Wählen Sie Ihre Sprache
  • Deutsch

    Dieser Inhalt ist nur auf Englisch verfügbar.

    Sämtliche Inhalte auf der CPN-Website sind auf Englisch verfügbar. Einige Inhalte, wie z. B. Produktbeschreibungen, aktuelle Produkteinführungen und einige technische Artikel, sind ebenfalls auf Deutsch, Spanisch, Französisch und Italienisch erhältlich. Derzeit sind nur Cinema EOS-Inhalte auf Niederländisch verfügbar. Wählen Sie in der Liste oben Ihre Sprache aus, damit sämtliche darin verfügbaren Inhalte automatisch entsprechend Ihrer Wahl dargestellt werden. Ansonsten wird als Standardsprache Englisch verwendet.

  • English

    This content is only available in English.

    All content published on the CPN website is available in English. Some content – such as product descriptions, recent product launches and some technical articles – is also available in German, Spanish, French and Italian. Currently only the Cinema EOS content is available in Dutch. Choose your language from the list above and all content that is available in your language will automatically be displayed in your language, otherwise the default language will be English.

  • Español

    Este contenido solo está disponible en inglés.

    Todo el contenido publicado en la página web de CPN está disponible en inglés. Parte del contenido –como descripciones de producto, lanzamientos recientes de productos y algunos artículos técnicos– también están disponibles en alemán, español, francés e italiano. Actualmente solo el contenido de EOS Cinema está disponible en holandés. Elija su idioma en la lista anterior y todo el contenido que esté disponible en su idioma aparecerá automáticamente en ese idioma, o , si no, en el idioma predeterminado que es el inglés.

  • Français

    Contenu en anglais seulement.

    Tout le contenu publié sur le site Web de CPN existe en anglais. Une partie du contenu (comme les descriptions de produit, les lancements récents de produit et certains articles techniques) est également publié en allemand, en espagnol, en français et en italien. À l’heure actuelle, seul le contenu sur l’EOS cinéma existe en néerlandais. Choisissez la langue dans la liste ci-dessus, et tout le contenu offert dans votre langue s’affiche automatiquement ; par défaut, le reste s’affiche en anglais.

  • Italiano

    Questi contenuti sono disponibili solo in inglese.

    Tutti i contenuti pubblicati sul sito CPN sono disponibili in inglese. Alcuni contenuti come descrizioni di prodotto, lanci di prodotti recenti e alcuni articoli tecnici sono disponibili anche in tedesco, spagnolo, francese e italiano. Attualmente solo i contenuti di EOS Cinema sono disponibili in olandese. Seleziona la lingua dall'elenco in alto e automaticamente si visualizzeranno tutti i contenuti disponibili in quella lingua; diversamente la lingua di default sarà l’inglese.

  • Nederlands

    Deze inhoud is alleen beschikbaar in het Engels.

    Alle inhoud die op de CPN-website wordt gepubliceerd, is beschikbaar in het Engels. Bepaalde inhoud, zoals productbeschrijvingen, onlangs gelanceerde producten en sommige technische artikelen, zijn ook beschikbaar in het Duits, Spaans, Frans en Italiaans. Momenteel is alleen de inhoud over Cinema EOS beschikbaar in het Nederlands. Kies de taal uit bovenstaande lijst, waarna alle inhoud die beschikbaar is in de gewenste taal, automatisch in die taal wordt weergegeven. Anders is Engels de standaardtaal.

Technische Daten

Thorsten Milse fotografiert mit
Canons neuem
Telezoom-Objektiv

© Thorsten Milse

Mai 2013

Ein neues Objektiv zu testen, ist alles andere als einfach. Bevor es für den Verkauf freigegeben wird, durchläuft es eine Vielzahl extremer Herausforderungen in den Händen eines der anspruchsvollsten Fotografen der Welt. Als Canon sich dazu entschloss, sein bahnbrechendes EF 200-400mm 1:4L IS USM EXTENDER 1.4x zu produzieren, ein Zoomobjektiv, das sich bei Sport- und Naturfotografen sicherlich großer Beliebtheit erfreuen wird, war eine der ersten Personen, die es auf Herz und Nieren testen sollten, Naturexperte und Canon Ambassador Thorsten Milse. CPN-Redakteur David Corfield sprach mit ihm über die Erfahrungen, die er beim Arbeiten mit Canons neuestem Telezoom-Objektiv gemacht hat.

In Thorsten Milses Leben geht es steil bergauf. Und in diesem Fall ist das wörtlich zu nehmen. Er wählte nämlich die Berge von Chamonix als Testgebiet und kletterte dafür 2.000 Meter in den Französischen Alpen hoch, um den einzigartigen Alpensteinbock zu fotografieren, der in den höchsten Bergketten Europas zu finden ist.

© Thorsten Milse

In den Himmel hoch zu fotografieren, kann zu Fokussierungsproblemen führen, aber nicht mit dem Zoomobjektiv EF 200-400mm. Thorsten Milse fotografierte diesen Alpensteinbock, der neugierig über Felsen hinweg schaute, mit einer EOS-1D X und dem EF 200-400mm 1:4L IS USM EXTENDER 1.4x bei einer Brennweite von 560 mm. Die Belichtungszeit betrug 1/80 s bei Blende 14 (ISO 200).

„Wenn man in den Bergen unterwegs ist, sollte man so wenig Gepäck mit sich herumtragen wie möglich“, rät Milse „Deshalb ist es sehr wichtig, sich zu überlegen, welche Objektive man mitnimmt und welche nicht. In meinem Rucksack befanden sich eine EOS-1D X und EOS 5D Mark III und die beiden Zoomobjektive EF 16-35 und EF 70-200mm. Da ich kein Arnold Schwarzenegger bin und deshalb nicht allzu viel mit mir herumschleppen wollte, war das EF 200-400mm mit seinem Gewicht von ungefähr 3,5 kg die perfekte Wahl. Es ist wirklich kompakt und lässt sich unglaublich gut handhaben. Ich musste noch nicht einmal ein Stativ verwenden; es war wirklich extrem schnell im Einsatz, insbesondere wenn die Steinböcke von Fels zu Fels sprangen.“

Thorsten Milse wurde recht früh gefordert, da sich die Steinböcke unglaublich schnell bewegten und somit sowohl seine Reaktionszeiten als Fotograf als auch das Fokussierungssystem des Objektivs auf die Probe stellten. Das EF 200-400mm verfügt zwar über eine sehr stabile Stativschelle, die im Objektivtubus eingebaut ist, aber er fand es einfacher, aus der Hand zu fotografieren.

Milse hierzu: „Das Handling ermöglicht das Aufnehmen zahlreicher Bilder von 200 mm bis 560 mm in schneller Folge. Das ist völlig einfach – in nur wenigen Sekunden kann man entfernte Landschaften fotografieren und dann direkt ohne Objektivwechsel in ein Motiv hineinzoomen, das sich 200 Meter von einem weg befindet. Für mich persönlich ist das einer der größten Vorteile.“

Er erinnert sich an Aufträge in der Vergangenheit, bei denen Objektivwechsel für viel Stress sorgten. „Die Zeit, in der man mit dem Wechseln von Objektiven und Hinzufügen von Extendern beschäftigt war, um näher ans Motiv zu kommen, konnte einem wichtige Aufnahmen kosten. Doch das ist bei diesem Zoomobjektiv nicht der Fall. Mit nur einem Finger kann man den 1.4x Extender aktivieren und man ist nahezu sofort bereit für die nächste Aufnahme. Und es ist knackscharf; als ich die Bilder später auf meinem Computer überprüfte, waren die Fotos sowohl mit als auch ohne zugeschaltetem Extender perfekt.“

„Ich kann bestätigen, dass ich mit diesem Objektiv eine um bis zu 30 % größere Bilderausbeute hatte. Und wenn man unter extremen Bedingungen arbeitet, ist das unglaublich“, fügt Milse hinzu.

Er nahm die Alpensteinböcke mit den DSLR-Kameras EOS-1D X und EOS 5D Mark III auf. Für viele ist dies die optimale Kameragehäusekombination. „Wenn man sich in einer extremen Lage befindet, wie z. B. an einem Bergabgrund, kann man sich nicht viel bewegen“, erinnert er sich. „Zudem sind die Alpensteinböcke sehr scheue Tiere, d. h. man muss ganz genau an seinem Platz verharren. Das kann sich für einen Fotografen manchmal als Problem erweisen, da die geringste Bewegung beim Objektivwechsel sie verscheuchen könnte.“

© Thorsten Milse

Ein dunkles Motiv vor einem dunklen Hintergrund kann sowohl Belichtungs- als auch Fokussierungsprobleme verursachen, aber dank Thorsten Milses sorgfältiger Belichtungsmessung gab es keine Schwierigkeiten. Aufgenommen mit einer EOS 5D Mark III und dem EF 200-400mm 1:4L IS USM EXTENDER 1.4x bei einer Brennweite von 212 mm, einer Verschlusszeit von 1/50 s und Blende 4 (ISO 1600).

Milse verrät: „Ich nahm beide Kameras mit, um zu sehen, ob es einen Unterschied bei der Qualität oder Performance gibt, aber beide waren perfekt, ebenso der Autofokus. Auch der Bildstabilisator funktionierte hervorragend bei beiden Gehäusen“, berichtet er. „Das Objektiv ist leise und das IS-System funktioniert wirklich schnell – das ist wichtig, wenn man in einer großen Höhe arbeitet, da dort das Herz stärker und schneller schlägt, was für zusätzliche Schwingungen sorgt, die sich wiederum auf die Kamera übertragen können, wenn man diese nah am Körper hält.“

Für Thorsten Milse und für viele, die in ähnlichen Aufnahmesituationen arbeiten, in denen man mit so wenigen Objektivwechseln wie möglich auskommen will, ist der größte Vorteil des EF 200-400mm der eingebaute 1.4x Extender. Er erinnert sich an einen besonders anspruchsvollen Auftrag in Indien letztes Jahr, bei dem er das neue Objektiv hätte gut gebrauchen können. „Ich ritt auf einem Elefanten und hielt mit einer EOS 5D Mark II und dem EF 70-200mm [Objektiv] in einer Hand nach Tigern Ausschau. Es war 40 Grad heiß und ich hatte zusätzlich ein 600-mm-Objektiv zwischen die Beine geklemmt. Plötzlich musste ich die Objektive wechseln und wäre dabei fast vom Elefant heruntergefallen! Bei diesem Objektiv hier gehören solche Probleme der Vergangenheit an ...“

Wenn Sie vorhaben, sich das neue EF 200-400mm 1:4L IS USM EXTENDER 1.4x anzuschaffen, dann können Sie sich bei den Technikern bei Canon und Fotografen wie Thorsten Milse für die Entwicklung bzw. die Tests bedanken. Und Milse gibt zu: „Jetzt, wo ich das Objektiv nicht mehr habe, will ich es zurück! Ich habe einen Vorgeschmack auf die Zukunft bekommen und kann es nun kaum abwarten, mein eigenes zu besitzen.“

Biografie: Thorsten Milse

Der in Deutschland geborene Naturfotograf Thorsten Milse machte eine Ausbildung als Grafikdesigner, als er sich entschloss, eine Karriere als Fotograf zu verfolgen. Er hat sich auf Landschafts- und Tierfotografie spezialisiert und konzentriert sich dabei besonders auf Naturschutz und bedrohte Tierarten. Seine Bilder wurden in 25 Ländern in renommierten Naturmagazinen veröffentlicht, wie z. B. GEO, BBC Wildlife, Illustreret Videnskab und Nature’s Best Photography. Er hat mit seinen Fotos mehrere internationale Preise gewonnen, u. a. „BBC Wildlife Photographer of the Year“ (Tierverhalten) und „Grand Prize Winner“ bei „Nature’s Best Photo Competition“. Ende 2011 wurde sein Bildband „Polar World“ veröffentlicht, der das Ergebnis von über sechs Jahren Arbeit in der Arktis und Antarktis darstellt.



Showcase