Wählen Sie Ihre Sprache
  • Deutsch

    Sämtliche Inhalte auf der CPN-Website sind auf Englisch verfügbar. Einige Inhalte, wie z. B. Produktbeschreibungen, aktuelle Produkteinführungen und einige technische Artikel, sind ebenfalls auf Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Niederländisch erhältlich. Wählen Sie in der Liste oben Ihre Sprache aus, damit sämtliche darin verfügbaren Inhalte automatisch entsprechend Ihrer Wahl dargestellt werden. Ansonsten wird als Standardsprache Englisch verwendet.

  • English

    All content published on the CPN website is available in English. Some content – such as product descriptions, recent product launches and some technical articles – is also available in German, Spanish, French, Italian and Dutch. Choose your language from the list above and all content that is available in your language will automatically be displayed in your language, otherwise the default language will be English.

  • Español

    Todo el contenido publicado en la página web de CPN está disponible en inglés. Parte del contenido –como descripciones de producto, lanzamientos recientes de productos y algunos artículos técnicos– también están disponibles en alemán, español, francés, italiano e holandés. Elija su idioma en la lista anterior y todo el contenido que esté disponible en su idioma aparecerá automáticamente en ese idioma, o , si no, en el idioma predeterminado que es el inglés.

  • Français

    Tout le contenu publié sur le site Web de CPN existe en anglais. Une partie du contenu (comme les descriptions de produit, les lancements récents de produit et certains articles techniques) est également publié en allemand, en espagnol, en français, en italien et en néerlandais. Choisissez la langue dans la liste ci-dessus, et tout le contenu offert dans votre langue s’affiche automatiquement ; par défaut, le reste s’affiche en anglais.

  • Italiano

    Tutti i contenuti pubblicati sul sito CPN sono disponibili in inglese. Alcuni contenuti come descrizioni di prodotto, lanci di prodotti recenti e alcuni articoli tecnici sono disponibili anche in tedesco, spagnolo, francese, italiano e olandese. Seleziona la lingua dall'elenco in alto e automaticamente si visualizzeranno tutti i contenuti disponibili in quella lingua; diversamente la lingua di default sarà l’inglese.

  • Nederlands

    Alle inhoud die op de CPN-website wordt gepubliceerd, is beschikbaar in het Engels. Bepaalde inhoud, zoals productbeschrijvingen, onlangs gelanceerde producten en sommige technische artikelen, zijn ook beschikbaar in het Duits, Spaans, Frans, Italiaans en Nederlands. Kies de taal uit bovenstaande lijst, waarna alle inhoud die beschikbaar is in de gewenste taal, automatisch in die taal wordt weergegeven. Anders is Engels de standaardtaal.

Technische Daten

Im Inneren<br class="br_visual" /> der EOS 6D

Im Inneren
der EOS 6D

Dezember 2012

Die 20,2-MP-DSLR EOS 6D von Canon ist ein heiß ersehnter Neuzugang der EOS Reihe. Sie bietet viele der Vorteile der EOS 5D Mark III in einem hervorragenden kompakten und leichten Gehäuse sowie eine einfache Bedienung. Sie eignet sich ideal für Porträt-, Landschafts- und Reisefotografen, die die Vorzüge eines Vollformatsensors (z. B. eine hohe ISO-Empfindlichkeit) nutzen möchten. Bitte klicken Sie auf die jeweiligen Abschnittsüberschriften, um weitere Informationen zu erhalten ...

TECHNISCHE DATEN

Die EOS 6D ist eine funktionsreiche Vollformat-Spiegelreflexkamera, die ein AF-System mit 11 Messfeldern, ein iFCL-Belichtungsmesssystem mit 63 Sektoren und Aufnahmegeschwindigkeiten von bis zu 4,5 B/s zu bieten hat – all das in einem kompakten und leichten Gehäuse.


Die EOS 6D ist eine hochauflösende Vollformatkamera mit hervorragenden Eigenschaften bei schwachem Licht: ideal für Landschafts-, Reise- und Porträtfotografen.

  • Vollformat-CMOS-Sensor mit 20,2 MP
  • Kompakte Abmessungen (144,5 x 110,5 x 71,2 mm) und geringes Gewicht (755 g inklusive Akku und Speicherkarte)
  • 11-Punkt-AF mit Kreuzsensor in der Mitte; mit verbesserter AF-Performance bei schwachen Lichtbedingungen (EV -3)
  • Belichtungsmesssystem mit 63 Messsektoren
  • DIGIC 5+ Prozessor
  • Aufnahmegeschwindigkeit von bis zu 4,5 B/s
  • Puffergröße von 1.250 JPEG- bzw. 17 RAW-Bildern
  • Leiser Aufnahmemodus
  • ISO 100 bis 25.600 als Standard, erweiterbar auf ISO 50 bis 102.400
  • Belichtungskorrektur von +/-5 Stufen
  • HDR-Aufnahmefunktion
  • Full-HD-Filmaufnahmen mit ALL-I- oder IPB-Komprimierung
  • Videoclip-Länge bei Full-HD-Videos von 29 Min 59 Sek
  • Timecode-Einstellung für HD-Filmaufnahmen
  • Clear View LCD-Monitor mit einer Bilddiagonale von 7,7 cm (3,0 Zoll) und einem Seitenverhältnis von 3:2 (1,04 Mio. Bildpunkte)
  • Eingebauter GPS-Empfänger
  • Eingebauter WiFi-Transmitter
  • EOS Integrated Cleaning System (EICS)
  • Kartensteckplatz für SD-, SDHC- und SDXC-Speicherkarten
  • Elektronische Wasserwaage

QUALITÄT, VERARBEITUNG UND WIEDERGABE VON BILDERN

Der Vollformat-CMOS-Sensor der EOS 6D mit 20,2 Megapixel ermöglicht eine hohe Auflösung und verfügt über hervorragende Eigenschaften unter schwachen Lichtbedingungen. Er arbeitet mit einem DIGIC 5+ Prozessor zusammen, der große Datenmengen rasch verarbeitet.


Vollformat-CMOS-Sensor

Canon entwickelt und baut seit vielen Jahren seine eigenen CMOS-Sensoren und ist das einzige Unternehmen weltweit, dass auch die Maschinen, die die Sensoren herstellen, entwickelt und produziert. Somit wird die vollständige Kontrolle über den gesamten Produktionsvorgang gewährleistet.

Der Vollformatsensor der EOS 6D verfügt über eine erweiterte CMOS-Architektur, die eine ähnliche Performance wie die des höheren Modells EOS 5D Mark III bietet, um bei einem geringen Stromverbrauch einen großen Dynamikumfang und ein hervorragendes Rauschverhalten bei hohen ISO-Einstellungen zu erreichen. Er verfügt über eine Auflösung von 20,2 Megapixel und sorgt für eine ausgezeichnete Kontrolle über die Schärfentiefe, was die Aufnahme einer Vielzahl von Szenen ermöglicht.

Der Vollformat-CMOS-Sensor der EOS 6D bietet eine höhere Lichtempfindlichkeit, eine bessere Rauschunterdrückung bei hohen ISO-Werten und einen breiteren Dynamikumfang.

CMOS-Sensoren nutzen Mikrolinsen, um die Lichtstrahlen auf effiziente Weise zu bündeln. Der erste Vollformatsensor von Canon mit lückenlosen Mikrolinsen wurde in der DSLR EOS-1D X verbaut, und der Sensor der EOS 6D nutzt eine ähnliche Technologie, um bessere Lichtsammeleigenschaften bei schwachem Licht zu ermöglichen, sowie neue Fotodioden mit verbesserten Transistoren in jedem Pixel für eine höhere Empfindlichkeit. Die lückenlosen Mikrolinsen stellen sicher, dass die Lichtstrahlen unabhängig vom Winkel, in dem sie auf den Sensor einfallen, optimal gebündelt werden. Das heißt es bleibt kein Licht, das auf den Sensor trifft, ungenutzt.

Der Sensor der EOS 6D wurde hauptsächlich für Fotografien und 1080p Full-HD-Filmaufnahmen entwickelt. Im Vergleich zum Sensor der EOS 5D Mark II sorgen sowohl der Sensor als auch die zugehörige Bildverarbeitung für geringere Moiré-Effekte und Farbfehler, was detailreichere Filmaufnahmen mit einer höheren Bildqualität ermöglicht.

Der CMOS-Sensor der EOS 6D nutzt lückenlose Mikrolinsen über jeder Fotodiode, um die Lichtsammeleigenschaften unabhängig vom Winkel des einfallenden Lichts zu maximieren.

Bildverarbeitung

Wie bei der EOS 5D Mark III ist auch in der EOS 6D ein DIGIC 5+ Bildprozessor verbaut. Dieser ermöglicht der Kamera, große Datenströme schnell und effizient zu handhaben. Der DIGIC 5+ Prozessor ist 17 Mal schneller als der DIGIC 4 Prozessor, der beispielsweise in der EOS 5D Mark II vorzufinden ist. Diese erhöhte Verarbeitungsleistung ermöglicht eine Vielzahl von Vorteilen, sowohl hinsichtlich der Bildqualität als auch in Bezug auf die Funktionalität.

ISO-Performance

In Kombination mit dem neuen CMOS-Sensor ist die ISO-Performance der EOS 6D ähnlich wie die der EOS 5D Mark III (ungefähr zwei Stufen besser als die EOS 5D Mark II). Solche ISO-Empfindlichkeiten eröffnen Fotografen neue Möglichkeiten bei schwachen Lichtbedingungen und ermöglichen ihnen, Fotos mit einem ruhigeren Bildeindruck aufzunehmen, die detailreicher und rauschärmer sind. Der höchste Standard-ISO-Wert ist 25.600. Dieser lässt sich auf ISO 51.200 (H1) bzw. 102.400 (H2) erweitern. Bei EOS Movie-Aufnahmen liegt der ISO-Bereich zwischen ISO 100 und 12.800; wenn die Auto ISO-Einstellung bei der manuellen Belichtung verwendet wird, kann mithilfe der AE Lock-Taste die Belichtung durch Fixieren der ISO-Einstellung gespeichert werden.

Um das Bildrauschen bei hohen ISO-Einstellungen zusätzlich zu minimieren, verfügt die EOS 6D über die Einstellungen „High ISO Rauschreduzierung“ und „Multi-Shot-Rauschreduzierung“. Bei der „High ISO Rauschreduzierung“ kann für die Kamera ein hoher Wert eingestellt werden, ohne dass Reihenaufnahmen davon beeinträchtigt werden.

Die „Multi-Shot-Rauschreduzierung“ bietet eine Alternative zu langen Verschlusszeiten mit Verwacklungsgefahr, wenn gerade kein Stativ verfügbar ist. Diese Funktion nutzt keine hohen ISO-Werte, sondern macht stattdessen vier separate Fotos in schneller Folge und mit relativ kurzen Verschlusszeiten (die von den jeweiligen Lichtbedingungen abhängen). Diese werden dann kameraintern in einem finalen Bild kombiniert, das schließlich über die gemeinsame Helligkeit der vier individuellen Fotos, die Schärfe eines Fotos mit schneller Verschlusszeit und einen niedrigen ISO-Wert verfügt, der mit einer Einzelaufnahme nicht möglich gewesen wäre. Solange die Kamera ruhig gehalten wird, richtet das System alle vier Fotos aneinander aus, um ein einziges scharfes Bild daraus zu erstellen.

Der DIGIC 5+ Bildprozessor auf der Hauptplatine der EOS 6D. Der Prozessor bietet eine Reihe von Vorteilen, wie z. B. eine kamerainterne Korrektur chromatischer Aberrationen, die Farbsäume und Lichthöfe an kontrastreichen Kanten beseitigt, was die gesamte Bildqualität verbessert und die Leistung von Canon Objektiven maximiert.

Kombinieren von Mehrfachbelichtungen

Eine weitere neue Funktion, die der DIGIC 5+ Prozessor ermöglicht, ist die Aufnahme von Mehrfachbelichtungen, bei denen mehrere Fotos „übereinandergestapelt“ werden. Der DIGIC 5+ Prozessor ermöglicht die Kombination von zwei bis neun separaten Fotos zu einem einzigen, endgültigen Bild. Diese Funktion ist sowohl für RAW- als auch für JPEG-Bilder verfügbar; ist jedoch M-RAW oder S-RAW eingestellt, wird die Aufnahmequalität automatisch auf RAW umgeschaltet.

Es gibt zwei Aufnahmeeinstellungen, mit denen Sie das Endergebnis an Ihre Vorstellungen anpassen können. Diese sind „Additiv“ und „Durchschnitt“.

Die Einstellung „Additiv“ ist für die Fotografen gedacht, die es gewohnt waren, Mehrfachbelichtungen mit Filmkameras zu machen. Anstatt jedes Bild mit der korrekten Belichtung zu machen, wird jede einzelne Belichtung kumulativ hinzugefügt. Um das korrekte Ergebnis zu erhalten, sollten Sie jedes Foto unterbelichten, damit nach dem Zusammensetzen das endgültige Bild richtig belichtet ist.

Die Einstellung „Durchschnitt“ ist eine automatische Belichtungssteuerung, bei der jedes Foto automatisch unterbelichtet wird, damit das endgültige Bild korrekt belichtet ist. Im Gegensatz zur Einstellung „Additiv“ wird bei allen Bildern der Mehrfachbelichtung ein Mittelwert gewählt und die jeweils gleiche Belichtungsstufe verwendet.

HDR-Gegenlichtkorrektur

Zusätzlich zur Mehrfachbelichtungsfunktion verfügt die EOS 6D über eine integrierte HDR-Gegenlichtkorrektur, was die Erstellung von JPEG-Fotos mit einem erweiterten Dynamikumfang ermöglicht. Bei HDR-Bildern nimmt die Kamera für jedes Bild drei Fotos auf – ein unterbelichtetes, ein korrekt belichtetes und ein überbelichtetes. Diese werden dann kameraintern zu einem Bild zusammengefügt.

Beim Aufnehmen von HDR-Bildern können Sie entweder den Belichtungsbereich zwischen den aufgenommenen Fotos auswählen oder der Kamera erlauben, automatisch den optimalen Gesamtkontrast zu bestimmen. Manuell lässt sich ein Bereich zwischen +/- 1 bis 3 Belichtungsstufen einstellen.

Die EOS 6D verfügt über eine standardmäßige ISO-Empfindlichkeit von 25.600 (hier im oberen LCD-Bildschirm zu sehen), die jedoch über auf H2: ISO 102.400 erweitert werden kann.

Nachtaufnahmen ohne Stativ

Beim Fotografieren unter schlechten Lichtbedingungen ist es schwierig, verwacklungsfreie, scharfe Bilder zu erhalten, ohne auf ein Stativ zurückzugreifen. Im Modus für Nachtaufnahmen ohne Stativ nimmt die EOS 6D bei einem Drücken des Auslösers vier Bilder in Folge auf. Diese werden mit Verschlusszeiten aufgenommen, die Kameraverwacklungen minimal halten, und dann zu einem Bild kumulativ zusammengesetzt, um ein einzelnes, schärferes Bild zu erzielen.

Kamerainterne Objektivkorrektur

Die Leistungsstärke des DIGIC 5+ Prozessors hat auch Entwicklungen für die kamerainterne Objektivkorrektur den Weg geebnet. Neuere EOS Kameras verfügen über eine Vignettierungskorrektur, mit der das Gerät Vignettierungen während der Aufnahme ausgleichen kann. Die Korrektur chromatischer Aberrationen, die auch in den DSLRs EOS-1D X und EOS 5D Mark III zu finden ist, funktioniert auf die gleiche Weise, entfernt jedoch Farbsäume und Lichthöfe an kontrastreichen Kanten, was die Bildqualität im Allgemeinen verbessert und die Leistung von Canon Objektiven maximiert.

SD-, SDHC- und SDXC-Speicherkarten

In der Canon EOS 6D kommen SD-Speicherkarten zum Einsatz. Es können ebenfalls SDHC- und die neueren SDXC-Speicherkarten verwendet werden. Dies gewährleistet, dass Highspeed-Speicherkarten mit großer Kapazität eingesetzt werden können, die besonders bei Reihenaufnahmen mit 4,5 B/s oder bei Full-HD-Filmaufnahmen mit der EOS Movie Funktion nützlich sind.

In der EOS 6D können SD-, SDHC- oder SDXC-Speicherkarten über den Steckplatz auf der rechten Kameraseite verwendet werden.

Bildwiedergabe

Der DIGIC 5+ Prozessor bietet auch Vorteile bei der Bildwiedergabe. Beim Überprüfen von Bildern auf dem rückseitigen LCD-Bildschirm können Sie mit den drei einblendbaren Raster-Displayoptionen (3x3, 6x4 oder 3x3+diag) die Komposition überprüfen. Die Vergrößerungssteuerung bei der Bildwiedergabe funktioniert genauso wie bei der EOS 5D Mark III und EOS-1D X, wobei Sie eine Vergrößerungsstufe von 1x, 2x, 4x, 8x, 10x oder Tatsächliche Größe wählen können. Sie kann auch so eingestellt werden, dass die gleiche Vergrößerungsstufe wie beim zuletzt angezeigten Bild verwendet wird, damit Sie Bilder direkt vergleichen können, ohne jedesmal heran- und wegzuzoomen.

EOS Integrated Cleaning System (EICS)

Das EOS Integrated Cleaning System (EICS) wurde im Jahr 2006 mit der EOS 400D eingeführt und erfüllt drei Aufgaben: Reduzieren von Staubaufkommen, Verhindern, dass sich Staub am Sensor festsetzt, und Entfernen von Staub, der dennoch haften geblieben ist. Das System funktioniert nicht nur auf mechanische Weise. Es gibt auch eine Software, die mit Digital Photo Professional zusammenarbeitet, der RAW-Verarbeitungssoftware im Lieferumfang aller Canon EOS Kameras.

Der Sensor der EOS 6D verwendet ein vergleichbares EOS Integrated Cleaning System wie das der EOS 600D und verfügt über eine antistatische Fluoritbeschichtung, die verhindert, dass Staub am Sensor haften bleibt. Zudem kommen effizientere Ultraschallvibrationen als bei vorherigen EICS Systemen zum Einsatz, die Staub vom Sensor abschütteln.

AUTOFOKUS-SYSTEM

Die EOS 6D verfügt über ein Autofokus-System mit 11 Messfeldern, das speziell für diese Kamera neu entwickelt wurde und bis EV -3 empfindlich ist (diese Empfindlichkeit reicht für Aufnahmen bei Mondlicht aus).


11-Punkt-AF-System

Sucherbild der EOS 6D mit vertikalen, horizontalen und Kreuz-AF-Punkten der Kamera

Die Fokuspunkte der EOS 6D sind ähnlich angeordnet wie bei der EOS 5D Mark II, allerdings mit zwei zusätzlichen Punkten (d. h. insgesamt 11 Messfelder anstelle von 9) und mit einer wesentlich höheren Empfindlichkeit zum Fokussieren unter schwachen Lichtbedingungen. Die zusätzlichen Fokuspunkte im Vergleich zur EOS 5D Mark II befinden sich seitlich vom mittleren Messfeld, wodurch sich mehr Möglichkeiten zur genauen Wahl des AF-Punktes ergeben.

Die größte Weiterentwicklung beim AF-System der EOS 6D ist die verbesserte Empfindlichkeit zum Fokussieren unter schwachen Lichtbedingungen. Die Canon Vollformat-DSLRs EOS-1D X und EOS 5D Mark III sind in der Lage, bis EV -2 zu fokussieren, was dem Fotografieren bei Vollmond entspricht. Der mittlere AF-Kreuzsensor der EOS 6D ist sogar bis EV -3 empfindlich; dies ist sogar eine Belichtungsstufe weniger Licht als bei Vollmond.

AI Servo Funktionen

Damit das neue AF-System für das jeweilige Motiv optimal genutzt werden kann, sind einige Kenntnisse zur Funktionsweise des Systems erforderlich. Das AF-System der EOS 6D verfügt über vier konfigurierbare Optionen, mit denen die AI Servo Funktionen eingestellt werden können.

Die AF-Sensoreinheit der EOS 6D

Die erste Einstellung ist „AI Servo Reaktion“. Hiermit wird bestimmt, wie schnell die Kamera auf ein neues Motiv scharfstellt, das in den AF-Bereich kommt. Für Motive, bei denen es wahrscheinlich ist, dass Hindernisse zwischen Ihnen und dem Hauptmotiv auftreten, sollte diese Option niedrig eingestellt sein. Auch wenn Sie Probleme haben, einen Fokuspunkt auf einem sich bewegenden Motiv zu halten, ist es zu empfehlen, eine niedrigere Einstellung als 0 zu verwenden. Wenn Motive vorhanden sind, zwischen denen Sie schnell hin und her wechseln möchten, ist es unter Umständen ratsam, die Reaktionsempfindlichkeit zu erhöhen.

Die zweite Einstellung ist „Nachführ Beschl/Verzög“. Diese eignet sich für Motive, die ihre Geschwindigkeit verändern, z. B. ein Rennwagen. Über drei Einstellungsgrade kann die Fokusreaktion angepasst werden, um eine größere Stabilität im AF-System zu erreichen. Der Wert 0 ist für Motive gedacht, die ihre Geschwindigkeit kaum ändern, während sie in Bewegung sind. Die Werte 1 und 2 eignen sich für Motive, die sich plötzlich bewegen oder unvermittelt beschleunigen bzw. anhalten. Sie sollten nicht für Motive verwendet werden, die sich gleichmäßig bewegen, weil dadurch der Fokus in diesen Fällen instabiler werden könnte.

EOS 6D AI Servo Funktion 4 – Priorität 2. Bild – Menübildschirm mit Geschwindigkeits- und Fokuseinstellung

Die dritte Einstellung ist „AI Servo Priorität 1. Bild“. Diese bestimmt die Zeitspanne, in der die Kamera den Fokus finden und speichern soll, bevor ausgelöst wird. Wenn Sie die schnellstmögliche Reaktion benötigen, wenn Sie den Auslöser drücken, sollte hier „Priorität Auslösung“ festgelegt werden. Falls Sie der Kamera jedoch mehr Zeit zum Fokussieren geben möchten, ist es besser, „Priorität Fokus“ auszuwählen. Die letzte Einstellung ist die gleiche wie diese, allerdings bestimmt sie die AF-Funktionen für das zweite Bild und alle nachfolgenden Bilder einer Reihenaufnahme. Hier sind die Optionen wieder „Geschwindigkeit“ (d. h. die Kamera fotografiert so schnell wie möglich) oder „Fokus“ (die Kamera fotografiert unter Umständen langsamer, lässt sich jedoch etwas mehr Zeit zum präzisen Scharfstellen).

Autofokus-Messfeldausrichtung

Ein weiterer individuell anpassbarer Teil des AF-Systems der EOS 6D ist die Auswahl unterschiedlicher AF-Konfigurationen, basierend auf der Ausrichtung der Kamera. Es können bis zu drei verschiedene AF-Messfeldwahlmethoden ausgewählt werden, je nachdem, ob Sie die Kamera horizontal oder vertikal mit dem Griff oben bzw. unten halten. Beim einfachen Drehen der Kamera wird die AF-Messfeldanordnung oder AF-Messfeldauswahlmethode bestimmt, die Sie festgelegt haben.

Dies ist in vielen Situationen äußerst nützlich. Auf einer Hochzeit können Sie beispielsweise festlegen, dass ein bestimmtes AF-Messfeld verwendet wird, wenn Sie die Kamera horizontal halten, jedoch ein anderes AF-Messfeld zum Fokussieren eines Gesichts genutzt wird, wenn Sie eine Hochformataufnahme machen.

AF-Feinabstimmung

Die mit der Canon EOS-1D Mark III eingeführte AF-Feinabstimmung ermöglicht Ihnen, den exakten Fokuspunkt etwas nach vorne oder nach hinten zu verlagern, um sicherzustellen, dass die Kamera und das Objektiv perfekt aufeinander abgestimmt sind. Aufgrund der hohen Auflösung heutiger Kamerasensoren können sich selbst kleinste Fokusabstimmungsfehler beim Betrachten von Bildern stärker bemerkbar machen. Obwohl alle Canon Kameras und Objektive auf extrem hohe Toleranzen ausgelegt sind, gibt es dennoch einen bestimmten Toleranzbereich – und in einigen Fällen könnten sich Kamera und Objektiv am jeweils anderen Ende dieses Bereichs befinden. In solch einem Fall würde Ihnen auffallen, dass der Fokuspunkt entweder vor oder hinter dem erwarteten Fokuspunkt liegt.


MESS- UND BELICHTUNGSSTEUERUNG

Die EOS 6D verfügt über ein intelligentes Belichtungsmesssystem mit 63 Sektoren, das mit dem Autofokus-System zusammenarbeitet, um in allen Aufnahmesituationen für perfekt belichtete Bilder zu sorgen.


Dual-Layer-Sensor mit 63 Zonen

Die EOS 6D verfügt über einen ähnlichen Messsensor wie der in der EOS 5D Mark III – einen Dual-Layer-Sensor mit 63-Zonen und iFCL-Messalgorithmus –, um stets perfekt belichtete Bilder zu gewährleisten. Das Messsystem misst nicht nur Farb- und Helligkeitsdaten, sondern analysiert zudem die Informationen von jedem Punkt des AF-Systems.

Der Messsensor nutzt 63 Messzonen und zwei Schichten, wobei jede Schicht gegenüber anderen Lichtwellenlängen empfindlich ist. Elektronische Sensoren im Allgemeinen sind rotem Licht gegenüber empfindlicher. Das bedeutet, dass beim Fotografieren von Motiven mit hohem Rotanteil (z. B. Hauttöne) der Sensor ein stärkeres Signal erhält, da er nur Helligkeitsstufen erkennt. Dies kann dazu führen, dass fälschlicherweise davon ausgegangen wird, dass mehr Licht vorhanden ist als in Wirklichkeit. Das Dual-Layer-System vermeidet dies, indem eine Schicht gegenüber rotem/grünem Licht und die andere gegenüber blauem/grünem Licht empfindlich ist. Beide Schichten messen das Licht im jeweiligen Spektralbereich, und der Messalgorithmus kombiniert dann die Daten, um einen präzisen Lichtwert zu ermitteln.

Ein Bild mit dem iFCL-Messsystem mit 63 Messzonen und 11 AF-Punkten der EOS 6D

Belichtungsmessalgorithmus

Neben einem ähnlichen Belichtungsmesssystem wie das der EOS 5D Mark III verfügt die EOS 6D über den gleichen Belichtungsmessalgorithmus. Die EOS 6D misst unabhängig vom AF-Modus stets mit allen AF-Messfeldern den Fokus. Während der Belichtungsauslesung überprüft die EOS 6D, welche Messfelder neben dem ausgewählten Messfeld fokussiert oder fast fokussiert haben. Aufgrund dieser Informationen weiß die Kamera, bei welchem Teil des Bildes es sich um das Motiv handelt. Danach werden die Messdaten von den Sektoren der AF-Punkte, die fokussiert oder fast fokussiert haben, ausgelesen und mit den Messdaten der anderen Sektoren kombiniert. Dies ermöglicht selbst unter schwierigen Aufnahmebedingungen (z. B. bei Reflexionen von der Brille eines Models) eine einheitliche Bild-für-Bild-Belichtung.

Messmodi

Dank der Messmethoden Mehrfeld-, Spot-, Selektiv- und mittenbetonte Messung können Sie exakt bestimmen, wie das Licht in einer Szene gemessen wird, und dabei sicherstellen, dass Sie stets eine perfekte Belichtung erreichen.

Belichtungskorrektur

Die Belichtungskorrektur der EOS 6D kann von +5 EV bis -5 EV in 1/3-Stufen oder 1/2-Stufen eingestellt werden. Diese lässt sich mit der Belichtungsreihenautomatik (AEB) in Folgen von zwei, drei, fünf oder sieben Bildern kombinieren.

VERSCHLUSS

Der Verschluss der EOS 6D ist äußerst robust und auf eine Lebensdauer von ungefähr 100.000 Auslösungen ausgelegt. Er bietet ein breites Spektrum an Verschlusszeiten von 30 Sek. bis hin zu 1/4000 Sek. (in 1/2- oder 1/3-Schritten).


Robuster Verschluss

Da inzwischen viel mehr Aufnahmen gemacht werden als früher, ist die Langlebigkeit des Verschlusses zu einem wichtigen Thema geworden. Der Verschluss der EOS 6D verfügt über einen langen Lebenszyklus von 100.000 Auslösungen, der die Anforderungen der meisten Fotografen erfüllt.

Verschlusszeiten

Die EOS 6D ermöglicht Verschlusszeiten zwischen 30 Sek. und 1/4000 Sek. (in 1/2- oder 1/3-Schritten) sowie Langzeitbelichtungen (Umfang an verfügbaren Verschlusszeiten hängt vom Aufnahmemodus ab).

Hochgeschwindigkeitssensorauslesung

Die Mechanik für den Verschluss und den Spiegel ist zwar extrem wichtig, um eine hohe Bildrate zu erreichen, doch ein weiterer Teil von hoher Bedeutung betrifft die Daten. Ein Vollformatsensor mit 20,2 Megapixel produziert bei 4,5 Bildern pro Sekunde eine große Datenmenge, die rasch vom Sensor entfernt werden muss. Um dies zu gewährleisten, nutzt die EOS 6D eine Hochgeschwindigkeits-A/D-Ausleseeinheit, um die Daten zügig vom Sensor zum DIGIC 5+ Bildprozessor der Kamera weiterzuleiten.

Die Verschlusseinheit der EOS 6D

Motoren

Die EOS 5D Mark II verfügt über eine Bildrate von 3,9 B/s. Die EOS 6D hingegen erreicht bis zu 4,5 B/s, d. h. sie ist für sich bewegende Motive besser geeignet.

Um mit dieser höheren Bildrate zurecht zu kommen, wurden die Motoren der EOS 6D mit Technologien der Kameras EOS 7D und EOS 5D Mark III ausgestattet. Es gibt zwei unabhängige Motoren: einen für den Spiegel und einen für den Verschluss. Das Sicherstellen eines stabilen Sucherbildes und einer statischen Bildprojektion zum AF-Sensor ist eine wichtige Voraussetzung bei schnellen Reihenaufnahmen.

Die Oberseite der EOS 6D mit der kürzesten Verschlusszeit der Kamera auf dem LCD-Bildschirm: 1/4000 Sek.

Hochgeschwindigkeits- und Lautlosaufnahmen

Zu den Betriebsarten der EOS 6D gehören u. a. „Reihenaufnahme“, „Leise Einzelbildaufnahme“ und „Leise Reihenaufnahme“. Der Hochgeschwindigkeitsmodus ermöglicht Aufnahmegeschwindigkeiten von bis zu 4,5 B/s (sowohl im One-Shot AF- als auch im AI Servo AF-Modus), während ein Bild im Sucher zu sehen ist. Die EOS 6D nutzt den gleichen Lithium Polymer-Akku (LP-E6) wie die EOS 5D Mark II, EOS 7D und die EOS 5D Mark III. Dieser liefert einen gleichbleibenden Strom, bis er entladen ist, d. h. die Bildrate sinkt nicht mit einem abnehmenden Ladestand des Akkus.

Im Modus „Leise Reihenaufnahme“ ist die höchste Bildrate etwas niedriger als die 4,5 B/s bei normalen Reihenaufnahmen. Diese Funktion ist für Hochzeitsfotografen und Fotojournalisten äußerst nützlich, die so diskret und unauffällig wie möglich arbeiten müssen.


AUFNAHME

Die EOS 6D verfügt über eine Reihe von Aufnahmemodi, um optimale Bildergebnisse in Bezug auf Kontrast, Farbton, Schärfe, Sättigung, Weißabgleich und viele andere Parameter sicherzustellen.


EOS Motiverkennungssystem

Das EOS Motiverkennungssystem der EOS 6D, das zum ersten Mal bei der EOS 600D zum Einsatz kam, analysiert automatisch die Aufnahmebedingungen in Bezug auf Gesicht, Farbe, Helligkeit, Bewegung, Kontrast und Motivdistanz.

Neben den herkömmlichen Bildstil-Einstellungen „Standard“, „Landschaft“, „Porträt“, „Neutral“, „Natürlich“ und „Monochrom“ steht auch die Option „Auto“ zur Verfügung. Auf Grundlage der Szeneninformationen, die das EOS Motiverkennungssystem sammelt, erlaubt der Bildstil „Auto“ der Kamera, Kontrast, Farbton, Schärfe und Sättigung automatisch anzupassen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Dieser ist zwar für alltägliche Aufnahmesituationen eine sehr gute Wahl, doch bei Natur- und Landschaftsbildern sowie bei Sonnenuntergängen ist er besonders effektiv.

Das EOS Motiverkennungssystem wird auch zum Verbessern der Genauigkeit des Weißabgleichs verwendet. Dies macht sich besonders bei Porträts und Sonnenuntergängen bemerkbar, wenn Hauttöne natürlicher bzw. die Farbtöne des Sonnenuntergangs lebendiger aufgezeichnet werden. Auch bei Lichtquellen mit einer kalten Farbtemperatur (z. B. Kunstlicht) ist dies auffällig. In der Vergangenheit kam es hier oftmals Bildern mit einem starken Gelb- oder Orangefarbstich. Bei der EOS 6D wurde dieses Problem jedoch stark gemindert, was natürlichere Bilder zur Folge hat.

Ein Menü der EOS 6D mit den Optionen des Individual-Aufnahmemodus

Autom. Belichtungsoptimierung

Die automatische Belichtungsoptimierung, eine Funktion in mehreren Canon EOS DSLR-Modellen, wurde verbessert und liefert nun noch bessere Ergebnisse bei Aufnahmen von Sonnenuntergängen, Szenen mit extremer Sättigung oder Szenen mit hellen Bereichen, bei denen die Gefahr einer Überbelichtung besteht. Besonders bei Gegenlichtaufnahmen ist dies nützlich, da eine automatische Belichtung bei Gegenlicht zu einem unterbelichteten Motiv führen könnte. Ist die automatische Belichtungsoptimierung aktiviert, erhalten Sie ausgewogen belichtete Bilder, selbst bei Porträts mit Gegenlicht.

Individual-Aufnahmemodi

Wie auch andere Modelle der EOS Reihe verfügt die EOS 6D über Individuelle Aufnahmeoptionen. Es gibt zwei C-Modi (C1 und C2), mit denen Sie häufig verwendete Einstellungen speichern können, um diese schnell abzurufen. Wie bei der EOS 5D Mark III können Sie abgerufene Einstellungen während der Aufnahme ändern, und die gespeicherten C-Modus-Einstellungen werden automatisch aktualisiert. Dadurch wird verhindert, dass Ihre Einstellungen auf die gespeicherten Werte zurückgesetzt werden, wenn die Kamera kurzzeitig nicht bedient wird und in den Ruhemodus wechselt.

FULL-HD-VIDEOS

Die Full HD Movie Funktion wurde 2008 mit der EOS 5D Mark II eingeführt und ist nun in der gesamten Canon EOS DSLR-Reihe zu finden (mit Ausnahme der EOS 1100D mit 720p). Die EOS 6D bietet im Wesentlichen die gleichen EOS Movie-Aufnahmefunktionen wie die EOS-1D X.


Bildrate

Da HD-Filmaufnahmen so wichtig sind, enthält die EOS 6D die gleichen Videoaufnahmeeinstellungen wie die EOS-1D X und EOS 5D Mark III. Das heißt, dass mit 1.920 x 1.080 bei 24, 25 und 30 B/s sowie mit 1.280 x 720 bei 50 und 60 B/s aufgenommen werden kann.

Movie-Komprimierungsmethoden

Die EOS 6D bietet wie die EOS 5D Mark III zusätzliche Komprimierungseinstellungen für EOS Movie-Aufnahmen; diese sind IPB und ALL-I, die mit der EOS-1D X DSLR eingeführt wurden. Die Kamera nimmt zwar weiterhin Filme mit dem H.264 Codec auf, allerdings hat sich der Komprimierungstyp innerhalb dieses Codecs geändert.

Beim Filmen werden die aufgenommenen Einzelbilder normalerweise in sogen. Schlüsselbilder oder Intraframebilder und P-Frames aufgeteilt. Diese Intraframebilder werden als Referenzeinzelbilder genutzt, um eine bessere Kompression zu erreichen.

Der erste verfügbare Komprimierungstyp ist IPB. Das B in IPB steht für bidirektionale Kompression. Bei IPB wird eine Differentialkompression durchgeführt, indem der Inhalt zukünftiger Einzelbilder (Frames) auf Grundlage von vorher aufgenommenen Einzelbildern und nachfolgenden Einzelbildern vorhergesagt wird. Wie auch beim IPP-Kompressionsverfahren, das in EOS DSLRs vor der EOS-1D X zum Einsatz kam, werden Bilddaten in sog. Bildergruppen (GoP) zusammengefasst und gespeichert, d. h. eine Einzelbild-bezogene Bearbeitung wird zu einer niedrigeren Bildqualität führen. Bei der Verwendung von IPB kann ein kamerainternes Schneiden von Videoclips nur in Ein-Sekunden-Schritten erfolgen.

Der Menübildschirm der EOS 6D mit Optionen für Aufnahmedateigrößen und Kompressionsverfahren

Die zweite Komprimierungsmethode wurde für Benutzer konzipiert, die mit Highend-Bearbeitungssystemen arbeiten oder nur die allerbeste Qualität wollen. Diese heißt ALL-I und nutzt „intracodierte Frames“. Sie unterscheidet sich von IPB und IPP, indem alle Einzelbilder (Frames) erfasst und als Intraframe- oder Schlüsselbilder aufgezeichnet werden. Es ist zwar immer noch jedes Einzelbild komprimiert, aber es findet keine weitere Kompression statt, da jeder Frame als individuelles Bild angesehen wird.

Beim Filmen mit ALL-I ist die Dateigröße ungefähr dreimal so groß wie bei IPB, und es ist einfacher, einen einzelnen Frame zu bearbeiten, ohne die Bildqualität zu verschlechtern. Trotz der größeren Dateien erfordert mit ALL-I komprimiertes Filmmaterial weniger Rechenleistung als IPB oder IPP, was konsequenterweise zu einer gleichmäßigeren Wiedergabe bei langsameren Computern führt. Dies liegt in der Tatsache begründet, dass kein Rendering erforderlich ist, um Daten aus den GoPs zu extrapolieren, die in IPP und IPB verwendet werden.

Größe und Länge von Videos

Wie die EOS-1D X und EOS 5D Mark III verfügt auch die EOS 6D über die Möglichkeit, längere Aufnahmen zu erstellen als die 12 Minuten vorheriger EOS Kameras (was auf die Dateigrenze von 4 GB des FAT 32-Formats von Speicherkarten zurückzuführen war). Aufgrund von rechtlichen Bestimmungen in Europa beträgt die maximale Gesamtdauer von HD-Filmen 29 Minuten und 59 Sekunden. Die größere Filmlänge ist möglich, da die EOS 6D automatisch neue Dateien anlegen kann. Sobald das 4-GB-Limit erreicht wird, erstellt die Kamera einfach eine neue Datei, ohne dass die Filmaufnahme beendet werden muss. Auf der Speicherkarte befinden sich dann mehrere 4 GB große Dateien, die bei einer aufeinanderfolgenden Wiedergabe die Gesamtobergrenze von 29 Minuten und 59 Sekunden einhalten. Auf der Kamera muss jede 4 GB große Datei einzeln wiedergegeben werden. Damit Sie merken, dass demnächst eine neue 4-GB-Datei erstellt wird, blinkt die Aufnahmedauer oder der Timecode auf dem Aufnahmebildschirm ungefähr 30 Sekunden lang vorher.

Timecode

Die EOS 6D verfügt über eine Timecode-Funktion, die dem Standard Stunde:Minute:Sekunde:Frame entspricht, wie er von der Society of Motion Picture and Television Engineers (SMPTE) definiert wurde. Diese wurde mit der Canon EOS-1D X eingeführt und ist für professionelle Benutzer äußerst wichtig. Die Einzelbildzählung verläuft von 00 bis 29 Frames. Wenn man also beispielsweise mit 30 B/s filmt, werden Einzelbilder bis 29 gezählt, und dem 30. Einzelbild wird 1 Sekunde hinzugezählt, um den Zähler auf
00 zurückzusetzen.

Ein Menü der EOS 6D mit den Optionen für die Video-Timecode-Einstellung

Der Timecode kann auf eine von drei Arten eingestellt werden. Die Standardeinstellung ist „Hochzählen“. Innerhalb von „Hochzählen“ gibt es die Optionen „Record Run“ oder „Free Run“. Bei „Record Run“ läuft der Timecode nur weiter, während ein Film aufgezeichnet wird. Dies ist nützlich, wenn man mit einer einzelnen Kamera arbeitet, da damit die Clips in chronologischer Reihenfolge leichter geordnet werden können. Bei „Record Run“ läuft der Timecode weiter, selbst wenn die Speicherkarte durch eine neue ersetzt wird. Da die Gesamtaufnahmezeit aufgezeichnet wird, wird der Zähler nicht zurückgesetzt, selbst wenn eine Filmdatei gelöscht oder die Speicherkarte
formatiert wird.

Bei „Free Run“ zählt der Timecode weiter, selbst wenn keine Filmdatei aufgezeichnet wird. Dies ist nützlich, wenn man mit mehreren Kameras arbeitet. Wenn das gesamte zusammengetragene Filmmaterial dann bearbeitet wird, können die Clips in chronologischer Reihenfolge angeordnet werden.

Option 2 in den Timecode-Einstellungen ist die Startzeit-Einstellung. Hier hat man die Möglichkeit, den Timecode-Anfang im Format HH:MM:SS:FF über die manuelle Eingabeoption festzulegen. Man kann auch den Timecode auf 00:00:00:00 zurücksetzen oder über die Felder HH:MM:SS auf die aktuelle Kamerazeit einstellen.

Die dritte Option ist „Movie Wg.-Zähler“. Die beiden Optionen innerhalb dieser Einstellung sind „Aufnahmezeit“ und „Timecode“; sie bestimmen, was während der Wiedergabe des Films auf der Kamera eingeblendet wird. Bei „Aufnahmezeit“ wird die vergangene Zeit seit Beginn der Filmaufnahme auf dem rückseitigen LCD-Bildschirm während der Wiedergabe angezeigt. Bei der Einstellung „Timecode“ ist der zugehörige Timecode während der Wiedergabe zu sehen.

Linke Seite der EOS 6D mit Kabelanschluss, Mikrofoneingang, AV-Ausgang und HDMI-Anschluss

Audiosteuerung

Ebenso wie die anderen Modelle der EOS Reihe verfügt die EOS 6D über ein eingebautes Mikrofon, das 16bit-Mono mit 48 kHz aufnimmt, sowie über einen 3,5-mm-Stereo-Miniklinkenanschluss für Aufnahmen mit 48 kHz. Die Lautstärke der Tonaufnahme lässt sich in 64 Stufen anpassen und wird im Einstellungsbildschirm zusammen mit einem Lautstärkemesser angezeigt, der bei der Feineinstellung der Aufnahmelautstärke hilft.

Drop Frames

Bei Filmaufnahmen mit 30 B/s oder 60 B/s ist die tatsächliche Bildrate keine Ganzzahl, sondern in Wirklichkeit 29,97 B/s bzw. 59,94 B/s. Mithilfe des Menüpunktes „Drop Frame“ können Sie bestimmen, ob bei Filmaufnahmen die gerundete Anzahl der Bilder von 30 bzw. 60 B/s zählt, oder ob die Differenz zwischen der gezählten und tatsächlichen Anzahl der Einzelbilder berücksichtigt werden soll. Beispiel: Wenn Sie 10 Minuten lang mit 29,97 B/s filmen, wäre die Anzahl aufgezeichneter Einzelbilder 17.982. Wird jedoch für die Zählung vom Wert 30 B/s ausgegangen, würde die Framezählung 18.000 Frames ergeben. Dies könnte zu Fehlern führen, wenn Sie die Wiedergabezeit mit dem Timecode in HH:MM:SS:FF vergleichen. Je kürzer die Videoaufnahme ist, umso unwichtiger ist jedoch diese Differenz.

Bei längeren Videos kann sich dieser Unterschied jedoch bemerkbar machen, und für solche Fälle sollten Sie Drop Frame aktivieren. Dann werden nämlich in jeder Minute zwei Frames weggelassen, damit die Anzahl gezählter Frames der tatsächlichen Anzahl an Frames entspricht. Dies bedeutet jedoch nicht, dass tatsächlich zwei Einzelbilder entfernt werden, sondern lediglich, dass der Zähler von der Gesamtsumme an Frames zwei Einzelbilder abzieht. Diese Zählerkorrektur von zwei Frames wird für jede Minute von eins bis neun Minuten vorgenommen. Die zehnte Minute behandelt der Zähler so, als ob 1.800 Frames vorhanden wären (anstelle der tatsächlichen 1.798), d. h. in dieser Minute werden keine zwei Frames abgezogen. Auf diese Weise stimmt alle zehn Minuten die tatsächliche Anzahl aufgezeichneter Einzelbilder mit dem Framezähler exakt überein, damit die Wiedergabezeit und der Timecode genau zusammenpassen.

Miniaturansichten

Bei früheren EOS Kameras war es beim Zurückkopieren von mit einer EOS DSLR aufgenommenen MOV-Dateien auf eine Speicherkarte erforderlich, auch die THM-Miniaturansichtsdateien auf die Kamera zu übertragen, damit die Dateien wiedergegeben werden können. Doch wie die EOS 5D Mark III schreibt auch die EOS 6D Metadaten direkt in die MOV-Datei, was der Kamera ermöglicht, die Datei zu dekodieren und ohne zugehörige THM-Datei wiederzugeben.

SUCHER UND LCD-BILDSCHIRM

Mit einem Sucher, der ca. 97 % des Bildfeldes abdeckt, und einem 7,7 cm (3 Zoll) großen rückseitigen Clear View LCD-Bildschirm mit 1,04 Millionen Bildpunkten stehen der EOS 6D hervorragende Mittel zur Bildkomposition und Wiedergabe zur Verfügung.


Sucher

Der Sucher der EOS 6D ähnelt dem der EOS 5D Mark II. Die Vergrößerung ist die gleiche (0,71x) wie bei der EOS 5D Mark II, und die Austrittspupille ist 21 mm groß. Die Sucherabdeckung beträgt ungefähr 97 % des Bildfeldes.

Da die EOS 6D einen echten optischen Sucher aufweist, ist es möglich, austauschbare Fokussierbildschirme zu nutzen, die Ihren Anforderungen entsprechen. Neben der Standardmattscheibe gibt es drei weitere Mattscheiben, z. B. eine mattierte Super Precision Mattscheibe, die für Objektive mit einer maximalen Blende von mindestens 1:2,8 geeignet ist. Diese Mattscheibe erleichtert das Fokussieren und ist insbesondere bei Porträtaufnahmen von großem Nutzen.

Clear View-LCD

Die EOS 6D verfügt über einen 7,7 cm (3 Zoll) großen Clear View-LCD-Bildschirm auf der Rückseite, dessen Auflösung von 920.000 Bildpunkten wie bei der EOS 5D Mark II auf 1,04 Millionen Bildpunkte gesteigert wurde. Dieser eignet sich nicht nur hervorragend für die Bildkontrolle, sondern macht auch Livebild-Fotoaufnahmen und Full-HD-Videos zu einem Vergnügen.

Die EOS 6D verfügt über einen Sucher mit 97 % Bildfeldabdeckung und einen 7,7 cm (3,0 Zoll) großen Clear View-LCD-Bildschirm auf der Gehäuserückseite.

Elektronische Wasserwaage

Wie die EOS 7D und EOS-1D X ist auch die EOS 6D mit einer elektronischen Wasserwaage ausgestattet, mit der die horizontale Kameraneigung auf dem LCD-Bildschirm und im Sucher kontrolliert werden kann. Diese Funktion ist ideal für Landschafts- und Architekturfotografen, die sicherstellen müssen, dass die Kamera gerade ausgerichtet ist, um kippende Horizonte und eine ungünstige Ausrichtung der Kamera zum Motiv zu vermeiden. Sie ist auch bei Aufnahmen unter schlechten Lichtbedingungen von Nutzen, wenn Referenzpunkte im Sucher nur schwer zu erkennen sind.

Auf dem LCD-Bildschirm auf der Rückseite können Neigungen von bis zu 360° in Schritten von 1° angezeigt werden. Im Livebild-Modus wird eine kleinere Anzeige auf dem Bild eingeblendet. Die Messgenauigkeit der elektronischen Wasserwaage beträgt +/-1° bei bis zu +/-10°. Zwischen +/-10° und +/-45° beträgt die Genauigkeit +/-3°.

BEDIENUNG UND BAUWEISE

Die EOS 6D verfügt über eine Reihe verbesserter Bedienelemente, z. B. eine Verriegelung des Modus-Wahlrads und anpassbare Bedienelemente, sowie über ein staub- und spritzwassergeschütztes Gehäuse, das zum Teil aus einer Magnesiumlegierung besteht.


Bedienelemente

Auf Wunsch von vielen Berufs- und Amateurfotografen verfügt die EOS 6D über eine Verriegelung des Modus-Wahlrads, die mit der EOS 60D eingeführt wurde. Diese verhindert ein versehentliches Verstellen des Modus-Wahlrads zu verstellen und so unbeabsichtigt in einen anderen Modus zu wechseln.

Wie bei der EOS 7D und EOS 5D Mark III befindet sich der EIN/AUS-Schalter der Kamera nun an der Oberseite hinter dem Modus-Wahlrad anstatt auf der Rückseite. Genauso wie bei der EOS 5D Mark III ist ein Sperrschalter zum Deaktivieren des Schnellwahlrads vorhanden. Dieser Schalter kann auch zum einzelnen Sperren des Hauptwahlrads und des Multi-Controllers verwendet werden; über eine Individualfunktion wird bestimmt, welche Funktionen gesperrt werden.

Die EOS 6D von oben: Der EIN/AUS-Schalter befindet sich hinter dem Modus-Wahlrad auf dem linken Teil der Oberseite.

Was die Größe anbelangt, ähnelt die EOS 6D der EOS 60D. Die Kamera verfügt über eine leichte, kompakte Bauweise und ist benutzerfreundlich. Als Gehäusematerial wurde zum Teil Magnesiumlegierung verwendet, was zur Robustheit beiträgt.

Individualfunktionen

Leider können wir keine Einzelstücke von Kameras speziell für unsere Kunden bauen. Aber dafür stehen Ihnen bei unseren digitalen EOS Spiegelreflexkameras Individualfunktionen (C.Fns) zur Verfügung, mit denen Sie die Funktionsweise der Kamera an Ihre Aufnahmesituation oder Arbeitsweise anpassen können.

Um die Kamerakonfiguration zu vereinfachen, sind die Individualfunktionen in drei verschiedene Gruppen unterteilt, die separate Bereiche der Kamerafunktionen steuern:

C.Fn 1 – Belichtung
C.Fn 2 – Autofokus
C.Fn 3 – Operation/Weiteres

Die EOS 6D verfügt über eine robuste, aber dennoch leichte Konstruktion, die zum Teil aus Magnesiumlegierung besteht.

Gehäusekonstruktion

In der Gehäusekonstruktion der EOS 6D kommen mehrere langlebige Materialien zum Einsatz – auf einer Bodenplatte aus Polykarbonat ist die Gehäusehülle aus Magnesiumlegierung angebracht. Außerdem ist die Kamera staub- und spritzwassergeschützt: Gehäusepanels greifen ineinander, und alle Fugen, Tasten und Wahlräder verfügen über Gummidichtungen. Der Schutz, den die Konstruktion und Dichtungen bieten, entspricht dem der analogen Spiegelreflexkamera EOS-1N, deren Wetterfestigkeit den Standard etablierte, an dem sich andere Profikameras messen mussten.


EINGEBAUTES WLAN (WiFi) UND GPS

In der EOS 6D kommt zum ersten Mal in einem EOS System ein eingebauter WLAN-Transmitter zum Einsatz, mit dem Sie Bilder kabellos direkt von der Kamera aus versenden können, sowie eine integrierte GPS-Einheit.


WLAN-System

Das eingebaute WLAN-System der EOS 6D ist kompatibel mit 802.11b/g und n; die Reichweite beträgt maximal 30 Meter. Um die Signalstärke zu überprüfen, ist eine Signalstärkeanzeige auf dem LCD-Monitor zu sehen. Die WLAN-Einheit verfügt über sechs verschiedene Funktionen, von denen drei den externen WiFi-Geräten, die für andere EOS Modelle erhältlich sind, stark ähneln.

Der WLAN- und GPS-Status werden auf dem LCD-Bildschirm an der Oberseite der EOS 6D angezeigt.

Funktion 1 ermöglicht Ihnen, JPEG-Bilder von der EOS 6D zu einer anderen Canon Kamera (sowohl EOS als auch Kompaktkameras) zu senden, die mit einer internen WLAN-Einheit ausgestattet ist. Im Falle von zwei EOS 6D Modellen können Sie auch EOS Movie-Dateien auf diese Weise austauschen.

Mit Funktion 2 können Sie die EOS 6D mit einem Smartphone verbinden. Mithilfe der installierten EOS Remote App auf dem Smartphone können Sie Kamerabilder anzeigen, bewerten oder löschen, Fotos von der Kamera zum Smartphone übertragen und Kamerabilder mit dem Smartphone per E-Mail verschicken. Was wahrscheinlich am interessantesten ist: Mit dieser App können Sie die EOS 6D direkt vom Smartphone aus fernsteuern.

Funktion 3 bringt die Fernbedienung der Kamera auf Ihren Computer in Form der EOS Utility. Sie können dann die Kamera wie mit einem USB-Kabel fernbedienen. Dazu zählen auch die Livebild-Funktion und die Möglichkeit, den Objektivfokusmotor vom Computer aus zu steuern.

Funktion 4 ist für die Druckausgabe. Mit einem kompatiblen WLAN-Drucker können Sie alle Direktdruckfunktionen nutzen, die Sie auch mit einer Kabelverbindung hätten.

Funktion 5 geht einen Schritt weiter als das herkömmliche kabellose Weitergeben von Bildern und ermöglicht Ihnen das direkte Hochladen von Kamerabildern zum Internetdienst Canon Image Gateway (CiG). EOS Videoaufnahmen können direkt zu YouTube hochgeladen werden. Bitte beachten Sie, dass zur Nutzung dieser Funktionen ein Access Point verwendet werden muss.

Funktion 6 ermöglicht den Austausch von Bildern mit DLNA-kompatiblen Geräten, wie z. B. Fernseher und Spielkonsolen. So wird das Teilen von Bildern und Filmen mit Freunden schnell und einfach, ohne umständlich Kabel verwenden zu müssen.

Eingebauter GPS-Empfänger

Ein weiteres Novum in der EOS Reihe stellt der eingebaute GPS-Empfänger der EOS 6D dar, mit dem Sie Ihre Fotos direkt mit Geotags versehen können, ohne dass ein externes Zusatzgerät erforderlich ist. Die GPS-Funktion trägt Standortinformationen in den EXIF-Daten der einzelnen Bilder ein. Um einen guten Empfang sicherzustellen, wurde der GPS-Empfänger oberhalb des Pentaprisma-Gehäuses untergebracht und mit einem hochempfindlichen GPS-Chip ausgestattet, damit Sie selbst an Orten mit dichten Bäumen und hohen Gebäuden ein GPS-Signal empfangen.

Der GPS-Empfänger der EOS 6D befindet sich oberhalb des Pentaprisma-Gehäuses der Kamera, damit eine optimale Empfangsqualität gewährleistet ist.

Ebenso wie das externe Gerät GP-E2, das zusammen mit der EOS 5D Mark III eingeführt wurde und auch mit der EOS 6D kompatibel ist, kann der eingebaute GPS-Empfänger zum genauen Einstellen der Kamerazeit verwendet werden. Dies geschieht über das Auslesen der Atomuhrdaten der GPS-Satelliten. Sie können bestimmen, dass die Uhrzeit automatisch aktualisiert wird, wenn Sie die Kamera einschalten und ein GPS-Signal vorhanden ist. Die Genauigkeit beträgt +/-1 Sekunde.

Genau wie beim GP-E2 kann auch der GPS-Chip der EOS 6D zum GPS-Logging verwendet werden. Diese Funktion ermöglicht Ihnen, Ihre Positionsdaten in voreingestellten Intervallen zu speichern. Sobald Sie wieder an Ihrem Computer sind, können die Protokolldaten mithilfe der EOS Software „Map Utility“ mit den Bildern verknüpft und auf einer Landkarte dargestellt werden.

ZUBEHÖR

Die EOS 6D verfügt über einen eigenen Akkugriff (BG-E13), der eine zusätzliche Stromzufuhr für längere Aufnahme-Sessions bietet und sowohl eine horizontale als auch eine vertikale Kamerabedienung ermöglicht.


Mit dem Akkugriff BG-E13 können Fotografen die EOS 6D sowohl vertikal als auch horizontal nutzen.

Akkugriff BG-E13

Der neue Akkugriff BG-E13 liefert zusätzlichen Strom für längere Aufnahme-Sessions. Zudem ist damit dank eines zusätzlichen Auslösers, einer „AF-ON“- und AE-Speichertaste und Bedienelementen für die AF-Messfeldauswahl das vertikale und horizontale Fotografieren mit der EOS 6D sehr einfach. In Verbindung mit zwei LP-E6 Akkus ermöglicht der Akkugriff die doppelte Anzahl an Aufnahmen; außerdem kann er mit AA-Batterien genutzt werden, was äußerst praktisch ist und für mehr Flexibilität sorgt.