Fotografieren in Konfliktgebieten einsetzen. Es gibt keine Grenzen mehr, die mich von irgendetwas abhalten können… wenn ich diese Kameras erst einmal vollkommen beherrsche.“

Der Canon Ambassador Jeff Ascough, der Don McCullin dabei half, die Herausforderung der digitalen Technologien bei den Aufnahmen zu meistern, traf ganz bewusst eine Auswahl an bestimmten Objektiven für dieses Projekt. Jeff erklärte: „Ich wusste dass Don der 28-mm- bzw. 135-mm-Typ ist. Daher fragte ich nach dem neuen [Canon] EF 28mm [Objektiv] mit IS [Bildstabilisator] – er musste einfach ein 28-mm-Objektiv haben, weil er die Arbeit damit gewohnt war.“

Am Ende eines jeden Tages dieses 8-tägigen Shootings wurden die Aufnahmen auf einen Apple Mac Computer hochgeladen und von Jeff Ascough mit der Software Lightroom 4 nach Don McCullins Vorgaben bearbeitet. Anschließend wurden sie auf einem Canon PIXMA PRO-1 ausgedruckt. Jeff erklärt weiter: „In weiser Voraussicht auf das was da kommen würde, habe ich meine [Lightroom] Voreinstellungen mitgenommen, so dass ich mit einem Klick ein Bild auf Schwarzweiß stellen und mit einem anderen Klick die Kanten abdunkeln oder etwas Körnigkeit hinzufügen konnte. Danach konnten wir einfach die Schattierungen korrigieren und natürlich alles, was wir sonst noch wollten. Die ganze Idee dahinter war, eine RAW-Aufnahme in kürzester Zeit zu einem fertigen Fotodruck zu machen.“

  • EOS 5D Mark III

    Eine erstklassige Vollformat-DSLR mit einem 22,3 Megapixel CMOS-Sensor. Weitere Informationen

  • EF 24mm 1:2,8 IS USM

    Ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv mit Canon Bildstabilisator. Weitere Informationen

  • EF 28mm 1:2,8 IS USM

    Ein exzellentes Weitwinkelobjektiv mit 4-Stufen-Bildstabilisator. Weitere Informationen

  • EF 50mm 1:1,2 L USM

    Ein Weitwinkelobjektiv der Spitzenklasse mit hoher Lichtstärke von 1:1,2. Weitere Informationen

  • EF 135mm 1:2L USM

    Ein Objektiv, das sich besonders für Porträtaufnahmen und für Innenaufnahmen bei wenig Licht eignet. Weitere Informationen


Seit der Einführung im Jahre 2005 haben sich die Modelle der digitalen SLR Canon EOS 5D zur Hauptkamera zahlreicher Fotojournalisten auf der ganzen Welt entwickelt. Daher war es die nahe liegende Wahl, die aktuelle EOD 5D, nämlich die EOS 5D Mark III mit 22,3 Megapixel Vollformatsensor, in die Hände dieses legendären Fotojournalisten Don McCullin zu legen, um damit sein wichtiges Digitalshooting zu bestreiten.

Während der gesamten Aufnahmen nutzen Don McCullin und Jeff Ascough die Canon Vollformatkamera EOS 5D Mark III mit Canon EF Objektiven. Eine Reihe von lichtstarken Canon Spitzenobjektiven – die wichtigsten darunter die Festbrennweiten EF 24mm 1:2,8 IS USM, EF 28mm 1:2,8 IS USM, EF 50mm 1:1,2L USM und das EF 135mm 1:2L USM – wurden ausgewählt, um die bestmögliche optische Leistung zu bekommen. Don benutzte auch das EF 100mm 1:2,8L Makro IS USM (vorwiegend für Porträts), während Jeff für viele Aufnahmen gern mit dem EF 16-35mm 1:2,8L II USM Zoomobjektiv und dem EF 85mm 1:1,8 USM arbeitete.


Hinter den Kulissen – „Auf der Suche nach dem Licht“

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In diesem Bereich haben wir einige der Schnappschüsse gestellt, die die Crew während der Dreharbeiten machte. Wir haben auch alle Locations aufgelistet, die wir besucht haben.

Locations

Land: Frankreich
Region: Languedoc-Roussillon – Hérault Region
Basis-Standort: Laurens

Aufnahmeorte

Laurens | Narbonne | Bessan | Bouzigues | Tarassac | Roquebrun |
Pont du Gard | Nîmes

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