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Technische Daten

Hayley Easton Street dreht den Film &bdquo;Stealth&ldquo; mit der <br class="br_visual" />EOS 5D Mark III

Hayley Easton Street dreht den Film „Stealth“ mit der
EOS 5D Mark III

© Hayley Easton Street

Dezember 2012

New York, Istanbul, London und Monaco … all diese herausragenden Orte spielen eine Rolle in der bemerkenswerten Reise des Films „Stealth“ der Filmemacherin Hayley Easton Street. Dieser clevere und spannende Kurzfilm, der größtenteils mit einer Canon EOS 5D Mark III DSLR aufgenommen wurde, gewährt einen Einblick in eine Welt, von der viele nichts wissen, und zeigt zudem, wie das Drehen eines Films einen auf eine faszinierende Reise schicken kann. CPN-Autor Robert Hull unterhielt sich mit Hayley Easton Street, um mehr zu erfahren …

Wenden wir uns von den hellen Lichtern der Großstadt ab und konzentrieren uns stattdessen auf einen jungen Mann, Josh, der spät nachts durch die Straßen geht und auf seine Gelegenheit wartet. Wir sehen ihm zu, wie er auf einem Baugerüst hochklettert und sich dabei an Sicherheitswachmännern vorbeischleicht. Der Soundtrack baut kontinuierlich Spannung auf, während sich unser Protagonist seinen Weg zur Spitze des Hochhauses im Herzen der Stadt London bahnt. Josh sieht sich die Stadt im frühen Morgenlicht an, schnallt sich etwas auf den Rücken, bewegt sich zum Rand des Wolkenkratzerdaches und springt. Kurz darauf öffnet sich ein Fallschirm und er schwebt zu den Straßen herunter: ein gutgelaunter Basejumper, der sich gleich wieder in den Stadtverkehr und die Menschenmassen eingliedern wird.

Hayley Easton Street ist Autorin und Regisseurin des Films „Stealth“, der zum Teil vom Leben von Dan Witchalls inspiriert wurde, einem Basejumper, der im Dokumentarfilm „The Men Who Jump Off Buildings“ (2010) des britischen Fernsehsenders Channel 4 auftauchte. Dan führt gewissermaßen das Leben des Hauptdarstellers Josh – er bricht in Gebäude ein und springt von deren Dach (was für gewöhnlich illegal ist). Easton Street dazu: „Dan steht mitten in der Nacht auf. Während er sich aus dem Haus schleicht, schläft seine Freundin noch. Er hat bereits 1.200 dieser Sprünge absolviert.“

© Hayley Easton Street

Klicken Sie auf das Fenster oben, um sich Hayley Easton Streets Kurzfilm „Stealth“ anzusehen, der mit einer EOS 5D Mark III DSLR aufgenommen wurde.

Easton Street ging es nicht unbedingt um das illegale Vorhaben eines Basejumpers auf der Suche nach einem Adrenalinschub, sondern eher darum, wie diese extreme Aktivität größtenteils unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit stattfindet. Sie wollte auch einen Blick darauf werfen, was eine Person zu so etwas antreibt. Sie verrät: „Ich wollte etwas vom 'verborgenen London' zeigen, oder allgemeiner von einem verborgenen Ort. Es geht um die Vorstellung, dass ständig alle möglichen Dinge passieren, ohne dass man etwas davon mitbekommt. Wer würde im Traum daran denken, dass jemand in Hochhäuser einbricht, um dann von deren Dach zu springen? Ich glaube tatsächlich, dass das eine Art Sucht für diese Leute ist. Es ist ein Zwang.“

Die Ironie beim Filmemachen ist die Tatsache, dass das, was auf dem Bildschirm glamourös aussehen soll, oftmals in einer eher weniger glanzvollen Umgebung kreiert wird. Easton Street fand sich zwar auf Dächern im Herzen Londons wieder, aber der Großteil von „Stealth“ wurde an einem Set in Süden Londons gedreht. Als äußerst praktisch erwiesen sich die kompakten Abmessungen der EOS 5D Mark III, ihre unglaubliche ISO-Empfindlichkeit und das vielseitige Zubehör, das für sie erhältlich ist.

© Hayley Easton Street

Hayley Easton Street (ganz links) wird während ihrer Bildkomposition für eine Aufnahme für den Film „Stealth“ auf einem Hochhausdach in London abgestützt.

„Wir mieteten ein Lagerhaus und bauten dort eine Kulisse auf, die ungefähr drei Stockwerke hoch und sechs Meter breit war“, erzählt Easton Street. „Dort nahmen wir die Szenen auf, in denen Josh auf dem Gerüst, über das er zum Dach des Hochhauses gelangt, schleichen, kriechen und klettern musste.“ Die Kulisse vermittelte zwar die Dimension von Joshs Vorhaben, ließ jedoch Easton Street und ihrer Crew nicht viel Aktionsradius.

Sie erklärt: „Die EOS 5D Mark III war eine hervorragende Kamerawahl, da sie alles bot, was wir in Bezug auf Verwendbarkeit, Größe und Handling brauchten, praktisch ideal. Außerdem verwendeten wir ein RedRock Micro-Rig. Da wir uns in diesem engen Bereich innerhalb des Gerüsts aufhielten, hatten wir kaum Bewegungsfreiheit. Die EOS 5D Mark III war bei diesem Teil des Shootings großartig. Wir waren in der Lage hineinzugehen und uns zu bewegen.“

Da Joshs Ausflug zum Absprungpunkt nachts stattfand und es zudem viele Szenen in Dunkelheit auf dem Gerüst gab, brauchte Easton Street eine Kamera, die unter schwachen Lichtbedingungen gute Ergebnisse liefert. Bei Gesprächen mit Canon zum Projekt wurde die EOS 5D Mark III mit ihrem beeindruckenden standardmäßigen ISO-Bereich von 100 bis 25.600 als Lösung vorgeschlagen. Die Mark III meisterte nicht bloß die Herausforderung, sondern übertraf sogar sämtliche Erwartungen.

© Hayley Easton Street

Bildkomposition auf einem Londoner Hochhausdach für den Kurzfilm „Stealth“

„Wir sorgten bei der Kulisse im Lagerhaus für Lichtbedingungen wie man sie nachts vorfindet, d. h. wir hatten blaues Licht und einige Straßenlampeneffekte“, verrät Easton Street. „Wir achteten sehr darauf, dass die Aufnahmen immer gelingen. Am Ende wurden wir angenehm überrascht – wir mussten tatsächlich aufpassen, Szenen nicht zu überbelichten, da die EOS 5D Mark III mit diesen Lichtbedingungen so gut zurecht kam. Wir konnten sogar einige Lampen ausschalten!“

Ein weiterer Aspekt der EOS 5D Mark III, von dem Easton Street und ihre Crew sehr angetan waren, war die Bildqualität, selbst bei Nutzung eines Standardobjektivs. Obwohl Easton Street ein umfangreicher Objektivpark zur Verfügung stand, war sie mit den Ergebnissen, die das Canon EF 50mm 1:1,2L USM lieferte, mehr als nur zufrieden. „Wir versuchten immer wieder, unsere anderen Objektive einzusetzen, aber mit diesem 50-mm-Objektiv sah einfach alles so toll aus. Wundervoll. Wir verwendeten schließlich das 50mm 1:1,2 (und das 50mm 1:1,4 auf der B-Kamera) für die Innen- und Dachaufnahmen und das EF 70-200mm 1:2,8 für die Aufnahmen des Sprungs.“

Nach den Aufnahmen am beengenden Set konnten Easton Street – die „Stealth“ ihren ersten „richtigen“ Film nennt – und die Crew beim Dreh auf den Hochhausdächern die frische Luft und den Dunst Londons atmen. Allerdings war es nicht einfach, Zugang zum Wolkenkratzer zu erhalten, der eine wichtige Rolle bei Joshs Sprung spielt. Der Zutritt zum Dach von Tower 42 (ehemals NatWest Tower) hatte man zwar ursprünglich gewährt – unter der Auflage, dass ein illegaler Basejump nicht stattfindet –, doch die Erlaubnis wurde in letzter Minute zurückgezogen. „Jemand rief mich an und sagte: 'Wir glauben, dass Sie hochgehen und trotzdem einen Basejump machen werden – deshalb blasen wir das Ganze ab.'“

© Hayley Easton Street

Schauspieler Chase Armitage in einem Standbild aus dem Film „Stealth“. Diese Aufnahme wurde auf einer besonderen „Gerüstkulisse“ gemacht, die im Süden Londons aufgebaut wurde. Die geringen Abmessungen der EOS 5D Mark III erlaubten der Crew, in sehr engen Räumen zu arbeiten.

Glücklicherweise konnten diese Befürchtungen zerstreut werden, und so durfte das Team wenige Zeit später auf das Dach von Tower 42. Da am Drehtag ein Crewmitglied fehlte, hatte Easton Street unerwarteterweise mehr Gelegenheit, sich mit der EOS 5D Mark III persönlich zu befassen. Sie merkt an: „In Bezug auf Menüs und Benutzerfreundlichkeit war die [EOS 5D] Mark III ausgezeichnet. Ich fand stets instinktiv die korrekte Taste für die jeweils gewünschte Funktion.“

Als das „Stealth“-Team in Istanbul landete, um dort Basejumper bei der ersten Runde des ProBASE World Cup auf dem Wolkenkratzer Sapphire zu filmen, wich es vom Plan ab, das EF 50mm 1:1,2L USM als Objektiv zu verwenden. Stattdessen nutzte es das Zoomobjektiv EF 70-200mm 1:2,8L IS II USM an der EOS 5D Mark III, um vom Boden aus zu filmen; die Basejumper warteten auf dem Dach des Gebäudes auf ihren Absprung.

Oben auf dem Wolkenkratzer kam dann wieder das 50-mm-Objektiv zum Einsatz – und eine gehörige Portion Postproduktionstricks, bei denen sich zweifelsohne Easton Streets Erfahrungen als VFX-Artdirector als äußerst nützlich erwiesen. „Wir hatten zahlreiche unterschiedliche Basejumper-Aufnahmen, und so mischten wir einen Basejumper in das Tower-42-Material“, erklärt sie.

© Hayley Easton Street

Die Crew bereitet sich auf eine Aufnahme auf dem Dach für den Film „Stealth“ vor.

Easton Street verrät: „Der Sprung musste unbedingt glaubhaft rüberkommen; wir wollten ihn nicht mithilfe von Cuts umgehen. Da es zu gefährlich gewesen wäre, unseren Schauspieler auch nur am Dachrand stehen zu lassen, nahmen wir einen Greenscreen auf das Dach mit und machten mehrere Aufnahmen vom Darsteller. Tower 42 hat drei versetzte Dächer, und so nahmen wir zunächst von einem höheren Dach aus ein Clean Plate vom Dach unseres Helden auf. Danach bauten wir einen Greenscreen ein paar Meter vom Rand entfernt auf und filmten vom gleichen Winkel aus den Schauspieler, wie er auf den Greenscreen springt.“

Sie fügt hinzu: „Es war aufwendig, einen Greenscreen in 180 Meter Höhe aufzubauen, doch das Licht passte dadurch perfekt. Bei einer Aufnahme im Studio wäre das nicht der Fall gewesen. Als wir dann den Schauspieler in das Clean Plate einfügten, sah sein Sprung vom Dachrand absolut realistisch aus. Der Schauspieler hatte etwas Erfahrung mit Skydiving und konnte deshalb einen überzeugenden 'Scheinsprung' auf den Boden durchführen, ohne sich zu verletzen.“

Soviel zum Teil der Geschichte in London und Istanbul, aber was ist mit New York und Monaco? Diese Orte gehören nämlich nun auch zur Geschichte des Films, nachdem dieser der Öffentlichkeit
gezeigt wurde.

„Stealth“ wurde im November 2012 beim International Manhattan Film Festival in Greenwich Village (New York) präsentiert und wurde für das Monaco Film Festival (Angel Film Awards) in Monte Carlo ausgewählt. Dazwischen wurde er auch in Londons Kino Aubin gezeigt und kam in die engere Wahl für IMDBs New Film-maker Award. Und wenn Sie nun neugierig darauf geworden sind, den Film auf der großen Leinwand zu sehen, dann können Sie vom 28. Dezember 2012 bis zum 4. Januar 2013 das Lexi Cinema in London besuchen.

Den Grund für die starken Kritiken und Preisnominierungen für „Stealth“ sieht Easton Street darin, dass er dem Festivalpublikum etwas anderes bietet. „Als er von IMDB in die engere Wahl genommen wurde, ging ich zur Preisverleihung“, erinnert sie sich. „Sie hatten sechs Filme von 185 in die Auswahl genommen, und 'Stealth' hob sich von vielen ab. Meiner Meinung nach deutlich: nicht nur in Bezug auf das Thema, sondern auch hinsichtlich des Looks. Er unterschied sich komplett von allen anderen Filmen, mit denen er gezeigt wurde, was sich als positiv erwies.“

Technische Daten

Hayley Easton Streets Ausrüstung

Kameras:

EOS 5D Mark III (Hauptkamera)
EOS 5D Mark II (Zweitkamera)

Objektive:

EF 24mm 1:1,4L II USM
EF 24-105mm 1:4L IS USM
EF 50mm 1:1,2L USM
EF 50mm 1:1,4 USM
EF 70-200mm 1:2,8L IS II USM
EF 85mm 1:1,2L II USM
EF 300mm 1:2,8L IS II USM
EF 400mm 1:2,8L IS II USM

Zubehör:

2x Redrock Micro eyeSpy-Rigs
7-Zoll-Monitor
Zacuto-Sucher
Minikran (nur bei einer Aufnahme verwendet)

Biografie: Hayley Easton Street

Hayley Easton Street

Hayley Easton Street hat sich als VFX-Artdirector für große Kinoproduktionen, wie z. B. „X-Men“, „Sherlock Holmes“ und „Zorn der Titanen“, einen Namen gemacht. Der erste Spielfilm, an dem sie als Autorin und Regisseurin mitwirkt, ist ein temporeicher Horrorstreifen mit dem Titel „Revenant“, der gerade in Arbeit ist. Zu ihren weiteren Projekten gehören derzeit Musikvideos und zwei weitere Spielfilme. Ihr Kurzfilm „Stealth“ kam in die engere Wahl für den angesehen IMDB Best New Film-Maker Award.



Schaukasten

Hayley Easton Street (ganz links) wird während ihrer Bildkomposition für eine Aufnahme für den Film „Stealth“ auf einem Hochhausdach in London abgestützt.