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Technische Daten

01 von 18

EOS 7D

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Kamera: EOS 7D |Objektiv: EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM |Brennweite: 10mm |Verschlusszeit: 1/6 Sek. |Blende: 1:18 |ISO-Empfindlichkeit: 100 |Blitz: Aus |Filtereffekt: Keine |Tonungseffekt: Keine |Farbraum: Adobe RGB (1998)
EXIF-Metadaten

© Fergus Kennedy

Kamera: EOS 7D |Objektiv: EF 50mm 1:1,2 L USM |Verschlusszeit: 1/250 Sek. |Blende: 2,5 |ISO-Empfindlichkeit: 100 |Blitz: Ein |Filtereffekt: Keine |Tonungseffekt: Keine |Farbraum: Adobe RGB (1998)
EXIF-Metadaten

© Fergus Kennedy

Kamera: EOS 7D |Objektiv: EF 400mm 1:2,8L IS II USM |Brennweite: 200mm |Verschlusszeit: 1/200 Sek. |Blende: 1:8 |ISO-Empfindlichkeit: 160 |Blitz: Aus |Filtereffekt: Keine |Tonungseffekt: Keine |Farbraum: Adobe RGB (1998)
EXIF-Metadaten

© Fergus Kennedy

Kamera: EOS 7D |Objektiv: EF 400mm 1:2,8L IS II USM |Brennweite: 90mm |Verschlusszeit: 1/30 Sek. |Blende: 1:13 |ISO-Empfindlichkeit: 160 |Blitz: Aus |Filtereffekt: Keine |Tonungseffekt: Keine |Farbraum: Adobe RGB (1998)
EXIF-Metadaten

© Fergus Kennedy

Kamera: EOS 7D |Objektiv: EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM |Brennweite: 22 mm |Verschlusszeit: 1/160 Sek. |Blende: 1:4,5 |ISO-Empfindlichkeit: 320 |Blitz: Aus |Filtereffekt: Keine |Tonungseffekt: Keine |Farbraum: Adobe RGB (1998)
EXIF-Metadaten

© Fergus Kennedy

Kamera: EOS 7D |Objektiv: EF 600mm 1:4L IS II USM |Verschlusszeit: 1/1.000 Sek. |Blende: 1:7,1 |ISO-Empfindlichkeit: 320 |Blitz: Aus |Filtereffekt: Keine |Tonungseffekt: Keine |Farbraum: Adobe RGB (1998)
EXIF-Metadaten

© Fergus Kennedy

Kamera: EOS 7D |Objektiv: EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM |Brennweite: 35mm |Verschlusszeit: 1/100 Sek. |Blende: 1:5,6 |ISO-Empfindlichkeit: 160 |Blitz: Aus |Filtereffekt: Keine |Tonungseffekt: Keine |Farbraum: sRGB IEC61966-2.1
EXIF-Metadaten

© Fergus Kennedy

Kamera: EOS 7D |Objektiv: EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM |Brennweite: ca. 10 mm |Verschlusszeit: 0,8 Sek. |Blende: 1:18 |ISO-Empfindlichkeit: 100 |Blitz: Aus |Filtereffekt: Keine |Tonungseffekt: Keine |Farbraum: Adobe RGB (1998)
EXIF-Metadaten

© Fergus Kennedy

Kamera: EOS 7D |Objektiv: EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM |Brennweite: 55mm |Verschlusszeit: 1/30 Sek. |Blende: 1:2,8 |ISO-Empfindlichkeit: 640 |Blitz: Aus |Filtereffekt: Keine |Tonungseffekt: Keine |Farbraum: Adobe RGB (1998)
EXIF-Metadaten

© Fergus Kennedy

Kamera: EOS 7D |Objektiv: EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM |Brennweite: 12mm |Verschlusszeit: 1/250 Sek. |Blende: 1:5,6 |ISO-Empfindlichkeit: 320 |Blitz: Aus |Filtereffekt: Keine |Tonungseffekt: Keine |Farbraum: Adobe RGB (1998)
EXIF-Metadaten

© Fergus Kennedy

Kamera: EOS 7D |Objektiv: EF 400mm 1:2,8L IS II USM |Brennweite: 70mm |Verschlusszeit: 1/500 Sek. |Blende: 1:6,3 |ISO-Empfindlichkeit: 160 |Blitz: Aus |Filtereffekt: Keine |Tonungseffekt: Keine |Farbraum: Adobe RGB (1998)
EXIF-Metadaten

© Fergus Kennedy

Kamera: EOS 7D |Objektiv: EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM |Brennweite: 11mm |Verschlusszeit: 1/60 Sek. |Blende: 1:7,1 |ISO-Empfindlichkeit: 320 |Blitz: Aus |Filtereffekt: Keine |Tonungseffekt: Keine |Farbraum: Adobe RGB (1998)
EXIF-Metadaten

© Fergus Kennedy

Showcases
  • EINE TOUR DIE EOS 7D
  • EOS 7D FULL-HD-FILM „SIZILIEN“
  • EOS 7D PORTFOLIO: FERGUS KENNEDY
Juni 2012

Die DSLR EOS 7D war das erste Produkt, das Canon nach einer umfangreichen Untersuchung, bei der tausende von Fotografen auf der ganzen Welt nach ihren Wünschen und Bedürfnissen befragt wurden, entwickelte. Die 18 Megapixel EOS 7D ist eine vielseitige und individuell konfigurierbare DSLR, die neue Technologien mit bewährten Profi-Funktionalitäten aus der EOS-1 Serie kombiniert. CPN geht der EOS 7D auf den Grund um aufzuzeigen, wie die wichtigen Leistungsmerkmale und Technologien dem Nutzer von Vorteil sind. Bitte klicken Sie auf die einzelnen Überschriften unten, um sich mit den unterschiedlichen Aspekten dieser Kamera vertraut zu machen.

WICHTIGE MERKMALE

Die EOS 7D ist eine hoch spezifizierte DSLR, die sowohl sich sowohl mit Reihenaufnahmen von bis zu 8 B/s auszeichnet, als auch mit der Fähigkeit Full-HD-Videos mit voller manueller Steuerung und wählbaren Bildraten aufzuzeichnen.


  • 18 MP APS-C CMOS-Sensor und zwei DIGIC 4 Prozessoren für außergewöhnliche Bildqualität.
  • Standard ISO-Empfindlichkeit ISO 6.400, erweiterbar bis auf ISO 12.800.
  • Bereit für die Action: Reihenaufnahmen mit bis zu 8 B/s und 130 JPEGs oder 25 RAW-Aufnahmen in Folge.
  • Full-HD-Videoaufzeichnung mit voller manueller Steuerung.
  • Schnelle, präzise Scharfstellung dank Weitbereich-Autofokus mit 19 Kreuzsensoren.
  • Brillante Darstellung bei Aufnahmen mit Livebild-Kontrolle auf dem 7,7 cm (3 Zoll) LC-Display mit 920.000 Bildpunkten.
  • Präzise Motivauswahl mit nahezu 100 % Sucher-Abdeckung.
  • iFCL AE-Messsystem über 63 Zonen für präzise Belichtung
  • Integrierter Speedlite Transmitter für entfesseltes Blitzen mit der EOS 7D
  • Wetterfestes Gehäuse aus Magnesiumlegierung
 

Bitte klicken Sie auf das Fenster oben und sehen Sie im Film, wie Mike Owen von Canon Europa einige der Schlüsseltechnologien der EOS 7D erläutert.

BILDQUALITÄT, VERARBEITUNG UND WIEDERGABE

Mit dem 18 Megapixel APS-C CMOS-Sensor ist die EOS 7D das Flaggschiff in der EOS APS-C-Modellreihe – der Sensor sorgt für eine erhöhte Lichtempfindlichkeit und für hervorragende Bildqualität.


CMOS-Sensor

Der Sensor ist praktisch das Auge einer jeden EOS Kamera. Die von Canon eingesetzten CMOS-Sensoren werden von Canon entworfen, entwickelt und gefertigt – das gewährleistet die optimale Funktion mit Canon DSLRs und damit eine hervorragende Bildqualität. Mit dem in der EOS 7D eingesetzten Sensor, hat Canon die Sensortechnologie noch weiter verbessert und einen Sensor mit hoher Auflösung und hoher Empfindlichkeit für außergewöhnliche Bildqualität entwickelt.

Für die Entwickler bei Canon galt es, für die EOS 7D ein Höchstmaß an Bildqualität und Farbdynamik zu erreichen, sowie erstklassige Eigenschaften sowohl bei niedrigen als auch bei hohen ISO-Empfindlichkeiten zu ermöglichen. Das führte zu deutlichen Verbesserungen in zahlreichen Bereichen; ob bei hellem Tageslicht oder bei Dunkelheit sind die kreativen Möglichkeiten der Fotografen noch stärker erweitert.

Der CMOS-Sensor in der EOS 7D wurde von Canon entworfen, entwickelt und gefertigt.

18 Megapixel

Die Auflösung einer Kamera ist nicht nur ein wichtiges Kriterium für die Bildqualität – eine hohe Anzahl an Pixeln bedeutet auch die Möglichkeit, Bildausschnitte aus dem Motiv herauszulösen, die dann immer noch genügend Bilddaten für große Drucke enthalten. Die 18 Megapixel der EOS 7D sind ein Teil des Kamera-Gesamtsystems, das für hochwertige Aufnahmen in allen Aufnahmebedingungen sorgt.

Konstruktion der Fotodioden

Die Qualität eines jeden Pixels (Fotodiode) wurde von Canon untersucht und entsprechend optimiert. Durch eine Verbesserung der Prozesse in der Mikro-Fertigung wurde es möglich, die Schaltkreise um jede Diode nochmals zu verkleinern, so dass die jeweilige Diode größer ist, was höhere ISO-Einstellungen und einen erweiterter Dynamikbereich ermöglicht. Auch die Bauweise der Dioden wurde optimiert und damit die fotoelekronische Konversionsrate, also die Geschwindigkeit mit der der Lichtimpuls in ein elektrisches Signale verwandelt wird, beschleunigt. Das erhöht die Empfindlichkeit der Diode und verbessert den Signal-Rausch-Abstand, der wiederum die Erhöhung der ISO-Empfindlichkeit möglich macht ohne den typischen Anstieg des Bildrauschens.

Derartig hoch empfindliche Dioden führen in der Regel zu einem Problem: In besonders hellen Umgebungen neigen sie zur Überladung durch zu viel Licht, was das Fotografieren bei niedrigen ISO-Werten erschwert. Um dieses zu verhindern haben wir die Maximalkapazität einer jeden Diode begrenzt – selbst in den hellsten Umgebungen kann keine Überladung stattfinden.

Schaubild der lückenlos angeordneten Mikrolinsen der EOS 7D (links) im Vergleich zu den Mikrolinsen der EOS 50D (rechts) – man kann gut erkennen, wie der Abstand zwischen dem Sensor und den Mikrolinsen verringert wurde.

Lückenlos angeordnete Mikrolinsen

Auch wenn der Sensor das Licht aufnimmt, so sind es doch die Mikrolinsen über jedem Pixel, die die Qualität der Lichtweitergabe ausmachen. Ähnlich wie die EOS 50D verfügt auch die EOS 7D über lückenlos angeordnete Mikrolinsen, um Lichtstrahlen präzise zu bündeln. Zudem wurde der Abstand zwischen Sensor und Mikrolinsen reduziert – wie bereits bei der EOS 5D Mark II eingeführt. Die Kombination dieser Verbesserungen verringert das Bildrauschen in allen ISO-Einstellungen und erhöht die Empfindlichkeit der Dioden. Im Prinzip wurde die besten Teile der Sensoren von EOS 50D und EOS 5D Mark II zusammen genommen, um den Sensor der EOS 7D zu konstruieren.

DIGIC 4 und Bildverarbeitung

EOS-1D Mark III und EOS-1Ds Mark III waren die ersten Canon DSLR Kameras, die mit Dual DIGIC Prozessor arbeiten. Diese Errungenschaft wurde für die EOS 7D übernommen und in Form des Dual „DIGIC 4“ Prozessors umgesetzt: Damit können die Daten vom Sensor schneller zur Bildverarbeitung gelangen und 18 Megapixel an Bilddaten werden auch noch bei Reihenaufnahmen mit 8 Bildern pro Sekunde (B/s) zügig und präzise verarbeitet.

Die Dual „DIGIC 4“ Prozessoren der EOS 7D bringen zahlreiche Vorteile, wobei die Möglichkeit zu 8 B/s in voller 18-MP-Auflösung und rauscharme Aufnahmen bei hohen ISO-Einstellungen hervorzuheben sind.

8-Kanal-Signalauslesung

18 Megapixel produzieren eine sehr große Menge an Daten. Um eine derartige Datenmenge, wie sie mit 8 B/s entsteht, vom Sensor zum Prozessor zu bewegen, bedarf es einer extrem leistungsfähigen Anschlussleitung.

Jeder der beiden DIGIC-Prozessoren ist mit einer 4-Kanal-Leitung ausgestattet, so dass beide zusammen die Daten über 8 Kanäle verarbeiten. Mit diesen Dual „DIGIC 4“ Prozessoren und einer erhöhten Auslesegeschwindigkeit aus den einzelnen Zeilen von Fotodioden ist die EOS 7D trotz der höheren Auflösung ca. 1,3mal schneller beim Datendurchsatz, als EOS 50D.

Analog-Digital-Umwandlung

Trotz der hohen Leistungsfähigkeit der Dual „DIGIC 4“ Prozessoren wurde für die EOS 7D ein zusätzliches Bauteil entwickelt, das ausschließlich für die Umwandlung der analogen Signale in digitale Daten zuständig ist. Das Einfangen des Lichtes ist ein analoger Prozess – um diese Lichtsignale in digitale Daten umzuwandeln, die entsprechend verarbeitet werden können, ist eine Umwandlung erforderlich. Bevor die Daten also von den Dual „DIGIC 4“ Prozessoren verarbeitet werden können, müssen sie den Wandlungsprozess durchlaufen, der von diesem Bauteil vorgenommen wird. Die Analog-Digital-Umwandlung ist ein 14-Bit-Prozess – diese Verarbeitungsart erlaubt einen vierfach höheren Tonwertumfang, als eine 12-Bit-Verarbeitung –, er erhöht die Farbabstufung der Aufnahmen und führt so zu einer besonders vielfältigen, lebendigen und präzisen Farbwiedergabe.

Das Diagramm zeigt die Abfolge der Bildverarbeitung in der EOS 7D vom Sensor (links) bis zur CF-Speicherkarte (rechts).

Geringes Bildrauschen

Die Dual „DIGIC 4“ Prozessoren sind nicht nur für die schnelle Datenverarbeitung zuständig. Die zusätzliche Rechenkapazität versetzt die EOS 7D in die Lage, der Datenverarbeitung wesentlich anspruchsvollere und komplexere Algorithmen zu Grunde zu legen. Die wirkliche Stärke zeigt der „DIGIC 4“ Prozessor im Umgang mit Bildrauschen. Ein „DIGIC 4“ ist sowohl in der Lage das deutlich sichtbare Farbrauschen zu entfernen, als auch Rauschen, das durch Helligkeit entsteht und zu Verlusten bei den Bilddetails führt. Selbst bei einer ISO-Empfindlichkeit von ISO 6.400 ist die Rauschentwicklung immer noch so gering, wie bei ISO 1.600 mit einem DIGIC III Prozessor.

Diese verbesserte Rauschunterdrückung ermöglicht höhere ISO-Empfindlichkeiten ohne das damit sonst verbundene Risiko des Bildrauschens. Die EOS 7D arbeitet mit einem großen ISO-Bereich: die Standardwerte liegen von ISO 100-6.400 und können in der Einstellung „H“ bis auf ISO 12.800 erweitert werden. Auch der untere Wert kann mit der Einstellung „L“ auf ISO 50 angepasst werden.

Mit der Firmware-Aktualisierung Version 2 für die EOS 7D wird dem Fotografen im Aufnahmemenü die Möglichkeit gegeben, den maximalen ISO-Wert im Modus Auto ISO innerhalb des ISO-Bereichs 400-6.400 festzulegen, um Bildrauschen weitestgehend zu eliminieren.

Speicherkarten

Bereits im Jahre 2009, als die EOS 7D vorgestellt wurde, eröffneten die Dual „DIGIC 4“ Prozessoren die Möglichkeit, Speicherkarten der Klasse 6 UMDA einzusetzen, obwohl es diese zu dem Zeitpunkt noch gar nicht gab.

Im Menü der EOS 7D besteht die Möglichkeit RAW+JPEG parallel aufzuzeichnen und es gibt eine Option, RAW in kleineren Formaten aufzunehmen, nämlich M-RAW und S-RAW.

Aufnahmeformate

Die Fähigkeit zur effizienten Datenverarbeitung verschafft der Kamera in vielen Gebieten einen Vorteil. Sicher werden viele Fotografen gern mit der vollen 18-Megapixel-Auflösung arbeiten – es gibt aber auch Situationen, wo das zu viel ist; dafür haben die Canon Entwickler die Option entwickelt, kleinere Formate auszuwählen: M-RAW und S-RAW. Diese Formate haben praktisch alle Vorteile einer RAW-Datei, jedoch bei geringeren Auflösungen. Diese Formate sind von der Größe mit M und S JPEG vergleichbar, wobei natürlich JPEG und RAW wegen der unterschiedlichen Datenstruktur ansonsten nicht vergleichbar sind.

Copyright-Informationen

Die EOS 7D bietet die Möglichkeit, jeder Aufnahme in den EXIF-Metadaten entsprechende Copyright-Informationen hinzuzufügen – mit der EOS 7D wurde das erstmals ohne die Nutzung separater Software eingeführt.

Über die Menüanzeige der EOS 7D wird deutlich gezeigt, wie die Copyright-Informationen in der Kamera zu den Meta-Daten hinzugefügt werden können,.

Umfangreiche Kamera-interne Bildverarbeitung und Wiedergabe

Mit der Einführung der Firmware-Aktualisierung Version 2 wurden Funktionen und Eigenschaften der EOS 7D hinzugefügt und optimiert. Die Firmware-Aktualisierung führte eine Reihe von Kamera-internen Fähigkeiten ein, wie beispielsweise interne Nachbearbeitung von RAW-Aufnahmen, Bildbewertung, JPEG-Größenanpassung, Quick Control bei der Wiedergabe, Dateinameneinstellung und schnelles Scrollen bei vergrößerten Bildern.

Interne RAW-Konvertierung

Die EOS 7D ermöglicht die Nachbearbeitung der Aufnahmen bereits in der Kamera. Die RAW-Aufnahmen können intern bearbeitet, wo einige Optionen verändert werden, bevor das Bild als druckfertiges JPEG gespeichert oder verschickt wird. Diese Funktion kann nur mit RAW-Dateien in voller Auflösung genutzt werden; beachten Sie bitte, dass dies nicht mit M-RAW oder S-RAW Dateien möglich ist.

Folgende Einstellungen können bei der internen RAW-Bearbeitung u. a. modifiziert werden: Weißabgleich, Bildstil, Rauschunterdrückung bei hohen ISO-Einstellungen, Farbraum und Objektivkorrektur (Vignettierungskorrektur, Verzeichnungskorrektur und Korrektur von Farbfehlern).

Bildbewertung in der Kamera

Wie mit anderen DSLRs aus der Canon EOS Serie (EOS 60D, EOS-1D X und EOS 5D Mark III) ist auch mit der EOS 7D möglich, Aufnahmen mit einem bis fünf Sternen zu bewerten, was das Auffinden und Sortieren im digitalen Workflow erheblich vereinfacht. Diese Bewertungen können auch außerhalb der Kamera in Anwendungen wie Adobe Elements, Adobe Bridge und Apple Aperture zur Auswahl herangezogen werden. Die Bewertungen sind XMP-kompatibel und die Canon Software Digital Photo Professional wurde entsprechend ergänzt.

JPEG-Größenanpassung

Innerhalb des Aufnahmemenüs der EOS 7D findet sich die Funktion JPEGs in der Größe zu verkleinern und als neues Bild zu speichern. Bitte beachten Sie, dass das Seitenverhältnis hierbei nicht verändert werden kann.

Quick Control bei der Wiedergabe

Drückt der Fotograf die Schnellwahltaste (Q) während der Bildwiedergabe, so stehen ihm zahlreiche Einstelloptionen zur Verfügung: Löschschutz, Bild drehen, Bildbewertung, Größenanpassung, Überbelichtungswarnung, AF-Feldanzeige und Bildsprung.

Dateiname einstellen

Im Kameramenü der EOS 7D können unter der Nutzereinstellung 1 die ersten vier Zeichen des Dateinamens verändert werden. In der Nutzereinstellung 2 besteht die Möglichkeit, die ersten drei Zeichen zu verändern, wobei das vierte Zeichen dann automatisch die Aufnahmequalität angibt.

Einstellung der Zeitzone

Über das Kameramenü der EOS 7D kann die jeweilige Zeitzone, sowie Sommer-/Winterzeit festgelegt werden.

Schnelleres Scrollen durch vergrößerte Bilder

Die Geschwindigkeit, mit der vergrößerte Aufnahmen auf dem Kameramonitor gescrollt werden können, ist beschleunigt. Scharfstellung und Fokuskontrolle werden für den Nutzer deutlich vereinfacht.

Die Sensor-Reinigungseinheit der EOS 7D

EOS Integrated Cleaning System

Das EOS Integrated Cleaning System wurde mit der EOS 400D im Jahr 2006 eingeführt und basiert auf drei Prinzipien – Vermeidung von Staub, Staubabweisung vom Sensor und Staubentfernung dort anhaftender Partikel. Das System arbeitet nicht nur rein mechanisch. Es gibt darüber hinaus eine Software-Komponente in Verbindung mit Digital Photo Professional, der kostenlos mitgelieferten RAW-Bearbeitungssoftware, die jeder Canon EOS Kamera beiliegt.

Der Sensor der EOS 7D verfügt über ein EOS Integrated Cleaning System, das dem der EOS 50D und EOS 5D Mark II ähnelt – eine antistatische Fluor-Beschichtung vermeidet die Staubablagerung am Sensor. Zusätzlich sorgt eine besonders wirksame Ultraschallvibration dafür, dass die Staubentfernung effizienter, als bei früheren Systemen arbeitet.

AUTOFOKUS

Die EOS 7D arbeitet mit einem 19-Punkt-AF-System, wobei alle 19 Punkte Kreuzsensoren sind – ein separater AF-Prozessor ist ausschließlich für dieses System zuständig und gewährt schnelle, zuverlässige und präzise Schafstellung in praktisch allen Aufnahmesituationen.


AF-Prozessor

Bei einem AF-System sind Geschwindigkeit und Präzision von höchster Bedeutung; um das zu erreichen ist in der EOS 7D ein eigenen Prozessor für die AF-Berechnung zuständig. Das ist erstmals bei einer EOS DSLR der Mittelklasse der Fall – bisher gab es soetwas nur in EOS Kameras der EOS-1 Serie. Der eigene AF-Prozessor versetzt die EOS 7D in die Lage, selbst bei Reihenaufnahmen mit 8 B/s präzise scharf zu stellen und auch in allen Situationen zuverlässig zu arbeiten.

AF-Sensor

Der AF-Sensor der EOS 7D wurde von Grund auf neu entwickelt. Der vom Sensor abgedeckte Bereich ist vergleichbar mit dem von der EOS 50D, jedoch ist er um 10 Messpunkte auf 19 erweitert und verfügt über zusätzliche Methoden für die AF-Messfeld.

Bei der Entwicklung des Sensors wurde geprüft, ob nicht ein größerer Sensor mehr Vorteile bieten würde, doch es zeigte sich schnell, dass ein größerer Sensor nicht zwangsläufig die bessere Wahl ist. Größere Sensoren reagieren empfindlicher auf Temperaturschwankungen, weil sie sich je nach Temperatur ausdehnen oder schrumpfen. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Präzision der Scharfstellung. Um ein Höchstmaß an Präzision zu gewähren, wurde die Größe des AF-Sensors für die EOS 7D so optimiert, dass das AF-System von diesen Schwankungen nicht betroffen ist.

Der AF-Sensor der EOS 7D im Detail

Der Sensor eines Autofokus-Systems erkennt Kontrastlinien. Seine Empfindlichkeit ist entweder auf vertikale oder horizontale Linien eingestellt. Es hat sich in der Praxis jedoch gezeigt, dass die Empfindlichkeit auf nur eine Ebene nicht immer die beste Lösung ist. Daher sind bei der EOS 7D beim Einsatz mit Objektiven mit einer maximalen Lichtstärke von 1:5,6 oder hoher alle 19 AF-Messfelder Kreuzsensoren.

Dies ist bei einer Kamera mit APS-C CMOS-Sensor etwas einmaliges. Das Ergebnis der Kreuzmessensoren der EOS 7Dist eine präzise Schärfenachführung von jedem gewählten AF-Messpunkt aus.

Für erhöhte Präzision ist das zentrale AF-Messfeld besonders empfindlich, wenn die Kamera mit einem Objektiv der Lichtstärke 1:2,8 oder höher genutzt wird – die diagonale Anordnung der der Kreuzsensoren, wie sie erstmals in der EOS 50D vorgestellt wurde, macht das möglich. Diese diagonale Positionierung, also das X-Arrangement der Messfelder, ermöglicht, dass die für die Lichtstärke 1:2,8 zuständigen Felder sich nicht mit denen für 1:5,6 überschneiden, da diese horizontal, bzw. vertikal angeordnet sind. Dadurch werden Interferenzen zwischen den Messfeldern vermieden und die schnelle Nachführung über die 1:5,8 Felder, bzw. die Präzision der 1:2,8 Messfelder gewährleistet.

Das Diagramm zeigt die Grundlagen des AF-Systems mit Kreuzsensoren.

Die für die Lichtstärke 1:5,6 zuständigen Sensoren eignen sich besonders gut zur Schärfenachführung, wobei die Entwickler eine Lösung finden wollten, die gleichzeitig eine hohe Fokuspräzision gewährt. Um die Fokusgenauigkeit zu verstärken, kann die Auflösung des AF-Sensors erhöht werden – erhöht man jedoch die Auflösung einfach durch eine höhere Anzahl von Messdioden um nur eine Zeile zu viel, verschlechtert das unter Umständen das Signal-Rausch-Verhältnis bezogen auf die Lichtbedingungen. Um dieses zu verhindern, sind die horizontalen Zeilen-Sensoren in der Mitte oben, im Zentrum und in der Mitte unten (Kamera im Querformat) mit je zwei zickzack-förmig angeordneten Sensoren bestückt.

Die Verwendung von zwei AF-Sensoren, die leicht zickzack-förmig gegeneinander verschoben sind, bringt den erwünschten Vorteil ohne das damit verbundene Problem: Die AF-Berechnung basiert auf der Messung dieser zwei leicht unterschiedlichen Bereiche, was die Auflösung des Messbereichs steigert und damit die Scharfstellung und das Ansprechverhalten bei der Schärfenachführung verbessert.

Das Konfigurationsmenü zur Eingabe AF-Nachführmethoden in der EOS 7D

Präzision des Autofokus

Ein extrem schnelles AF-System ist nur wenig Wert, wenn es nicht in der Lage ist, sich präzise auf das Motiv einzustellen. Wenn Licht einfällt, muss die Optik des AF-Systems das Bild in zwei Phasen unterteilen – eine typische Situation, die zu chromatischen Aberrationen führt. Das kommt daher, weil die unterschiedlichen Wellenlängen des Lichts an verschieden Punkten gebrochen werden.

Die Bildfehler, die diese chromatischen Aberrationen verursachen, können mit einem speziellen Algorithmus bereits im AF-Prozessor kompensiert werden. Da jedoch unterschiedliche Lichtarten auch unterschiedliche chromatische Aberrationen verursachen, ist es wichtig, die Lichtbedingungen zu kennen, um die korrekte Kompensation zu .erzielen. Das Dual-Layer-Design des Sensors löst dieses Problem. Zwei Messebenen, die auf unterschiedliche Lichtarten ansprechen, ermitteln wie hoch jeweils der Rot-Grün-Anteil, bzw. der Blau-Grün-Anteil des Umgebungslichts ist. Mit diesen Informationen kann der AF-Prozessor sich genau auf die zu erwartenden chromatischen Aberrationen einstellen. Das ist natürlich bei allen Lichtbedingungen hilfreich, jedoch besonders entscheidend, wenn bei schwachem Licht oder bei Kunstlicht fotografiert wird.

Die AF-Einheit der EOS 7D.

Der Autofokus

Der deutlichste Indikator für die Verbesserungen, die in die EOS 7D eingeflossen sind, ist das Autofokus-System der Kamera. Die AF-Optik wurde dahingehend verbessert, dass die noch präziser wurde und besser gegen Umwelteinflüsse geschützt ist.

AF-Messfeldwahl

Da die EOS 7D mit dem Ziel entwickelt wurde, dem Nutzer ein hohes Maß an Vielseitigkeit und Individualisierung zu ermöglichen, gilt das natürlich auch für das AF-System. Für die 19 AF-Felder, die für die Scharfstellung zur Verfügung stehen, stehen fünf Methoden zur Auswahl dieser Felder zur Verfügung.

  1. Manuelle Auswahl: ein einzelnes AF-Feld – Hierbei kann jedes der 19 AF-Felder ausgewählt werden, was die Flexibilität bei der Motivwahl besonders in den kreativen Aufnahmemodi Programmautomatik (P), Blendenautomatik (Av), Verschlussautomatik (Tv), und Langzeitbelichtung (B) erhöht. Im Green Square Modus oder der Kreativ-Automatik wird immer das zentrale AF-Feld gewählt.
  2. Manuelle Auswahl: Spot-AF – Im Regelfall ist der Sensor für jeden Fokuspunkt größer, als das AF-Feld, das im Sucher angezeigt wird. Der Spot-AF bedient sich dieses AF-Punkts, nutzt aber eine kleinere Fläche für die Scharfstellung – nur unwesentlich größer, als der im Sucher angezeigte Bereich. Dieser Modus ist sinnvoll, wenn Sie diesen Punkt sehr präzise scharfstellen wollen, etwa bei einer Makroaufnahme oder einem nahe aufgenommenen Porträt.

Das Bildschirm-Menü der EOS 7D zeigt die Optionen für den AF-Bereich-Auswahlmodus.

In der Porträtsituation erlaubt der Modus das Scharfstellen auf ein einzelnes Auge des Modells und reduziert das Risiko, dass das AF-Feld auf die Wimpern oder die Augenbrauen fokussiert und bei der Arbeit mit geringer Schärfentiefe zu einem leicht unscharfen Motiv führt. Dieser Modus kann auch bei der Aufnahme von dynamischen Motiven im AI-Servo Modus eingesetzt werden, auch wenn er dem Fotografen sehr gute Reaktionen und Geschick abverlangt, da er mit einen derart kleinen Fokuspunkt präzise auf dem Motiv bleiben muss.

Wegen der geringeren Fläche, die auf dem AF-Sensor für die Scharfstellung genutzt wird, ist der Spot-AF-Modus nicht sehr schnell bei der Erkennung und der Korrektur von Situationen mit extremen Unschärfen.

  1. Manuelle Auswahl: AF-Messfelderweiterung – Die Scharfstellung erfolgt auf dem ausgewählten AF-Feld, wobei jedoch die umliegenden Felder mit heran gezogen werden. Dieser Modus ist besonders für die Schärfenachführung von sich schnell bewegenden Motiven sinnvoll (in früheren EOS Kameras war dies eine manuelle Funktion).
  2. Manuelle Auswahl: Bereichs-AF – Dieser Modus funktioniert ähnlich wie die automatische Messfeldwahl, bezieht sich aber nur auf die AF-Felder im ausgewählten Bereich. Hierbei können fünf unterschiedliche Bereiche eingestellt werden (links, oben, unten, Mitte und rechts). Dieser Modus erleichtert die Schärfenachführung auf sich bewegende Motive, die in der Bildkomposition nicht mittig platziert sind.
  3. Automatische Auswahl: 19-Punkt-AF – Wird die AF-Messfeldwahl im Modus One-Shot AF gewählt, bestimmt das Subjekt, das der Kamera am nächsten ist, die Scharfstellung. Sowie die Scharfstellung abgeschlossen ist, wird das AF-Feld aufleuchten (oder die AF-Felder), das zur Scharfstellung eingesetzt wurde. Im Modus AI Servo AF, kann das AF-Feld, an dem die Nachführung beginnen soll, ausgewählt werden. Bei allen früheren EOS Kameras wurde immer das zentrale AF-Feld zum Beginn der Nachführung genutzt. Durch die Möglichkeit das AF-Feld zu wählen, an dem die Nachführung beginnen soll, wird eine wesentlich höhere Flexibilität bei der Bildkomposition gegeben.
 

Die Darstellung zeigt die fünf Zonen, die für die Nachführung auf sich nicht mittig bewegende Motive genutzt werden können.

AI-Servo II AF

Der AI-Servo II AF-Modus, der für die Schärfenachführung bei sich schnell bewegenden Motiven zuständig ist, wurde für die EOS 7D deutlich verbessert.

Stabile Schärfensuche: Mit dem Ziel, den AF-Modus AI-Servo zu verbessern, haben sich die Entwickler der Kamera mit vielen unterschiedlichen Bereichen auseinander gesetzt. Das erste Ziel dabei war natürlich die Erhöhung der Stabilität der Schärfensuche. Das heisst in anderen Worten, dass der Algorithmus zur Scharfstellung so ausgelegt sein muss, dass er auch schnelle Veränderungen berücksichtigt, jedoch nicht so empfindlich ist, dass die Schärfe von einem Subjekt zum anderen springt.

Da das System prädiktiv ist, als vorausschauend arbeitet, berechnet es ständig die nächste Position an der sich das dynamische Motiv befinden wird, indem die Messdaten für Entfernung und Fokus ständig abgeglichen werden. Dieser Algorithmus ignoriert Daten, die sich deutlich von dem unterscheiden, was auf Basis der ermittelten Daten wahrscheinlich ist. Auf diese Art und Weise wird vermieden, dass die Scharfstellung plötzlich komplett verloren geht.

Sichere Schärfenachführung: Die nächste Verbesserung war das Halten der Scharfstellung auf das sich bewegende Motiv, selbst wenn ein Gegenstand zwischen Kamera und Motiv auftaucht. Die Vorausberechnung der nächsten Position des Motivs basiert auf den vorher gemessenen Daten der Bewegungsbahn, bevor der Gegenstand im Bild auftauchte. Das ist ein enormer Vorteil bei der Sportfotografie, wo es oft vorkommt, dass ein Spieler sich vor denjenigen bewegt, der mit der Kamera verfolgt wird.

Das Bildschirm-Menü der EOS 7D zeigt die Optionen für die Einstellung der AI Servo AF Reaktion.

Moderate Schärfensuche: Obwohl die AF-Algorithmen so ausgelegt sind, dass sie bei der Schärfenachführung von sich bewegenden Motiven im Blickfeld erscheinende Objekte ignoriert, liegt die Wahrscheinlichkeit nahe, dass Sie das AF-Feld dabei nicht exakt auf dem Motiv halten können. Wenn das passiert und Sie also nicht sofort präzise auf das Motiv zurück kommen, so wird der AF-Algorithmus langsam zu dem Punkt steuern, der sich aus den Vorausberechnungen zur Motivbewegung ergibt, anstatt schnell auf das erscheinende Objekt zu fokussieren. Oder um es kurz zu sagen: Sollten Sie den Fokus auf das Motiv verlieren, so wird die Kamera nicht sofort auf beispielsweise den Hintergrund fokussieren. Das ist auch hilfreich für den Moment, wo Sie das AF-Feld auf das Motiv zurück setzen: Da der Fokus nicht allzu weit vom Motiv geblieben ist, wird die erneute Scharfstellung wesentlich schneller.

Prädiktions-AF mit schnellem Ansprechverhalten: Das AF-System älterer EOS Modelle brauchte länger, um das Motiv wieder zu finden und sich dann erneut präzise darauf einzustellen. Das System der EOS 7D braucht diese Aufwärmzeit nicht und die Nachführung auf das Motiv funktioniert praktisch sofort. Das beschleunigt nicht nur die Scharfstellung, sondern auch, dass Sie Ihr dynamisches Motiv schnell und präzise wiederfinden.

Alle diese Verbesserungen haben ein AF-System geschaffen, dass sich durch eine schnelle und präzise Scharfstellung auszeichnet – egal in welcher Situation Sie aufnehmen. Selbst bei der Makro-Fotografie ist das System einsetzbar – das gab es bisher so einfach nie.

Je nach Formatlage der EOS 7D lassen sich drei unterschiedliche AF-Konfigurationen wählen.

AF-Punkt Ausrichtung

Ein Bereich der Anpassungsmöglichkeiten des AF-Systems bei der EOS 7D bietet Voreinstellungen, die an die Ausrichtung bzw. Formatlage der Kamera gekoppelt sind. Sie können aus bis zu drei unterschiedlichen Wahlmethoden für AF-Messfelder bestimmen, die in Abhängigkeit zur Haltung der Kamera stehen – im Querformat, im Hochformat mit Handgriff oben oder im Hochformat mit Handgriff unten. Beim Drehen der Kamera wird automatisch die von Ihnen für diese Formatlage festgelegte Einstellung angewendet.

Das ist für viele Situationen sehr praktisch. Beispielsweise werden Sie bei einer Hochzeit für Aufnahmen im Querformat das zentralen AF-Feld wählen, während das AF-Feld bei Porträts im Hochformat eher in der Mitte oben liegt.

Es ist aber auch möglich, ein Alternativfeld, oder Ihr Lieblingsfeld einzustellen, auf das Sie auf Knopfdruck mit einer der individuell belegbaren Funktionstasten der EOS 7D umschalten können. Diese Funktionstasten können auch mit einem kompletten AF-Arrangement belegt werden, das dann komplett über die Taste abgerufen wird. Das ist beispielsweise praktisch, wenn Sie eine Laufveranstaltung fotografieren. Hier ist es oft von Nöten zwei unterschiedliche AF-Messmethoden einzusetzen: Eine für die Start des Laufs und die andere für die Zieleinstellung.

Ausweiten der AF-Funktionalität

Bei der EOS 7D kann dem das AF-Feld, mit dem gestartet wird, entweder per AF-Start Taste oder mit der Funktion AE-Speicherung festlegen. Um den Schritt für die Auswahl des AF-Feldes zu überspringen, haben Sie die Möglichkeit, ein vorgewähltes AF-Feld über die AF-Start Taste als Anfangspunkt festzulegen, oder Sie können mit einem gespeicherten AF-Messfeld beginnen, das auf der AE Lock-Taste festgelegt wurde.

Zudem gibt es eine neue Funktionen, um über den Multi-Controller zu einem der gespeicherten AF-Messfelder zu gelangen. Durch drücken des Controllers gelangen Sie zum zentralen AF-Feld oder zu einem vorher gespeicherten AF-Messfeld.

Die AF-Felder der EOS 7D werden im Live-Modus auf dem Monitor angezeigt.

AF-Assistent

Eine ganze Reihe von AI-Servo Einstellungen lasen sich auch über die Schärfentiefe-Kontrolle oder die Objektiv AF-Stopptaste aufrufen. Ein neuer AF-Assistent führt Sie durch die Einstellung der vier AF Custom-Funktionen und hilft Ihnen bei der Festlegung des AF-Bereich-Auswahlmodus, der AI Servo Reaktion, der Festlegung der AF-Priorität für das erste und zweite Bild und der Auswahl der AF-Nachführmethode. Das macht die Einstellung ganz einfach und gibt Ihnen die Option, diese in eine logische Reihenfolge zu setzen.


MESSVERFAHREN UND BELICHTUNGSSTEUERUNG

Die EOS 7D hat ein intelligentes 63-Zonen iFCL AE-Messsystem, das in Verbindung mit dem AF-System in praktisch allen Aufnahmesituationen perfekt belichtete Aufnahmen ermöglicht.


iFCL Messsystem mit Dual-Layer-Sensor über 63 Zonen

Die EOS 7D arbeitet mit einem neu konzipierten Messsensor – dem iFCL Dual-Layer-Sensor über 63 Zonen für konstant perfekt belichtete Aufnahmen Das i steht dabei für „intelligent“ und FCL für „Focus, Colour und Luminance“ und deutet darauf hin, dass nicht nur Informationen zu Schärfe, Farbe und Helligkeit, sondern auch Informationen, die von allen Fokus-Messfeldern übermittelt wurden, einbezogen werden.

Das Diagramm zeigt das iFCL-Messsystem der EOS 7D mit Dual-Layer-Sensor über 63 Zonen. Eine Schicht ist gegenüber rotem/grünem Licht empfindlich und die andere gegenüber blauem/grünem Licht.

Das Messsystem hat 63 Zonen und wurde im Dual-Layer Prinzip konzipiert, wobei jede Schicht auf unterschiedliche Bereiche des Farbspektrums sensibilisiert ist. Grundsätzlich reagieren elektronische Sensoren besonders sensibel auf Licht aus dem Rotspektrum. Das bedeutet bei Aufnahmen von Motiven mit einem hohen Rotanteil – hierzu gehören auch Hauttöne – ein auf die Gesamthelligkeit bezogen unverhältnismäßig starkes Signal. Das könnte zur falschen Annahme führen, dass mehr Licht als tatsächlich vorhanden ist. Das Dual-Layer System löst das Problem mit einer Schicht, die auf rotes und grünes und einer anderen Schicht, die auf blaues und grünes Licht sensibilisiert ist. Beide Schichten messen das Licht in ihren jeweiligen Spektren, der Messalgorithmus vergleicht daraufhin beide Werte und passt die Belichtung entsprechend an.

Mess-Algorithmus

Zusätzlich zum iFCL Messsensor hat die EOS 7D auch einen neuen Messalgorithmus. Die EOS 7D ermittelt die Schärfe immer mit allen AF-Punkten – unabhängig vom gewählten AF-Modus. Während der Ermittlung der Belichtungszeit prüft die EOS 7D, welche Messfelder zusätzlich zum gewählten AF-Feld das Motiv scharf oder annähernd scharf erfasst haben. Diese Information dient der Kamera zur Ermittlung des Bildbereiches, in dem sich das Hauptmotiv befindet. Das Auslesen der Belichtungsmessung erfolgt dann in Abstimmung mit den zu den entsprechenden AF-Messfeldern korrespondierenden Bereichen und kombiniert sie mit den Werten der anderen Bereiche. Dies führt zu einer konstanten Belichtung – Bild für Bild – sogar unter komplexen Bedingungen, etwa bei Lichtreflexen von der Sonnenbrille eines Modells.

Der Messsensor der EOS 7D.

Mehrfachbelichtung und HDR

Fotografieren mit High Dynamic Range (HDR) wird immer populärer. Bei der HDR-Fotografie wird eine ganze Serie von Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen gemacht. Auf diese Weise wird das gesamte Licht einer Szene von den ganz hellen bis zu den ganz dunklen Bereichen festgehalten. Die Aufnahmen werden dann übereinander gelegt: das Ergebnis zeigt ein Bild mit besonders hoher Detailzeichnung von den dunkelsten Schattenbereichen bis hin zu den Spitzlichtern.

Beim Aufnehmen von HDR-Bildern ist die Mehrfachbelichtung-Funktion der Kamera sehr hilfreich. Damit können Sie die Kamera so einstellen, dass sie drei Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen macht. Dies kombiniert mit der Reihenaufnahme-Funktion sorgt dafür, dass die Aufnahmen in besonders schneller Reihenfolge gemacht werden. Die Mehrfachbelichtung-Funktion der EOS 7D ermöglicht Anpassungen in +/- 3 Stufen.

Belichtungskorrektur

Erstmals bei einer EOS Kamera ist eine Belichtungskorrektur über +/- 5 Stufen möglich, was dem Fotografen große Freiheit bei der kreativen Wahl von Über- oder Unterbelichtungen gibt.

Das Bildschirm-Menü der EOS 7D zeigt die acht möglichen Schritte für die Einstellung über die Belichtungskorrektur und die Mehrfachbelichtung.

Der Sucher und das obere LCD zeigen +/-3 Stufen (ebenfalls eine Neuheit bei einer EOS, die nicht aus der EOS-1 Serie stammt) mit Pfeilen auf beiden Seiten, die anzeigen, dass der Bereich überschritten wird. Der LCD-Monitor hinten zeigt den gesamten Bereich mit +/- 5 Stufen für die Belichtungskorrektur und +/-3 Stufen für die Mehrfachbelichtung, was den gesamten Bereich von acht Stufen abdeckt.

Mit dieser Kombination ist es möglich, einen Belichtungswert einzustellen, der 8 Stufen von dem gemessenen entfernt liegt. Beispiel: Sie setzen die Belichtungskorrektur auf +4 Stufen und die Mehrfachbelichtung auf +/- 2 Stufen und erreichen so zusammen eine Belichtungsreihe von von +2 Stufen, +4 Stufen und +6 Stufen verglichen mit dem gemessenen Wert. Mit diesen Funktionen können Sie die Welt der HDR-Fotografie in jeder Aufnahmesituation erschließen.

Messverfahren

Auch wenn Messsensor und -Algorithmus neu sind, so bleiben die Messmethoden unverändert: Mehrfeld-, Spot-, Selektiv- und mittenbetonte Integralmessung – Sie können genau die Methode auswählen, die perfekt zur Aufnahme passt.

VERSCHLUSS- UND TRANSPORTART

Der Verschluss der EOS 7D ist für ca. 150.000 Auslösungen bei einer Geschwindigkeit von 30 - 1/8.000 Sek. ausgelegt und damit sehr haltbar, das Antriebssystem der Kamera ermöglicht Reihenaufnahmen mit 8 Bildern pro Sekunde.


Verschlusshaltbarkeit

Der Verschluss der EOS 7D ist auf 150.000 Auslösungen ausgelegt, was genau der Dauer der EOS 5D Mark II entspricht und somit auch regelmäßigem Gebrauch – selbst unter Profi-Anforderungen – Stand hält

Verschlusszeiten

Die Verschlussgeschwindigkeit reicht bei der EOS 7D von 30 Sek. bis zu 1/8.000 Sek. (in 1/2 oder 1/3 Zwischenschritten), plus BULB Modus (Langzeitbelichtung), wo die Verschlussgeschwindigkeit 1/250 Sek. beträgt.

Auslöseverzögerung

Die EOS 7D hat eine Auslöseverzögerung von nur 59 ms – das ist beinahe so kurz wie die 55 ms bei der EOS-1D X DSLR.

Auslöser

Der Auslöser der EOS 7D hat zwei Stufen. Wird er zur Hälfte gedrückt, werden Autofokus und Belichtungsmessung aktiviert und erst bei kompletten Durchdrücken der Taste erfolgt die Auslösung. In den Einstellungen Programmautomatik (P), Blendenautomatik (Tv), Belichtungsautomatik (Av), Manuell (M) und Bulb (Langzeitbelichtung - B) führt das Drücken der AF-ON Taste zur selben Aktion wie sonst das zur Hälfte Drücken des Auslösers.

Der Verschluss der EOS 7D im Detail.

Reihenaufnahmen mit bis zu 8 B/s

Die EOS 7D ist eine ideale Kamera für Fotografen, die Wert auf Vielseitigkeit legen. Egal, welches Motiv Sie aufnehmen, mit 8 Bilder pro Sekunde können Sie mit jeder Action mithalten. Diese hohe Bildrate wurde nicht nur deshalb entwickelt, damit die technischen Daten der Kamera gut aussehen – das Feedback von Fotografen aus aller Welt hat deutlich gezeigt, dass eine höhere Bildrate die Chance vergrößert, den richtigen Moment einzufangen. Um auf eine Bildrate von 8 B/s zu kommen, waren eine ganze Reihe technischer Herausforderungen zu meistern.

Der Weg der Daten

18 Megapixel im RAW-Format bei 8 B/s führt dazu, dass eine Datenmenge von mehr als 250 MB pro Sekunde produziert wird. Die effiziente Bearbeitung einer solchen Datenmenge ist der Schlüssel zu einer hohen Bildrate. Für Dual „DIGIC 4“ Prozessoren ist das natürlich kein Problem und sie verarbeiten die Daten schnell genug, damit es nirgendwo zu Engpässen kommt.

Stromversorgung

Aufnahmen mit 8 B/s stellen aber auch eine hohe Anforderung an die Stromversorgung des Verschluss-Antriebs. Bedingt durch die kompakte Bauart der EOS 7D ist der Einsatz der leistungsstarken LP-E4 Akkus aus den EOS-1 Modellen nicht möglich. Stattdessen hat Canon das elektrische System der Kamera so effizient gestaltet, dass der aus der EOS 5D Mark II bekannte Akku LP-E6 ausreichend Kraft gibt. Zur Betätigung des Verschlusses wurden die dualen Verschluss-Motoren der EOS 50D so optimiert, dass die bestmögliche Leistung für die EOS 7D bringen.

Die Spiegel-Technik der EOS 7D im Detail.

Spiegel-System

Damit auch bei Reihenaufnahmen mit 8 B/s genügend Licht auf den Sensor kommt, muss sich der Spiegel extrem schnell bewegen. Um hierbei auftauchenden Vibrationen vorzubeugen, wurde ein neuer Vibrationsunterdrückungsmechanismus entwickelt, der den Spiegelrückschlag abfedert.

Durch den neu konstruierten Spiegel hat sich auch das Geräusch, das die Kamera bei der Aufnahme macht, verändert. Es war für die Entwickler wichtig, die Freude an der EOS 7D an nicht nur an den Ergebnissen festzumachen, sondern auch an der Erfahrung, die das Aufnehmen selbst mit sich bringt.


AUFNAHME

Die EOS 7D ist mit einer Reihe von Aufnahmemodi ausgestattet, die hinsichtlich Kontrast, Farbwiedergabe, Schärfe, Farbsättigung, Weißabgleich und vielen anderen Parametern optimale Bilder ermöglichen.


Erhöhte Bildanzahl bei RAW-Reihenaufnahmen

Bisher nahm die EOS 7D eine Reihe von bis zu 15 RAW-Aufnahmen auf – nach der Firmware-Aktualisierung Version 2 wird diese Zahl deutlich erhöht: der Pufferspeicher nimmt damit bis zu 25 RAW-Aufnahmen ohne Unterbrechung auf. Bei JPEG-Dateien liegt die maximal Aufnahmedauer jetzt bei 130 Aufnahmen.

Fotografieren mit der Kreativ-Automatik

Bei Aufnahmen im Vollautomatik-Modus kümmert sich die EOS 7D ganz automatisch um alle Einstellungen – die Kreativ-Automatik (CA) hingegen ermöglicht auch weniger erfahrenen Nutzern bestimmte Einstellungen, wie beispielsweise Helligkeit, Schärfentiefe, Farbton (Bildstil), selbst vorzunehmen. So möchte der ungeübte Nutzer sicher lieber die Einstellung „Bildhelligkeit anpassen“ nutzen, als manuell die Belichtungswerte einzugeben.

Die Kreativ-Automatik kann direkt am Modus-Wählrad, das links oben auf der Kamera positioniert ist, ausgewählt werden.

Wenn die Kreativ-Automatik so ausgewählt wurde, können über die Schnellauswahl-Taste (Q) die Einstelloptionen aufgerufen werden. Folgende Einstellungen können in der Kreativ-Automatik angepasst werden: Optionen zur Blitzzündung, Hintergrundschärfe/-unschärfe, Bildhelligkeit, Bildeffekte (Standard, sanfte Hauttöne, leuchtende Blau- und Grüntöne oder Monochrom-Bild), Einzelbild, Reihenaufnahmen und Selbstauslöser und Bildqualität bei der Aufnahme.

Custom Aufnahmemodi

Wie auch andere Modelle der EOS Serie verfügt die EOS 7D über individuell einstellbare, sogenannte Custom-Aufnahmemodi. Mit den drei C-Modi (C1, C2 und C3) können häufig verwendete Einstellungen gespeichert und damit rasch abgerufen werden. Einmal eingestellt sind sie leicht mit dem Modus-Wählrad oben auf der Kamera abrufbar.

Automatische Belichtungsoptimierung

Die automatische Belichtungsoptimierung (Auto Lighting Optimizer – ALO) ist eine Kamera-interne Option zur Bildoptimierung, die beispielsweise bei Abendaufnahmen die Kontrastwerte einer Szene verbessert und Aufnahmen auch unter vielen anderen Bedienungen optimiert. Besonders hilfreich ist das beim Einsatz von Blitzgeräten oder bei Personen, die von hinten angeleuchtet sind, da ALO auch Gesichter im Motiv erkennt und diese automatisch aufhellt.

ALO analysiert die Kontrastwerte in der Aufnahme und modifiziert sowohl Schattenbereiche als auch Spitzlichter über eine Tonwertanpassung und minimiert so den Verlust von Details in Aufnahmesituationen mit starken Lichtunterschieden. Hierfür stehen drei Einstellungen zur Verfügung: – Standard, Gering und Stark – die in allen ISO-Empfindlichkeiten eingesetzt und natürlich auch komplett ausgeschaltet werden können (Deaktiviert).

Vor der Einführung der EOS 7D war der Einsatz von ALO im manuellen Modus bei keiner EOS möglich – mit der EOS 7D ist dies aber kein Problem. ALO ist Bestandteil des Schnelleinstellungsbildschirms der EOS 7D, so dass die Einstellung schnell und direkt erfolgen kann ohne das Menü für die manuellen Funktionen bemühen zu müssen.

Tonwert Priorität

Die Tonwertpriorität (Highlight Tone Priority – HTP), die erstmals mit EOS-1D und EOS-1Ds Mark III eingeführt wurde, bewegt den Dynamikbereich in den hellen Belichtungsraum. Das führt zu einer besseren Tonwertabstufung in den Spitzlichtern, was besonders gut bei Aufnahmen ist, wo viele verschiedene helle Quellen vorherrschen, wie zum Beispiel bei einer Braut im Hochzeitskleid.

Wird die Tonwert Priorität eingesetzt, so verringert sich der nutzbare ISO-Bereich im Verhältnis zum Standardbereich. Trotzdem verhilft die extra Prozessorleistung der EOS 7D dazu, HTP in einem ISO-Bereich von 200 bis 6.400 einzusetzen und gibt damit viel Flexibilität.

Live-View-Modus

Der Live-View-Modus wurde erstmal mit der EOS-1D Mark III eingeführt und ermöglicht auf dem hinteren LCD-Monitor die Live-Ansicht dessen, was die Kamera gerade sieht.

Beim Fotografieren im Live-View-Modus lässt sich diese Ansicht am Monitor 5fach oder gar 10fach vergrößern und das für jeden Punkt auf dem Bildschirm. Das ist praktisch, um die optische Scharfstellung zu präzisieren, oder auch bei Landschaftsaufnahmen oder in der Makro-Fotografie. Das kann auch mit der Schärfentiefe-Kontrolle kombiniert werden, damit Sie genau sehen können, wie viel Schärfentiefe Sie bei der momentanen Blendeneinstellung bekommen werden.

Der Live-View-Modus ermöglicht natürlich auch die Voransicht eines Bildes vor dem eigentlichen Drücken des Auslösers. Beim Drücken der INFO-Taste wird entweder die Livebildanzeige um die 3D-Wasserwaage ergänzt, alle Anzeigen außer dem eigentlichen Bild ausgeblendet, oder die Live-Histogramm-Anzeige für die eingehende Analyse der Belichtungseinstellungen eingeblendet. Und damit die Bildkomposition noch einfacher wird, lässt sich eine Gitternetzanzeige in das Livebild einblenden.

Im EOS 7D Menü wird der Live-View-Modus über das Aufnahme-Menü ausgewählt.

Leise Aufnahme

Der Live-View-Modus bietet auch eine Option für leise Aufnahmen. Im Live-View-Modus bedient sich die Kamera des elektronischen ersten Verschlussvorhangs, was die Geräusche und Erschütterung reduziert. Zwei Modi sind dabei verfügbar. Im Modus 1 können Sie Reihenaufnahmen wählen und die Aufnahmen dauern an, solange der Auslöser gedrückt bleibt. Im Modus 2 drücken Sie den Auslöser, was die Auslösung zwar hervorruft, jedoch wird der Verschluss erst dann wieder zurück gestellt, wenn der Auslöser wieder losgelassen wird. Reihenaufnahmen sind im Modus 2 nicht möglich.

Blitzsystem

Auch wenn sich die EOS 7D besonders beim Einsatz in praktisch allen Umgebungslicht-Situationen bewährt, ist der Blitz für viele Fotografen auch sehr wichtig. Das Wissen um diese Tatsache hat die Entwickler bei Canon dazu gebracht den internen Blitz der EOS 7D stark zu verbessern, so dass er praktisch mit einem Canon Speedlite 580EX II Blitzgerät zu vergleichen ist.

Die Leistung eines Blitzes wird mit der Leitzahl angezeigt; je höher diese Zahl, umso stärker ist ein Blitzgerät. Der integrierte Blitz der EOS 7D hat die Leitzahl 12. Selbst wenn das zunächst weniger ist, als die Leitzahl 13 bei anderen EOS Modellen, so wurde diese Spezifikation gewählt, damit der Blitz weiter srteut und damit eine bessere Leistung für Weitwinkelobjektive wie beispielsweise das EF-S15-85mm 1:3,5-5,6 IS USM bietet und das sogar bei15mm Zoomleistung.

Anders als bei anderen EOS Modellen, kann der Blitz der EOS 7D manuell von 1/1 (volle Leistung) bis 1/128 in Drittelstufen eingestellt werden. Auch Mehrfachblitzen wurde in das Blitzkonzept mit aufgenommen, um den Stroboskopblitz mit Blitzeinstellungen von 1/4 bis 1/128 Leistung und in Frequenzen von1 Hz bis 199 Hz zu ermöglichen (von 1 Blitz pro Sekunde bis zu 199 Blitze pro Sekunde).

Das Bildschirm-Menü der EOS 7D zeigt die Optionen für die Blitzfunktion-Einstellungen.

Integrierter Speedlite Transmitter

Auch wenn der Blitz an sich schon wichtig ist, so ist ein weiterer Vorteil des internen Blitzes der EOS 7D der integrierte Speedlite Transmitter. Dieser kann als Master eingesetzt werden und erledigt die selben Aufgaben, als würde ein Speedlite 600EX-RT oder Speedlite 580EX II zur drahtlosen Kontrolle der Slave-Blitze eingesetzt. So haben Sie alle Möglichkeiten der drahtlosen Blitzauslösung ohne dabei separates Zubehör wie ein Speedlite 580EX II oder einen Speedlite Transmitter ST-E2 zu brauchen.

Genau wie das Speedlite 580EX II, ist auch die EOS 7D in der Lage bis zu drei Gruppen von Slave-Blitzen zu steuern und jede Gruppe individuell einzustellen. Natürlich kann der interne Blitz auch wie eine 4. Gruppe mit in das Belichtungskonzept eingebunden werden – da der Blitz jedoch auch die Slave-Blitze auslösen muss, ist seine Leistung auf die maximale Leitzahl von ungefähr 4 reduziert. In so einer Konstellation eignet sich der interne Blitz dann nur, um die Augen einer sich in der Nähe befindlichen Person zu erleuchten, jedoch nicht, um die Szene aufzuhellen.

Um bei der Arbeit mit mehreren Fotografen in einem drahtlos verbundenen Blitz-Arrangement Interferenzen zu vermeiden, kann auch der interne Speedlite Transmitter in eine von vier Stufen eingestellt werden, ganz so wie die Speedlites. Auf diese Weise können bis zu vier Fotografen unterschiedliche Blitze auslösen, ohne sich dabei zu überschneiden.

Die Master-Funktion der EOS 7D ist im Innenbereich auf eine drahtlose Auslösung bis ca.10 Meter und ca. 15 Meter im Außenbereich ausgelegt.

Menü-Steuerung

Seit der Einführung mit der EOS-1D Mark III, haben alle danach folgen EOS Modelle – so auch die EOS 7D – das Menü zur Steuerung eines externen Speedlite. Mit diesem Menü lassen sich sämtliche Einstellungen und Custom-Funktionen eines auf der Kamera angebrachten 600EX-RT, Speedlite 580EX II, Speedlite 430EX II oder Speedlite 270EX II steuern.


FULL-HD-VIDEOS

Mit der EOS 5D Mark II wurde im Jahre 2008 erstmal die Möglichkeit eingeführt, mit einer DSLR Filme zu drehen – eine bedeutende Wende in der Filmwelt. Die EOS 7D ermöglicht Full-HD-Filmaufnahmen mit – gegenüber der EOS 5D Mark II – optimierter HD Movie Technologie.


BELICHTUNG

Was für die EOS 5D Mark II nur über eine Firmware-Aktualisierung verfügbar war, nämlich die vollständig manuelle Belichtungsteuerung beim Videodreh – ist für die EOS 7D von vorn herein einsetzbar. Bei der Auswahl der Verschlusszeit im EOS Movie Modus, ist die EOS Movie ist die langsamste Verschlusszeit an die Bildrate gebunden.

Movie START/STOP Schalter

Der Zugang zum Movie-Modus kann kaum einfacher sein: Rechts vom Sucher ist Schalter angebracht, mit dem der Nutzer zwischen Live-View-Modus und EOS Movie-Modus wechseln kann. In der Mitte dieses Schalters befindet sich eine START/STOP Taste, mit der sowohl Livebildansicht bzw. EOS Movie Aufnahme gestartet oder beendet werden können.

Bildraten

Zusätzlich zu den Möglichkeiten dieser neuen Taste kann der Nutzer der EOS 7D auch Aufnahmeprogramme und die Bildrate wählen. So ist es möglich bei Full-HD in 1.920 x 1.080 Auflösung mit 30 B/s (29,97), 25 B/s oder 24 B/s (23,97), ganz nach Ihren Vorstellungen zu filmen. In der niedrigeren HD-Auflösung von 1.280 x 720 und in SD 640 x 480 kann die Bildrate auf 60 B/s (59,94) oder 50 B/s eingestellt werden.

Das Bildschirm-Menü der EOS 7D zeigt die Optionen für die EOS Movie Aufnahmegröße in PAL.

Bei einer Bildrate von 30, 25 oder 24 B/s ist die längste verfügbare Verschlusszeit 1/30 Sek. Bei einer Bildrate von 60 oder 50 B/s ist die längste verfügbare Verschlusszeit 1/60 Sek. Bei allen Bildraten ist die kürzeste verfügbare Verschlusszeit 1/4.000 Sek. Im EOS Movie Modus ist der verfügbare ISO-Bereich100 - 6.400, wobei dieser sowohl automatisch, als auch manuell gewählt werden kann.

Entscheiden Sie, die manuellen Movie Belichtungseinstellungsmöglichkeiten nicht zu nutzen, wird das alles die Kameraautomatik für Sie übernehmen. Die Funktion der Belichtungsautomatik im Movie Modus ist die gleiche, wie beim Fotografieren. Aber selbst wenn die Kamera auf Automatik eingestellt ist, lassen sich Belichtungskorrekturen in +/- 3 Stufen durchführen.

Filmlänge und -kompression

Die maximale Aufnahmedauer für ein Video beträgt 29 Min. 59 Sek. in Standard Definition (SD) und ca. 12 Minuten bei Dreh in High Definition (HD). Die Limitierung auf 12 Minuten ist bedingt durch das FAT 32 Dateisystem der Speicherkarten, was eine maximale Dateigröße von 4 GB erlaubt.

Die Filme werden mit H.264/MPEG-4 Kompression aufgezeichnet und als.MOV-Datei gespeichert. Damit können sie ganz einfach über praktisch alle gängigen Softwarelösungen bearbeitet werden.

Die Schnittstellen der EOS 7D für externes Mikrofon, A/V-Ausgang, Blitz und Fernsteuerung.

Tonaufnahme

Das Tonaufnahmesystem der EOS 7D ist das selbe wie bei der EOS 5D Mark II. Die Kamera verfügt über ein internes Mono-Mikrofon und einen 3,5 mm Mini-Klinkeneingang für ein externes Mikrofon. Der Ton wird mit 16-Bit-Samplingrate bei 44,1 KHz aufgenommen. Geräusche, die normalerweise von der Kamera produziert werden, wie beispielsweise beim Wechsel der Blende, werden beim Einsatz des internen Mikrofons unterdrückt. Ein digitaler Filter (bei der Nutzung des internen Mikrofons immer zugeschaltet), reduziert die vom Wind oder durch das Bewegen des Mikrofons entstehenden Geräusche.

Mit der Firmware Version 2 wurden für EOS 7Dweitere Audiofunktionen hinzugefügt. So kann jetzt während einer EOS Movieaufzeichnung der Audio-Aufnahmepegel manuell in eine von 64 Stufen und die Lautstärke bei Wiedergabe in eine von 11 Einstellungen gesetzt werden.

SUCHER UND LC-DISPLAY

Die EOS 7D hat einen Sucher mit ca. 100 % Gesichtsfeld und 1,0fach Darstellung und einen 7,7cm (3,0 Zoll) VGA Clearview II LCD-Monitor mit 920.000 Bildpunkten hinten, was erstklassige Voraussetzungen zur Bildkomposition und -ansicht bietet.


Ca. 100 % Gesichtsfeld beim Sucher mit 1,0facher Vergrößerung

Grundsätzlich war es immer so, dass nur professionelle Kameras besonders hochwertige Sucher haben – Canon hat diese Einstellung geändert und für die EOS 7D einen Sucher mit ca. 100 % Gesichtsfeld und 1,0fach Vergrößerung verbaut , was auch bei einer EOS neu ist. Das eröffnet auch für die Arbeit mit dem Sucher nie dagewesene Möglichkeiten. Es macht einfach Spaß damit zu arbeiten.

 

Bitte klicken Sie auf das Fenster oben und sehen Sie im Film, wie Bildkomposition, -ansicht und die HD-Movieoptionen bei der EOS 7D aussehen.

Der Sucher der EOS 7D ist in puncto Beschichtung und Optik mit dem der EOS-1 vergleichbar, hat jedoch einige interessante Neuerungen. Die Sucheranzeige der EOS 7D wird nicht durch austauschbare Mattscheiben geregelt, sondern durch ein transparentes LCD. Bisher wurde vom Einsatz eines LCD Abstand genommen, da es im Sucher Probleme mit der Helligkeit gab und die Verkabelung sichtbar war. Danke neuer technologischer Entwicklungen war Canon in der Lage, das LCD einzuführen, ohne die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

Das LCD kann bei Dunkelheit beleuchtet werden und ermöglicht das Einblenden zahlreicher neuer Ansichten: Einzelne AF-Messpunkte, Spot AF, AF-Bereich, AF-Zonen, kreisförmige Spotmessung und eine Gitteranzeige. Das LCD hat nur einen ganz geringen Einfluss auf die Helligkeit im Sucher; nur wenn die Kamera komplett ohne Strom ist, ist es auch im Sucher dunkel. Ist jedoch eine Batterie in der Kamera, wird der Sucher immer normal durchsichtig sein – der Stromverbrauch aus der Batterie ist dabei negierbar.

Verglichen mit anderen EOS Modellen dieser Klasse wurde die Sucheranzeige und eine Akkustandsanzeige erweitert. Die Anzeige für die Belichtungskorrektur wurde erweitert und zeigt nun +/-3 Stufen.

Die Elektronische Wasserwaage der EOS 7D wird im Live-View-Modus auf dem Monitor der Kamera angezeigt.

Elektronische 3D-Wasserwaage

Die EOS 7D war die erste Kamera mit einer 3D-Wasserwaage, die sowohl den Längsneigungs- als auch den Rollwinkel darstellt. Das ist für Landschaftsfotografen besonders hilfreich, um einen geraden Horizont zu haben und beim Einsatz eines Tilt- und Shift-Objektivs kommt es besonders auf die Haltung der Kamera an, um senkrechte Linien auch genau senkrecht aufzunehmen. Auch bei wenig Licht ist die Wasserwaage sehr nützlich, da sie Referenzpunkte im Motiv ersetzen kann und so zu einem geraden Hintergrund verhilft.

Mit dem Druck der INFO-Taste wird die elektronische Wasserwaage auf dem hinteren LCD-Monitor angezeigt. Die Wasserwaage zeigt Drehungen um die Objektivachse mit vollen 360 Grad, Neigungen der Achse von +/-10 Grad in 1 Grad-Schritten an. Im Live-View-Modus wird die Wasserwaage als kleineres Bild überlappend in Bildmitte angezeigt. Die Genauigkeit der elektronischen 3D-Wasserwaage liegt bei +/-1 Grad innerhalb +/-10 Grad. Zwischen +/-10° und +/-45° beträgt die Genauigkeit +/-3°.

Bei der Arbeit mit dem Sucher wird die Wasserwaage in Zusammenhang mit unterschiedlichen AF-Feldern eingeblendet. Im Sucher können +/-6° Drehungen und +/-4° Neigung in 1° Schritten dargestellt werden und auch im Hochformat zeigt er +/-6° Drehungen und +/-4° Neigung.

Das Diagramm zeigt die blendfreie Konstruktion des EOS 7D des Clear View II LCD-Monitors (links) im Vergleich zur vorhergehenden Generation, dem Clear View LCD (rechts).

LCD-MONITOR

Der 7,7 cm (3,0 Zoll) VGA Clearview II LCD-Monitor auf der Rückseite der EOS 7D zeigt mit 920.000 Bildpunkten bei einem Blickwinkel von 160° aus jeder Richtung an und überzeugt mit weiteren technischen Finessen. Die Forschungsabteilung bei Canon fand heraus, dass ein Großteil der Reflexionen durch die Zwischenräume zwischen den einzelnen Bauteilen des Monitors hervorgerufen wurde, durch die sich jeweils der Brechungsfaktor ändert. Um diesem entgegen zu treten, wurde die Luft zwischen Display und Schutzglasoberfläche durch eine elastische optische Schicht ersetzt. Auch das Schutzglas wurde durch Hartglas ersetzt, was deutlich weniger blendet. Auf diese Weise kann der Fotograf das Display auch dann noch gut sehen, wenn er es im Winkel anschaut oder bei besonders hellem Umgebungslicht.


BEDIENUNG UND KONSTRUKTION

Die EOS 7D hat eine Menge erstklassiger Eigenschaften, die die Handhabung der Kamera vereinfachen: Quick Control Einstellungen und individuell konfigurierbare Funktionstasten für schnellen Zugriff auf die Einstelloptionen; ein robustes, wettergeschütztes Gehäuse, das sich mit denen der EOS-1 Klasse messen kann.


Die Vorteile des APS-C Sensors

Die EOS 7D ist mit einem Sensor im APS-C-Format (22,4 x 14,9 mm) ausgestattet, der einen Bildwickel liefert, was einer Verlängerung der effektiven Brennweite um den Faktor 1,6 entspricht. Er ist damit kleiner als ein Vollformatsensor, was sich aber besonders vorteilhaft auf die Bauweise der Kamera auswirkt: Sie kann kompakter und damit leichter sein und ist für kompaktere Objektive geeignet.

 

Bitte klicken Sie auf das Fenster oben und sehen Sie im Film, wie die Individualisierung, der Einsatz von ALO und die Nutzung des integrierten Speedlite Transmitters bei der EOS 7D aussieht..

Custom-Funktionen

Viele der Custom-Funktionen aus der EOS-1 Serie wurden für die EOS 7D übernommen, damit auch die Steuerung des AF-Systems noch genauer vorgenommen werden kann. Es gibt insgesamt 27 Custom-Funktionen, über die Belichtung, Bildeinstellungen, Autofokus und allgemeine Einstellungen abgedeckt werden können. Damit können Sie die Funktionen für praktisch jede Aufnahmesituation komplett an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Zu den neuen Custom-Funktionen der Kamera gehören:

  • AF-Bereich-Auswahlmodus
  • Manuelle AF-Messfeldwahl
  • Sucher-Beleuchtung
  • Alle AF-Felder darstellen
  • Fokusanzeige bei AI SERVO/MF
  • AF-Hilfslicht Aussendung

Individuelle Tastenbelegung mit Custom-Funktionen

Die Individuelle Tastenbelegung mit Custom-Funktionen ermöglicht Ihnen, die voreingestellten Individualfunktionen auf spezielle Tasten zu legen, damit sie jederzeit ganz bequem verfügbar sind. Bis zu 10 Tasten können mit Custom-Funktionen belegt werden: der Auslöser, AF-ON, AE-Speicherung, Schärfentiefe-Kontrolle, Blendenwert, SET, Schnell- und Hauptwahlrad und der Multi-Controller.

Bedienung & Steuerung

Die EOS 7D verfügt über zahlreiche Tasten und Controller, die neu sind in der EOS Reihe. Dazu gehört ein Kippschalter mit einer ‘START/STOP’ Taste in der Mitte. Der Kippschalter ist zum Anwählen des Live-View- bzw. Movie-Modus. Durch das Drücken der Taste in der Mitte wird die entsprechend gewählte Funktion gestartet, bzw. beendet.

Der Schnelleinstellungsbildschirm der EOS 7D im Detail.

Über die Quick Control (Q) Schnellwahtaste erreichen Sie direkt den Schnelleinstellungsbildschirm der Kamera auf dem hinteren LC-Monitor. Hier lassen sich eine Reihe von Einstellungen praktisch im Vorübergehen anpassen: Verschlusszeit, Blende, ISO-Empfindlichkeit , Belichtungskorrektur, Automatische Belichtungsoptimierung, Custom-Steuerung, Messmethode, Betriebsart, AF-Funktion, Weißabgleich, Bildstil, Bildqualität, AF-Messfeldwahl und Belichtungskorrektur/AEB Einstellungen.

Mit dem Drücken der INFO-Taste navigiert man durch die Einstellungen, blendet die Wasserwaage ein und schaltet das Display aus. Eine Option erlaubt dem Nutzer die vorherige Festlegung der so angezeigten Punkte, um noch schnelleren Zugriff auf die am häufigsten genutzten Menüpunkte zu ermöglichen..

Gleich links am Sucher ist die RAW-/JPEG-Auswahltaste, mit der für jede einzelne Aufnahme zwischen dem JPEG- und dem RAW-Format umgeschaltet werden kann.

Die EOS 7D hat ein äußerst robustes Gehäuse aus Magnesiumlegierung.

Gehäusekonstruktion

Das Gehäuse der EOS 7D wurde mit Schwerpunkt Qualität und Haptik entwickelt. Die Außennähte des Gehäuses der EOS 7D sind äußerst präzise gearbeitet und dank der Magnesiumlegierung ist es äußerst robust, wie auch das Außenmaterial, das ist wie bei der EOS-1 Serie beschaffen ist. Die EOS 7D bietet die selbe Abdichtung gegen Umwelteinflüsse wie die analoge Spiegelreflexkamera Canon EOS-1N.


ZUBEHÖR

Als Bestandteil des Canon EOS Systems ist auch die EOS 7D imit einem umfangreichen Sortiment an Zubehörteilen, wie beispielsweise dem GPS-Empfänger GP-E2, dem Wireless File Transmitter WFT-E5, oder den leichten EF-S Objektiven.


GP-E2 GPS-Empfänger

Der GP-E2 GPS-Empfänger ermöglicht das Geo-Tagging mit der EOS 7D.

Der mit der EOS 5D Mark III eingeführte GPS-Empfänger GP-E2 ist nach der Firmware-Aktualisierung Version 2 auch mit der EOS 7D kompatibel. Damit kann der GPS-Empfänger GP-E2 per Kabelverbindung mit der EOS 7D verbunden und Geo-Tags mit Positions- und Höhenangaben den EXIF-Feldern der Bilddaten hinzugefügt werden.

WFT-E5 Wireless File Transmitter

Die EOS 7D ist Teil eines kompletten Systems, dass Ihnen hilft, mit jeder fotografischen Herausforderung fertig zu werden. Einer der Zubehörteile ist der Wireless File Transmitter WFT-E7, der das drahtlose Übertragen von Aufnahmen auf den PC, verbesserte drahtlose Fernauslösung, Media Server-Funktionalität und Linked Shooting bietet.

Der Transmitter ist mit den Protokollen IEEE 802.11a, IEEE 802.11b und IEEE 802.11g für den Hochgeschwindigkeits-WLAN-Datentransfer kompatibel. Und damit der WFT-E5 auch mit anderen drahtlos operierenden Systemen im Hause kompatibel ist, folgt er ebenfalls der Digital Living Network Alliance (DLNA) Norm.

Der Transmitter kann ultraschnell über drei Übertragungsmodi die Verbindung zu anderen Endgeräten aufnehmen und drahtlos Dateien übertragen. FTP wird dazu verwendet, Bilder zu einem FTP-Server zu übertragen. Der EOS Utility Modus ermöglicht eine Zwei-Wege-Kommunikation zwischen der Kamera und einem Computer und im WFT-Server-Modus können über einen Webbrowser Bilder von der Speicherkarte angesehen und die Kamera ferngesteuert werden.

Mit dem WFT-E5 kann die EOS 7D in einem Kamera-Verbund eingesetzt werden – auch das war neu bei einer EOS Kamera. Eine als Master eingesetzte Kamera kann mit dem WFT-E5 bis zu 10 Slave EOS 7D Kameras steuern, die ebenso mit einer kompatiblen WFT-E5 Einheit ausgestattet sind – sie können von der Master-Kamera aus bis zu 100 Metern Entfernung ausgelöst werden. Auf diese Weise lässt sich ein Bild eines Motivs aus mehreren verschiedenen Aufnahmepositionen heraus gleichzeitig aufnehmen.

Die EOS 7D mit dem WFT-E5 ausgerüstet und den WFT-Einstellungen auf dem hinteren LCD-Monitor angezeigt.

Durch Verwendung des im WFT-E5 eingebauten WFT-Servers (ehemals der HTTP-Modus) kann die EOS 7D mithilfe eines Webbrowsers drahtlos über eine HTTP-Verbindung gesteuert werden. Dies bedeutet, dass Sie sehen können, was Ihre Kamera sieht, und dass Sie die Einstellungen vornehmen und Aufnahmefunktionen über einen Webbrowser (oder ein Endgerät wie ein Smartphone, iPod touch oder iPhone) steuern können.

Bluetooth

Genau wie WFT-E2, WFT-E3 und WFT-E4, hat das WFT-E5 einen Standard-USB-Anschluss – ideal zum Anschluss eines GPS-Empfängers. Auf dem WFT-E5 ist diese USB-Schnittstelle jedoch auch mit einem Bluetooth-Dongle kompatibel. Über einem solchen Bluetooth-Dongle lässt sich ein kleiner Bluetooth-GPS-Empfänger betreiben, der in der Jacken- oder Kameratasche aufbewahrt wird und von dort aus allen Aufnahmen Geo-Tags hinzufügen kann, ohne dass eine direkte Verbindung zwischen Kamera und GPS-Empfänger bestehen muss.

Kompatibilität mit EF-S und EF Objektiven

Das APS-C-Format der EOS 7D bietet jede Menge Optionen für Objektive und ist sowohl mit den kompakten EF-S als auch mit den Standard EF Objektiven (die 1987 eingeführt wurden) kombinierbar.

Das Objektiv EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS ist ein 7,5fach Standardzoom für Kameras im APS-C-Format wie die EOS 7D. Es arbeitet mit einem optischem Bildstabilisator der auch bei schwachem Licht Verwacklungsunschärfen um bis zu 4 Belichtungsstufen reduziert.

EF-S 15-85mm 1:3,5-5,6 IS USM

Als hochwertiges Weitwinkel- bis Teleobjektiv empfiehlt sich das EF-S 15-85mm, das auch mit der Kamera zusammen als Kit verkauft wird. Es ersetzt das EF-S 17-85mm Zoomobjektiv mit einer höheren Brennweite und besserer Bildqualität. Zusätzlich zur beeindruckenden Bildqualität punktet dieses Objektiv mit einen optischen Bildstabilisator fürbis zu 4 Belichtungsstufen Kompensation, einer Naheinstellgrenze von ca. 0,35 m bei allen Brennweiten und der Super Spectra Vergütung zur Minimierung von Streu- und vagabundierendem Licht. Ein sehr schneller Ultraschallmotor (USM ) übernimmt die Scharfstellung, was aber auch manuell erfolgen kann.

EF-S 18-135 mm 1:3,5-5,6 IS USM

Als ideale Erweiterung des Tele-Bereich bietet sich das EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS an, was auch in einem Kit mit der Kamera zusammen erhältlich ist. Dieses 7,5fach Standardzoom für Kameras im APS-C-Format deckt vom Weitwinkel bis zum Porträt alles ab und ist u.a. ideal für Landschafts-, Sport- und Porträtaufnahmen. Es arbeitet mit einem optischem Bildstabilisator der auch bei schwachem Licht Verwacklungsunschärfen um bis zu 4 Belichtungsstufen reduziert.