Der CMOS-Vollformatsensor der EOS-1D X nimmt das Licht auf und leitet es an die Dual DIGIC 5+ Bildprozessoren weiter, die diese Signale verarbeiten und in optimale Bildqualität umsetzen. Der zweite von sechs Filmen (zum Abspielen auf das Fenster oben klicken) über die Leistungsmerkmale der 18,1 Megapixel EOS-1D X widmet sich dem CMOS-Sensor und den Dual DIGIC 5+ Prozessoren der Kamera.
In dem Film erläutert Mike Owen, European Professional Imaging Communications Manager von Canon Europe, die wichtigsten Funktionen und Vorzüge des CMOS-Sensors und der Dual DIGIC 5+ Prozessoren. Er zeigt, dass die Pixel des Vollformatsensors im Vergleich zu denen früherer EOS Kameras um 21 % größer sind und dadurch noch mehr Licht bei reduzierter Bewegungsunschärfe aufnehmen; darüber hinaus optimieren die Dual DIGIC 5+ Prozessoren gegenüber früheren EOS Modellen das Rauschverhalten um zwei Blendenstufen, und der ISO-Standardbereich reicht von 100 bis 51.200 (erweiterbar auf 50 bzw. 204.800).
Der Film zeigt außerdem den erfahrenen Reportagefotografen Bruno Barbey (Magnum Photos), der seine ersten Eindrücke von der EOS-1D X schildert. Sein Kommentar: „Der Kameramotor ermöglicht bis zu zwölf Bilder pro Sekunde; dadurch gelingen selbst bei Einsätzen auf Kriegsschauplätzen oder bei Sportaufnahmen fast immer gute Bilder. Sogar bei schwachen Lichtverhältnissen lässt sich unglaublich gut arbeiten, weil die ISO-Empfindlichkeit auf 200.000 erweitert werden kann; damit kann man nachts Dinge fotografieren, die man mit bloßem Auge gar nicht erkennt.“
Die lückenlos angeordneten Mikrolinsen des CMOS-Sensors über jeder Fotodiode maximieren die Lichtaufnahme, ganz gleich, aus welchem Winkel das Licht auf den Sensor gelangt. Es ist das erste Mal, dass lückenlose Mikrolinsen bei einem Vollformatsensor zum Einsatz kommen; sie tragen zur hohen ISO-Leistung der Kamera bei.
Die EOS-1D X liest die Daten mit hoher Geschwindigkeit über 16 Kanäle aus; das gleichzeitige Auslesen zweier vertikaler Pixel ist die Basis für die Aufnahmegeschwindigkeit von 14 Bildern pro Sekunde – ein Novum für eine Kamera mit digitalem 35-mm-Vollformatsensor. Der Sensor wurde außerdem für Spitzenleistung bei der Aufzeichnung von 1080p-Full-HD-Videos ausgelegt – das Resultat: weniger Moiré-Effekte und Fehlfarben, dafür mehr Details und optimierte Bildqualität.
DIGIC 5+ Prozessoren
Die Dual DIGIC 5+ Prozessoren bedeuten eine noch bessere Signalverarbeitung, die zusammen mit den Sensoroptimierungen für erhöhte ISO-Empfindlichkeit sorgt (gegenüber der EOS-1D Mark IV im Standardbereich um zwei Stufen auf jetzt ISO 51.200) – damit ist eine Erweiterung über den Standardbereich hinaus oftmals nicht erforderlich. Aufgrund der gesteigerten Verarbeitungsleistung kann die Rauschreduzierung bei hoher ISO-Einstellung getrost auf „Stark“ eingestellt werden – die Zahl der möglichen Reihenaufnahmen wird dadurch nicht beeinträchtigt.
Die optimierte Signalverarbeitung der Dual DIGIC 5+ Prozessoren wirkt sich außerdem auf die kamerainterne Objektivkorrektur aus. Eine neue Funktion zur Korrektur chromatischer Aberrationen beseitigt Farbsäume und Halo-Effekte in Randbereichen mit hohem Kontrast; das optimiert die Bildqualität insgesamt und steigert die Leistung mit Canon Objektiven.
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