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Technische Daten

Mit dem neuen Superzoomobjektiv <br class="br_visual"/>EF 100-400mm ganz nah ran an die Natur

Mit dem neuen Superzoomobjektiv
EF 100-400mm ganz nah ran an die Natur

© Danny Green

November 2014

Der Top-Naturfotograf und Canon Explorer Danny Green ist schon lange ein Fan großer Canon Zoomobjektive. Er hatte kürzlich die Möglichkeit, das neue EF 100-400mm 1:4,5-5,6L IS II USM Objektiv einem Praxistest zu unterziehen. CPN Redakteur David Corfield erfährt, welche Erfahrungen er dabei machte ...

© Danny Green

Der Top-Naturfotograf und Canon Explorer Danny Green mit seiner EOS-1D X DSLR und einem Produktionsmuster des EF 100-400mm 1:4,5-5,6 IS II USM.

Praktisch jeder Naturfotograf wird sagen, dass seine Hauptmotivation darin besteht, der Natur so nahe wie nur möglich zu kommen. Danny Green ist da keine Ausnahme. Als einer der besten naturhistorischen Meisterfotografen Englands, zeugt seine Arbeit wie keine andere von einem tiefen Verständnis der Natur um uns herum.

Natürlich spielt in seinem Metier die Ausrüstung eine große Rolle und als loyaler Canon Anwender baute Danny Green sein Geschäft – und seine Erfolge – auf das EF System außergewöhnlicher Objektive auf. Und für das neue EF 100-400mm Zoomobjektiv findet er ausschließlich lobende Worte …

„Sie haben es wieder einmal geschafft, nicht wahr?“ lacht er. „Ein 100-400-mm-Objektiv ist wahrscheinlich das wichtigste, das jeder, der sich für Naturfotografie interessiert in der Hand haben muss, wenn er seine Passion Ernst nimmt – und Canon hat das beliebte 100-400-mm-Objektiv aktualisiert und es mit fantastischen neuen Funktionen verbessert.“

Bedienkomfort und Leistung

Danny Green weiß am besten, dass ein guter Naturfotograf sich so still und leise wie nur möglich verhalten muss. Und die Herausforderung, Rotwild nahe seiner Heimat in Leicestershire zu fotografieren, war sicher ein idealer Test für das Objektiv. Natürlich ist es wichtig, dass ein Objektiv erstklassig funktioniert und über die nötige Brennweite verfügt. Manchmal verhindert jedoch die Bauweise eines Objektivs die Chance auf das perfekte Bild. Warum?

© Danny Green

Bei Aufnahmen aus einem niedrigen Blickwinkel, ist die lange Brennweite ideal, um Motive selbst in geringer Entfernung hervorzuheben. Aufgenommen mit einer Canon EOS-1D X mit einem EF 100-400mm 1:4,5-5,6L IS II USM Objektiv bei 340mm; die Belichtungszeit betrug 1/320 Sek. bei Blende 5,6, ISO 800.

„Eigentlich ist es ganz einfach,“ erklärt Danny Green. „Bei einigen Telezoomobjektiven wie auch dem alten EF100-400 werden die Brennweiten durch eine Vor- und Rückbewegung des Objektivtubus eingestellt, so dass man dazu den Arm physisch bewegen muss. Wenn man ganz nah an einem nervösen Motiv ist und ein Kissen zur Lagerung des Objektivs benutzt, so wie ich das oft mache, kann selbst diese kleine Bewegung dazu führen, dass man die Chance auf das Bild vertut.“

„Darum war das erste, was ich beim neuen EF 100-400mm 1:4,5-5,6L IS II USM bemerkte, der Objektivring mit anpassbarem Verstellwiderstand. Das ist perfekt, weil ich mit der minimalen Bewegung von Daumen und Zeigefinger die Brennweite einstellen kann und das Risiko, damit das Motiv zu stören, äußerst gering ist. Das mag zwar wie eine unwesentliche Kleinigkeit klingen, ist aber in der Realität unglaublich wichtig. Und auch die Möglichkeit, den den Verstellwiderstand des Zoomrings anzupassen ist großartig.“

Er fährt fort: „In Bezug auf Größe und Gewicht braucht es nur wenig Platz in der Ausrüstungstasche; es ist wunderbar kompakt und leicht und fokussiert enorm schnell. Und zum Thema AF-Geschwindigkeit: Ich bin an die Geschwindigkeit der großen Festbrennweiten wie beispielsweise dem EF 500mm 1:4L IS USM II, mit denen ich normalerweise arbeite gewohnt und habe nicht erwartet, wie unglaublich schnell dieses neues Objektiv ist.“

Man kann das darauf zurück führen, wie gut Canon das Feedback der Anwender verarbeitet. Wie alle Canon Explorer und Ambassadors gibt auch Danny Green den Canon Ingenieuren regelmäßig sein Feedback in Gesprächen am runden Tisch und das neue EF 100-400mm zeigt deutlich, dass man auf ihre professionelle Meinung hört. Ergonomie und die Art und Weise, wie das Objektiv bedient wird, sind auf seiner Liste ganz oben, wie er uns erklärt.

„Was ich an diesem neuen Objektiv besonders mag, ist der Bildstabilisator, der in drei Modi eine um vier Stufen längere Belichtungszeit ermöglicht. Ich habe einen Hirsch mit 1/60 Sek. bei Blende 5,6 aus der freien Hand fotografiert und die Bilder waren wirklich brauchbar. Ich habe Reihenaufnahmen gemacht und ab der Mitte der Sequenz, als der Bildstabilisator sich komplett eingestellt hatte, waren die Aufnahmen gestochen scharf. Ich war beeindruckt.“

Gestochen scharf – schnell und flexibel

Danny Green setzte das EF 100-400mm 1:4,5-5,6L IS II USM an seiner EOS-1D X ein und es arbeitete absolut fehlerfrei. Schärfe ist das A und O für ihn und er war hoch erfreut, dass die Fokussierung schnell, präzise und zuverlässig war.

„Manchmal taucht ein Tier einfach so aus dem Nichts auf. Da muss man in der Lage sein, blitzschnell zu reagieren.“ rät er. „Daher ist es gut, ein Objektiv zu haben, das aus dem Stegreif reagiert. Wenn man mit einer Festbrennweite arbeitet, fehlt einem die Flexibilität eines Zooms; im Gegenzug bietet die Festbrennweite jedoch meist schärfere Ergebnisse. Mit diesem Objektiv ist das nicht der Fall.“

Er fährt fort: „Es lässt sich sogar mit einem EF 1,4x Extender* einsetzen; das alte 100-400 konnte damit nur manuell scharfgestellt werden. Mit diesem neuen Objektiv funktioniert der AF problemlos auf dem zentralen Feld. Ein weiterer Schritt nach vorn.“

„Ich liebe auch die Flexibilität dieses Brennweitenbereichs,“ stellt Danny Green fest. Manchmal möchte ich ein Tier nur ganz klein im Bildrahmen haben, insbesondere, wenn ich es im Kontext mit der Umgebung darstellen will. Mit dem neuen EF 100-400mm 1:4,5-5,6L IS II USM ist das ganz einfach und danach kann ich es nah heran zoomen, um es eine Nahaufnahme mit mehr Details machen. Das ist wirklich eine nette Option.“

Handling und Design

© Danny Green

Der majestätische Rothirsch, ein typisches Symbol für die britische Natur. Aufgenommen mit einer Canon EOS-1D X mit einem EF 100-400mm 1:4,5-5,6L IS II USM Objektiv bei 400 mm; die Belichtungszeit betrug 1/500 Sek. bei Blende 5,6, ISO 800.

Das original EF100-400mm 1:4,5-5.6 IS USM war ein von allen geschätztes Objektiv im Canon Sortiment, so dass sein Nachfolger es nicht leicht haben würde, stellt Danny Green fest. „Es hat eine ganze Weile gedauert, bis die Canon Ingenieure das Mark II Modell entwickelt haben, aber das Warten hat sich gelohnt. Jedes kleinste Detail zeigt, dass Canon einfach alles bedacht hat. Sogar die Streulichtblende.“

Man mag kaum glauben, dass etwas so profanes wie eine Streulichtblende Danny Green zum Entzücken bringt, aber manchmal ist die Wahrheit eben unglaublich …

„Ich war begeistert, als ich bemerkte, dass Canon eine Öffnung in diese Blende gesetzt hat!“ lacht er. „Endlich kann ich einen Polfilter benutzen, ohne dass ich in das Objektiv greifen muss, um ihn anzupassen. Dies ist eine brillante Innovation und gleichzeitig so simpel!” lacht er.

„Die Bedienelemente sind wunderbar auf dem Tubus positioniert.“ stellt er fest, „Ich kann die IS-Modi auswählen oder von Autofokus auf Manuell umschalten ohne mein Auge dabei vom Sucher zu nehmen. Das ist ein fantastischer Vorteil, da ich so kreativ sein kann, ohne das Motiv aus dem Auge zu verlieren.“

„Auch die Tatsache, dass der Stativfuß abnehmbar ist, gefällt mir gut,“ fährt er fort, „Das gibt mir mehr Freiheit beim Fotografieren aus der freien Hand. Und auf den Stativ zeigt der Fuß, so klein und unscheinbar er auch sein mag, seine außergewöhnliche Fertigungsqualität und seine Stärke. Er sitzt näher am Tubus, was das Risiko von Erschütterungen minimiert.“

Neue Linsenvergütung und optische Konstruktion

Dann Green arbeitet oft im Morgengrauen oder in der Abenddämmerung. Er ist also Aufnahmesituationen mit wenig Licht gewohnt. Die Arbeit in diesem Tagesrandzeiten birgt nicht nur Probleme beim Fokussieren, sondern auch beim Erreichen von genügend Kontrast. Dabei zeigt sich dann das Können von Canon im Bereich Objektivvergütungen, erklärt er.

© Danny Green

Bitte klicken Sie auf das Bild oben und fahren mit der Maus über das Blatt, um die erreichbare Detailvielfalt bei Nahaufnahmen zu sehen. Aufgenommen mit einer Canon EOS-1D X mit einem EF 100-400mm 1:4,5-5,6L IS II USM Objektiv bei 400 mm; die Belichtungszeit betrug 1/200 Sek. bei Blende 5,6, ISO 800.

„Dieses EF 100-400mm f1:4,5-5,6L IS II USM ist mit Linsen aus UD- und Super-UD-Glas (Super Ultra-low Dispersion) konstruiert, was wirklich einen Unterschied ausmacht. Nicht nur in kontrastarmen Aufnahmesituationen, sondern auch dort, wo jede Menge reflektierende Flächen wie beispielsweise Schnee vorhanden sind, hat so ein Objektiv oft Probleme mit internen Reflexionen.” sagt Danny Green. „Die Fluor-Beschichtung auf Front- und Rücklinse bietet einen unschlagbaren Schutz durch ein geringeres Risiko von Kratzern oder vor Schutzablagerungen auf der Glasoberfläche.“

Er fährt fort: „Bei diesem EF 100-400mm 1:4,5-5,6L IS II USM Objektiv kommt auch eine ganz neue spezielle ASC-Technologie (Air Sphere Coating) zum Einsatz, eine, wie Canon es nennt, Beschichtung mit extrem niedrigen Brechungsindex. Ich brauchte eine Weile, um das genau zu verstehen, aber es ist echt faszinierend. Im Grunde genommen geht es darum: Wenn Licht in eine Linse eintritt, wird es beim Übergang von Luft zu Glas verlangsamt. Diese Verlangsamung der Geschwindigkeit ist der Grund für Reflexionen und Streulicht, die zu Bildstörungen wie Geisterbildern oder eine Abnahme des Kontrastes führen.“

„Dieses neue Objektiv ist nun aus 21 Linsen konstruiert worden, das Alte hatte nur 17. Und dennoch hat dieses Objektiv praktisch die selbe Größe! Das ist brillant; es braucht nicht mehr Platz in der Kameratasche und dabei ist es technologisch weit fortgeschritten. Das ist es, was ich an Canon bewundere und schätze,” bestätigt er.

Dazu kommt, dass das Objektiv eine noch geringere Naheinstellgrenze hat, was es wesentlich flexibler und vielseitiger macht. Die Möglichkeit ein Motiv in einem Abstand von weniger als einem Meter zu fokussieren ist großartig und das Ganze wurde einzig durch eine neue Konstruktion im Inneren des Tubus realisiert.“

Das ideale Natur- und Landschaftsobjektiv

Danny Green ist voller Lob für das neue Canon EF 100-400mm f1:4,5-5,6L IS II USM Superzoomobjektiv und er würde am liebsten gleich noch mehr Natur- und auch Landschaftsaufnahmen damit machen. „Das ist das wirklich tolle an diesem Brennweitenbereich,“ bemerkt er abschließend. „Er bietet einem die totale Flexibilität und das praktisch bei gleicher Bildschärfe wie bei einer Festbrennweite. Wenn man also nach einem Objektiv sucht, mit dem man eine ganze Palette von Aufnahmesituationen abdecken kann,, dann muss man nicht weiter suchen als bis zu dem hier. Es bietet eine schier unschlagbare Flexibilität.“

EF 100-400mm 1:4,5-5,6L IS II USM – Hauptleistungsmerkmale


  • Brennweitenbereich von 100-400 mm mit anpassbarem Verstellwiderstand des Zoomrings
  • 4-Stufen-Bildstabilisator für Aufnahmen bei wenig Licht
  • Erstklassige Abbildungsqualität dank Fluorit- und Super-UD-Linsen
  • Neue ASC-Beschichtung gegen Linsenreflexionen und Streulicht
  • Wirksamer Schutz gegen Umwelteinflüsse für den Einsatz unter extremen Witterungsbedingungen

* AF mit Extender ist nur mit Kameras der EOS-1 Serie, EOS 7D Mark II und EOS 5D Mark III möglich (Firmware-Update erforderlich).

Biografie: Danny Green

Danny Green

Danny Green ist ein mehrfach preisgekrönter Naturfotograf mit Sitz in Großbritannien. Bereits in jungen Jahren begann sein Interesse an der Natur und anstatt zuhause zu sein, verbrachte er die meiste Zeit in Wäldern und an Flüssen, um die Natur zu beobachten. In seiner Kindheit war sein Großvater ein enormer Einfluss, indem er Danny Green ständig auf die Zeichen der Natur und die verschiedenen Lebensformen je nach Gebiet, Jahreszeit, Tag oder Nacht aufmerksam machte. Heute, mit Anfang Dreißig, ist er nach wie vor unentwegt dabei, die Welt der Natur zu erkunden und mehr über sie zu erfahren. Seit über zwanzig Jahren fotografiert er nun die die Welt der Natur – immer mit Canon. Er begann mit analogem Film in seinen frühen Jahren und wechselte später voll zur digitalen Fotografie. Sein Ansatz zum Fotografieren der Natur ist ein langer Prozess. Manchmal verbringt er Monate, ja sogar Jahre mit einem einzigen Motiv oder Projekt.



Schaukasten

Rothirsch mit zwei Hirschkühen. Selbst kontrastarme Motive vor einem ähnlichfarbigen Hintergrund stellen kein Problem für die Scharfstellung dar. Aufgenommen mit einer Canon EOS-1D X mit einem EF 100-400mm 1:4,5-5,6L IS II USM Objektiv bei 400 mm; die Belichtungszeit betrug 1/160 Sek. bei Blende 5,6, ISO 800.