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Technische Daten

Überblick - Das Cinema EOS-Einstiegsmodell EOS C100

Überblick - Das Cinema EOS-Einstiegsmodell EOS C100

Oktober 2012

Die EOS C100 ist die Einstiegskamera in der erweiterten Cinema EOS Produktreihe. Sie produziert digitale Cinema-Filme im Super-35mm-Format und verfügt über ein Gehäuse, das 15 % kleiner und 410 g leichter ist als das der EOS C300. Bei der Entwicklung der EOS C100 wurde an einen reibungslosen und hocheffizienten Workflow gedacht, und so verfügt die Kamera über zahlreiche Funktionen, die auch in der EOS C300 zu finden sind. CPN sieht sich die EOS C100 genauer an, um ihre wichtigsten Technologien, Funktionen und Vorteile zu erklären. Um mehr über die EOS C100 zu erfahren, klicken Sie bitte auf die jeweiligen Abschnittsüberschriften.

TECHNISCHE DATEN UND SYSTEM

Die EOS C100 bietet unabhängigen Filmemachern eine kleine, leichte Kamera, die in der Lage ist, ihren Workflow zu beschleunigen und die Effizienz zu maximieren, ohne dabei auf viele der wichtigsten Eigenschaften und Vorteile der größeren Kameras des Cinema EOS Systems verzichten zu müssen.


EOS C100 - Hauptmerkmale

  • Canon CMOS-Sensor im Super-35mm-Format mit 8,3 Megapixel und Bayer-Filter
  • EF Objektivbajonett; mehr als 70 EF Objektive sind für die EOS C100 verfügbar
  • One-Shot Autofokus/Push Auto Iris/Automatischer Weißabgleich; optimiert für allein arbeitende Kameraleute
  • Kompaktes, modulares Design: 15 % kleiner als die EOS C300
  • Bis zu 24 Mbps MPEG-4 AVCHD/H.264 Aufnahme, 4:2:0 Farbsampling
  • ISO-Empfindlichkeiten von 320 - 20.000 mit großem Dynamikumfang (12 Stufen mit Canon Log Gamma oder Wide DR Gamma)
  • Integriertes Stereo-Mikrofon, abnehmbarer Kameragriff, Pro XLR-Schnittstellen im Griff integriert
  • Neu: Wide Dynamic Range (Wide DR) Gamma-Einstellung
  • Zwei SD-Speicherkarten hintereinander oder parallel bespielbar SDHC/SDXC-Unterstützung
  • Drei integrierte, manuell einstellbare ND-Filter aus Glas; 2, 4 und 6 Blendenstufen
  • Lange Laufzeit dank Akku BP-955
  • DIGIC DV III Prozessor
  • Umfassende NLE-Unterstützung; Data Import Utility Software im Lieferumfang

Die EOS C100 bietet viele der technischen Vorteile der EOS C300 in einem Gehäuse, das 15 % kleiner und 410 g leichter ist.

Modulares System mit kompaktem Gehäuse

Die EOS C100 ist eine attraktive Erweiterung des Cinema EOS Produktportfolios. Aufgrund ihres kompakten Gehäuses, das 15 % kleiner und 410 g leichter ist als die EOS C300, und Ihres stabilen Außenrahmens aus Magnesiumlegierung ist sie ideal für allein arbeitende Filmer. Am Gehäuse können sämtliche Objektive der umfangreichen Canon EF-Reihe angebracht werden, und der abnehmbare Griff beherbergt ein Stereomikrofon sowie zwei XLR-Audioeingänge.

Neue automatische Funktionen

Die erweiterten automatischen Funktionen der EOS C100 – One-Shot Autofokus, Push Auto Iris und Automatischer Weißabgleich – ermöglichen eine raschere und ergonomischere Kamerabedienung für allein arbeitende Kameraleute. Drückt man die One-Shot AF-Taste vor Aufnahmebeginn, wird sichergestellt, dass die Kamera immer das Motiv in der Mitte des Bildes scharfstellt. Push Auto Iris passt die Blende automatisch an, um die korrekte Belichtung der Szene zu erreichen. Der automatische Weißabgleich beurteilt die jeweilige Szene und stellt automatisch die passende Farbtemperatur für die Aufnahme ein.

* Hinweis: One-Shot AF und Push Auto Iris sind nicht bei Aufnahmen mit Cinema EF Objektiven verfügbar.

Die Bedienelemente für Push Auto Iris und Weißabgleich befinden sich auf der linken Seite der EOS C100.

Aufnahmen im AVCHD-Format

Die EOS C100 nutzt den MPEG-4, 4:2:0, 24 Mbps Codec für Aufnahmen im AVCHD-Format. Dieses Format arbeitet mit 4:2:0 Farbsampling und einer Datenrate von bis zu 24 Mbits/s, die bei der Standard- und nativen Full-HD-Auflösung verwendet wird. Das AVCHD-Format ist weit verbreitet und wird von den meisten Bearbeitungsprogrammen unterstützt. Canons Implementierung von AVCHD maximiert die Qualität, ohne die Speicheranforderungen unnötig zu steigern.

Effiziente Wärmeabführung

Damit die EOS C100 eine extrem stabile Arbeitsplattform bietet, wurde in ihrem Gehäuse eine effektive hitzeabführende Struktur integriert. Die von der Hauptplatine erzeugte Hitze – eine der größten Wärmequellen – wird über ein Kanalsystem abgeführt, das separat von der Wärme des Sensorschaltkreises ist. Neben dieser Wärmeabführung über Kanäle kommt ein großer, langsam rotierender, geräuscharmer Lüfter zum Einsatz, der für eine maximale Kühleffizienz sorgt.

Die One-Shot AF-Taste befindet sich vorne an der EOS C100.

Die Vorteile des Cinema EOS Systems

Bei seiner Bekanntgabe im November 2011 umfasste das Cinema EOS System die digitalen Cinema-Kameras EOS C300 (mit EF Objektivbajonett) und EOS C300 PL (mit PL-Objektivbajonett) sowie eine Reihe von 4K-fähigen Objekten (für das EF- und PL-Bajonett). Dieses System wurde durch die DSLR EOS-1D C ergänzt, die mit einem Vollformat-CMOS-Sensor ausgestattet ist und 4K-Videoaufnahmen unterstützt, sowie durch die digitalen 4K/2K-Cinema-Kameras EOS C500 und C500 PL.

Diese Imaging-Produkte vereinen Canons eigene bewährte Technologien in den Bereichen Video, Objektive, CMOS-Sensoren und Bildverarbeitung, um daraus ein qualitativ hochwertiges, vielseitiges Cinema EOS System für die Filmbranche, TV-Sendungen und unabhängige Produktionen zu entwickeln. Die EOS C100 hat viele wichtige Merkmale der EOS C300 übernommen – z. B. der Super 35mm-äquivalente CMOS-Sensor für Full-HD-Aufnahmen und die exzellente Aufnahmequalität bei schwachem Licht – und bietet unabhängigen Filmemachern sämtliche Vorteile dieses Highend-Systems.

Mit ihrer vollen Kompatibilität mit über 70 Canon EF Objektiven eröffnet die EOS C100 eine ganze Welt an Aufnahmemöglichkeiten.

Volle Kompatibilität mit dem EF Objektivbajonett

Das EF Objektivbajonett von Canon wurde im Jahr 1987 zusammen mit der ursprünglichen EOS SLR-Serie eingeführt. Dank der Kompatibilität mit dem EF Bajonett eröffnen sich zahlreiche kreative Möglichkeiten. Derzeit umfasst Canons EF Objektivreihe mehr als 70 verschiedene Objektive (einschließlich der Extender EF 1,4x III und EF 2x III), die einen Brennweitenbereich von 8 mm bis 800 mm abdecken.

Mit der Einführung der EOS C100 erhalten Filmemacher, die bereits Full-HD-Videos mit Canon EOS DSLRs und EF- bzw. EF-S Objektiven aufnehmen, die Gelegenheit, ihre Systeme aufzurüsten, um die vielfältigen Vorteile zu nutzen, die ihnen das Cinema EOS System bei einer Integration in ihren Workflow bietet.

BILDVERARBEITUNG

Canons hochmoderne CMOS-Sensortechnologie sorgt zusammen mit der erweiterten Signalverarbeitung für qualitativ hochwertige Full-HD-Videos, die sogar bei schwachem Licht möglich sind. So können allein arbeitende Kameraleute mit der EOS C100 unter allen Bedingungen filmen.


Super 35mm-CMOS-Sensor mit 8,3 Megapixel

Das Herz der EOS C100 ist der gleiche Super 35mm-CMOS-Sensor von Canon (8,3 Megapixel), der bereits in der EOS C300 bzw. C300 PL verbaut wurde. Dieser Sensor hat größere Pixel als dies bei herkömmlichen professionellen Camcordern der Fall ist und ermöglicht somit Filmaufnahmen in nahezu Kinoqualität.

Aufgrund der wesentlich höheren Lichtempfindlichkeit des neuen Cinema EOS Systems wird ein drastisch verbessertes Rauschverhalten unter schwachen Lichtbedingungen erreicht, was saubere, hochauflösende Bilder in natürlichem Licht ermöglicht, d. h. Filmemacher brauchen in vielen Situationen keine zusätzlichen Lichtquellen mehr, wie das sonst bei einem herkömmlichen Camcorder der Fall wäre. Die höhere Empfindlichkeit des CMOS-Sensors, der in der Cinema EOS Produktreihe zum Einsatz kommt, ermöglicht der C100, Aufnahmen mit deutlich geringerem Rauschen aufzunehmen, was bei hohen ISO-Einstellungen deutlich wird (maximaler ISO-Wert 20.000).

Der CMOS-Sensor liest 1.920 x 1.080 Full-HD-Videosignale für jede der drei RGB-Primärfarben aus, um eine Signalverarbeitung zu gewährleisten, die der Verarbeitung in 3-Chip-RGB-Systemen entspricht. CMOS-Sensoren können keine Farben unterscheiden, d. h. das Licht muss einen Farbfilter passieren, der es in die drei Primärfarben Rot, Grün und Blau teilt. Die Filterung, die am häufigsten für diesen Zweck eingesetzt wird, ist der Bayerfilter; innerhalb der Bayer-Filterung enthält jedes Pixel nur Daten für eine Farbe.

Der Super 35mm-CMOS-Sensor mit 8,3 Megapixel in der C100 ist für Full-HD-Aufnahmen für höchste Qualitätsansprüche optimiert.

Drei Werte für Rot (R), Grün (G) und Blau (B) werden von Mittelwerten interpoliert, die anhand der Farbdaten anderer benachbarter Pixel ermittelt werden. Da Interpolationsalgorithmen je nach Hersteller und Gerät variieren, kann es bei der Farbwiedergabe zu Unterschieden kommen. In der EOS C100 kommen doppelt so viele grüne Pixel zum Einsatz wie rote oder blaue Pixel, da das menschliche Auge gegenüber Grüntönen empfindlicher ist, d. h. eine höhere Grünauflösung führt zu einer höheren Auflösung des Helligkeitssignals.

Eine typische 2-MP-Bayer-Reihe verwendet einen schmalen optischen Tiefpassfilter, um Moiré-Effekte zu reduzieren. Unter dem Moiré-Effekt versteht man die Streifen bzw. Farbfehler, die auftreten, wenn man ein regelmäßiges Muster fotografiert und die Musterfrequenz wesentlich höher als die Pixelauflösung ist. Das gleiche Phänomen findet man auch beim Rastersiebdruck von Bildern vor. Das 8,3-MP-System, das in der digitalen Cinema-Kamera C100 zum Einsatz kommt, sorgt dafür, dass keine Pixelinterpolation erforderlich ist, was zu weniger Moiré-Effekten führt und eine hohe Auflösung von 1.000 horizontalen TV-Zeilen ermöglicht.

Dank einer neuen Fotodiodenstruktur verfügt der größere CMOS-Sensor über eine schnelle Ausleserate und erhöhte Kapazität, um einen größeren Dynamikbereich zu ermöglichen. Im Gegensatz zu CCDs, die alle Pixel auf einmal auslesen, scannen CMOS-Sensoren immer nur eine Zeile. Aus diesem Grund kann beim Filmen sehr schneller Motive der Teil, der am stärksten in Bewegung ist, diagonal verzerrt sein – dies ist ein typischer Nachteil von CMOS-Sensoren, der unter dem Begriff „Rolling-Shutter-Effekt“ bekannt ist. Die von Canon entwickelte schnelle Datenauslesung minimiert den Rolling-Shutter-Effekt, was für eine realistische Darstellung von sich bewegenden Motiven sorgt.

DIGIC DV III Prozessor

Der DIGIC DV III Prozessor stellt die neueste Generation der DIGIC DV Familie dar. Eine höhere Prozessorleistung ermöglicht verbesserte Farbabstufungen, einen großen Dynamikumfang und eine natürliche Darstellung von Hautfarbtönen. Außerdem werden Funktionen wie z. B. eine erweiterte Bildanpassung unterstützt.

Die Kombination des großen CMOS-Sensors mit Canons extrem leistungsfähigen DIGIC DV III Prozessor ermöglicht eine hochpräzise Gamma-Verarbeitung und weiche Übergänge.

Der DIGIC DV III Prozessor in der C100 bietet eine höhere Prozessorleistung und ermöglicht somit verbesserte Farbabstufungen, einen großen Dynamikumfang und eine natürliche Darstellung von Hautfarbtönen.

Canon Log

Canon Log ist eine brandneue Gamma-Einstellung, die für die EOS C300 entwickelt wurde und bei der die maximale Menge an Informationen beibehalten wird – somit eignet sie sich perfekt für Farbkorrekturen bei der Postproduktion.

Canon Log funktioniert über einen dynamischen Bereich von 12 Stufen, was einen Belichtungsspielraum von 5,3 Stufen von der optimalen Belichtung bei ISO 850 oder höher ermöglicht. Dies erlaubt zudem eine präzise Anpassung von Schatten und Spitzlichtern und verbessert die Farbabstufungen.

Canon Log Gamma wurde in Hinblick auf die Nachbearbeitung konzipiert. Wenn die View Assist-Funktion auf der C100 ausgewählt wird, können Benutzer auf dem Monitor eine Vorschau dazu anzeigen, wie benutzerdefinierte Bildeinstellungen nach der Anwendung der Farbkorrektur aussehen werden. Canon Log Gamma ermöglicht zudem die nahtlose Konvertierung in den Branchenstandard 10-Bit Cineon für Farbkorrekturen. Zum Lieferumfang der EOS C100 gehört die Software Data Import Utility, die Szenen, die als separate Dateien vorliegen, in eine Datei zusammenfügt, was den Import von Dateien in die Bearbeitungssoftware unterstützt.

Wide DR Gamma

Bei der EOS C100 kommt das neue Canon Wide DR (Dynamic Range) Gamma zum Einsatz, das ganz weiche Helligkeitsübergänge, nahtlose Farbabstufungen und natürliche Hauttöne mit ebenmäßigen Farben produziert und damit die Notwendigkeit einer Postproduktion verringert. Wie auch Canon Log Gamma nutzt Wide DR Gamma Gammakurvendaten, um einen großen Dynamikumfang (12 Blendenstufen) zu erreichen, der Canon Log entspricht. Da Wide DR Gamma auf der Gamma-Einstellung eines konventionellen Camcorders basiert, ermöglicht es eine Videoproduktion unter hohem Zeitdruck, indem von einer Ausgabe am TV-Bildschirm ausgegangen wird.

KREATIVE KONTROLLE

The EOS C100 bietet eine umfangreiche kreative Kontrolle über die Aufnahme, zu der 20 aufgezeichnete benutzerdefinierte Bildeinstellungen, integrierte Filter und eine breite Palette an Objektivoptionen gehören.


Benutzerdefiniertes Bild

Auf der EOS C100 können bis zu 20 unterschiedliche Profile für „Benutzerdefiniertes Bild“ gespeichert werden. Für jedes Profil können 90 Variablen festgelegt werden, wie z. B. Gamma, Schwarz, Schwarzgamma, Korrektur bei schwacher Farbsättigung, Knee, Schärfe, Rauschreduzierung, Hautton-Anpassung, selektive Rauschreduzierung, Farbmatrixanpassung, Weißabgleich und Farbkorrektur. Mit dem System „Benutzerdefiniertes Bild“ können Benutzer die Bildqualität frei einstellen, um mehr Kontrolle über das Aussehen der Aufnahme zu haben. Profile für „Benutzerdefiniertes Bild“ können auf SD-Karten gespeichert werden, um ein Profil auf mehreren Kameras verwenden zu können.

Die Taste CUSTOM PICTURE befindet sich auf der linken Seite des kompakten Gehäuses der EOS C100.

Integrierte ND-Filter für eine geringe Schärfentiefe

Es sind drei manuell wählbare ND-Filter in der EOS C100 eingebaut, die die gleichen wie die in der EOS C300 sind. Im System kommen drei Dichten zum Einsatz: 0,6 (2 Blendenstufen), 1,2 (4 Blendenstufen) und 1,8 (6 Blendenstufen) – ND0 bedeutet klar. Die Filter bestehen aus Glas, um Schäden durch Sonnenlicht zu vermeiden und um selbst bei hellem Tageslicht Aufnahmen mit Offenblende für eine geringe Schärfentiefe zu ermöglichen. Die ND-Filter können mithilfe des ND-Wählrades vorne links an der Kamera gewechselt werden.

Die C100 ist mit einem integrierten staubgeschützten ND-Filtersystem ausgestattet, das über ein Wählrad bedient wird und Aufnahmen mit einer geringen Schärfentiefe ermöglicht.

EF Objektive für Unmengen von kreativen Möglichkeiten

Viele Fotografen bauen auf Canon und dessen langjähriger Erfahrung auf dem Fotokameramarkt, auf dem sich das Unternehmen auch dank seiner breiten Palette an EF Objektiven für jeden Anlass einen unvergleichlichen Ruf und Status aufgebaut hat. Das Cinema EOS System kann von dieser riesigen EF Objektivpalette vollen Gebrauch machen – mit Brennweiten zwischen 8 mm und 800 mm – und korrigiert gleichzeitig automatisch individuelle Eigenschaften wie z. B. Vignettierung bei Weitwinkelobjektiven. Mit ihrem kompakten Gehäuse eignet sich die C100 perfekt für die leichten und kompakten Objektive der EF Palette, vom EF 8-15mm 1:4L Fisheye USM bis hin zu leichten Superteleobjektiven.

Die kreativen Möglichkeiten der EOS C100 sind besonders durch die Kompatibilität mit allen Canon EF Objektiven gegeben, die Brennweiten von 8 mm bis 800 mm bieten.

Videofunktion und Bildraten

Aufnahmen sind mit der EOS C100 mithilfe von zwei Modi und drei unterschiedlichen Bitraten möglich. Bei 1920 x 1080 stehen zwei Bitraten zur Verfügung: 24 Mbps und 17 Mbps. Für kleinere Dateien bei geringerer Auflösung ist 1440 x 1080 bei 7 Mbps möglich. Die C100 kann sowohl im PAL- als auch im NTSC-Modus betrieben werden und zeichnet bei 24 Mbps LPCM Audio in linearem PCM-Format bei 16-Bit (48 kHz) auf. Audioaufnahmen bei allen anderen Bitraten sind in Dolby Digital AC3 bei 24, 17 oder 7 Mbps.

Audioqualität

Bei 24Mbps LPCM wird Audio im linearen PCM-Format in 16 Bit bei 48 kHz aufgezeichnet. Audioaufnahmen bei allen anderen Bitraten sind in Dolby Digital AC3 bei 24 Mbps, 17 Mbps, 7 Mbps.


KAMERABEDIENUNG

Dank ihres leichten, kompakten, modular aufgebauten Designs, der hervorragenden Handhabung, der benutzerdefinierbaren Bedienelemente und der stabilen Verarbeitung stellt die EOS C100 sicher, dass man in jeder Situation stets die gewünschte Aufnahme erhält. Die innovative Voraufzeichnungsfunktion, die auch in der C300 integriert ist, nimmt drei Sekunden Video auf und speichert sie in einem Pufferspeicher, was Ihnen mehr Möglichkeiten bei der Postproduktion gibt.


Die EOS C100 ist Teil eines modular aufgebauten Systems, das eine Erweiterung durch Griffe, Halter und Objektive ermöglicht.

Kompaktes Gehäusedesign

Das kompakte Gehäuse der EOS C100 ist 15 % kleiner als das der EOS C300 und wiegt mit 1.020 g (reines Gehäuse) ungefähr 410 g weniger. Dies ermöglicht eine einfache Handhabung und eine unkomplizierte Bedienung für allein arbeitende Kameraleute. Handgriff, Daumenauflage und Kontrollmonitor lassen sich für eine besonders flexible Handhabung abnehmen; das robuste Gehäuse enthält Elemente aus einer Magnesiumlegierung – für zusätzliche Festigkeit und Widerstandsfähigkeit.

Bis zu 15 benutzerdefinierbare Tasten stehen dem Benutzer zum Speichern bestimmter Kamerafunktionen auf der EOS C100 zur Verfügung – alle zuweisbaren Tasten sind nummeriert.

Benutzerdefinierbare Tasten

Auf der EOS C100 können bis zu 15 nummerierte benutzerdefinierbare Tasten von Benutzern mit ihren am häufigsten genutzten Kamerafunktionen belegt werden; dies ermöglicht Kameraleuten eine effizientere Arbeit beim Filmen. Benutzer können die C100 mithilfe von frei belegbaren Tasten an ihre Bedürfnisse anpassen, um eine Vielfalt an Funktionen abzudecken, wie z. B. Vergrößerung, Peaking, Zebra, WFM, Push Auto Iris, ISO/Gain, Shutter und One-Shot AF.

Die EOS C100 verfügt über einen 3,5 Zoll großen LCD-Bildschirm mit 920.000 Bildpunkten und einen 0,24 Zoll großen elektronischen Bildsucher (EVF) mit entsprechend 1.560.000 Bildpunkten.

LCD-Bildschirm und elektronischer Sucher mit hoher Auflösung

Der 3,5 Zoll große LCD-Bildschirm der EOS C100 ist hell und ermöglicht eine einfache Komposition und Wiedergabe. Mit 920.000 Bildpunkten bietet er eine unglaubliche Schärfe und Detailgenauigkeit, und er kann um bis zu 100 Grad nach oben gekippt werden, um Aufnahmen in Bodennähe zu ermöglichen und ein Betrachten aus flachen Winkeln zu erleichtern. Ein 0,24 Zoll großer elektronischer Bildsucher mit 1.560.000 Bildpunkten ermöglicht die Nutzung der Kamera in der DSLR-Position für Aufnahmen auf Augenhöhe.


PRODUKTIONSWORKFLOW

Die EOS C100 ist mit zwei SD-Kartensteckplätzen ausgestattet und ermöglicht eine kontinuierliche Aufnahme von 11 Stunden und 50 Minuten bei 24 Mbps auf zwei 64GB-SD-Karten (Relay-Aufnahme). Eine neue Importsoftware sorgt für ein nahtloses Zusammenfügen von Videodateien. Es können ungefähr 2 Stunden und 55 Minuten Filmmaterial auf einer 32GB-SD-Karte bei 24 Mbps aufgezeichnet werden


Data Import Utility-Software

Die neue Software Data Import Utility, die sich im Lieferumfang der EOS C100 befindet, erkennt separate Dateien automatisch als eine einzelne lange Datei und fügt die getrennten Videodateien zusammen, sobald sie 2 GB überschritten haben oder wenn sie während Relay-Aufnahmen entstanden sind, was zu geringeren Bearbeitungszeiten führt.

AVCHD-Format für SD-Karten

AVCHD ist eine Art der Videokomprimierung, die ermöglicht, große Dateien, die durch HD-Videoaufnahmen entstanden sind, zu erfassen und auf digitalen Medien zu speichern, wie z. B. Festplatten und Flash-Speicher.

Bei Nutzung der Relay-Aufnahmefunktion mit einer 64GB-SD-Karte in beiden SD-Kartensteckplätzen sind Aufnahmen mit einer Länge von bis zu 11 Stunden und 50 Minuten möglich beim Wechsel von einer Karte zur anderen. Ist eine Karte voll, wird die Aufnahme nahtlos auf der nächsten fortgesetzt.

Die EOS C100 kann HD-Filme in MPEG-4 AVCHD-Dateien mit 24 Mbps (4:2:0) entweder nacheinander oder gleichzeitig auf zwei SD-Speicherkarten aufnehmen (eine wertvolle Funktion, die besonders nützlich ist, wenn ein umgehendes Backup erforderlich ist).

Nach der Aufnahme ist auch eine kamerainterne HD-zu-SD-Konvertierung auf der C100 möglich. Dies ist besonders bei der Übertragung aufgenommener Dateien zu DVD und bei Web-Uploads vorteilhaft. Die AVDHC-Dateien, die von der EOS C100 generiert werden, lassen sich einfach zwischen Systemen verschieben und können auf der SD-Karte gespeichert oder per USB übertragen werden.

Der HDMI-Ausgang befindet sich zwischen den anderen Ein- und Ausgängen auf der EOS C100.

Timecode

Bei Aufnahmen auf der SD-Karte ist Timecode erforderlich. Eine HDMI-Signalfunktion ermöglicht zudem die Überlagerung des HDMI-Signals mit Timecode und 2:3-Pull-down Kennung. Diese unkomprimierten Signale können als SDI-Videosignale (vergleichbar mit HD-SDI) je nach eingesetztem externen Recorder und Konverter, der an der C100 angebracht ist, verarbeitet werden. Die Aufnahmen sind mit NLE-Bearbeitungssoftware von Anbietern wie Apple, Adobe, AVID oder Grass Valley kompatibel.


POSTPRODUKTIONS-WORKFLOW

In der Postproduktion wird die Vision des Filmemachers Realität. Der 8,3-MP-CMOS-Sensor macht der Performance von 3-Chip-Konfigurationen Konkurrenz und sorgt für saubere HD-RGB-Signale mit 24, 17 oder 7 Mbps ohne die Verzerrungen, die mit einem Farbinterpolationsprozess oftmals einhergehen.


Workflow-Integration

Das Cinema EOS System lässt sich nahtlos in NLE-Workflows integrieren, indem es branchenübliche Dateiformate verwendet, um den Postproduktionsprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten. Es generiert robuste Dateien, die einfach übertragen und in einer Vorschau angezeigt werden können und mit zahlreichen Änderungen und Speichervorgängen extrem gut zurechtkommen.

Dateibasierte Aufnahme auf SD-Karten

Die EOS C100 ist mit zwei Steckplätzen für SD-Karten ausgestattet. Zu den Aufnahmefunktionen gehören Voraufzeichnung, Relay-Aufnahmen und synchrone Speicherung auf zwei Speicherkarten.

Der Einsatz von SD-Karten ermöglicht Übertragungszeiten, die den Workflow reduzieren, wenn die Dateien z. B. auf NLE-Systeme übertragen werden. Bei Dokumentationen, Live-Berichterstattungen oder Reality-TV-Sendungen beispielsweise kann eine Karte vor Ort bleiben oder auf einem Speichergerät gesichert werden, während die andere Karte zu einer sich entfernt befindenden Bearbeitungscrew gebracht werden kann. Außerdem ist keine spezielle Hardware oder Transcoding erforderlich, wenn eine Fernbearbeitung oder Bearbeitung „unterwegs“ vorgenommen wird.

Voraufzeichnung

Manchmal werden die überraschendsten und nützlichsten Aufnahmen eingefangen, bevor der Regisseur „Action“ ruft oder bevor der Kameramann das Motiv ins Bild gehen sieht. Bei der Voraufzeichnungsfunktion der EOS C100, die derjenigen der EOS C300 entspricht, werden kontinuierlich drei Sekunden aufgenommen und in einem Pufferspeicher gespeichert. Sobald die Aufnahmetaste gedrückt wird, wird der Pufferinhalt an den Anfang des Clips angehängt. Die Voraufzeichnungsfunktion gibt Kameraleuten, Regisseuren und Cuttern etwas Spielraum bei der Bearbeitung, da wichtige Sekunden hinzugefügt werden, die eine Szene abrunden oder einen neuen Take vermeiden können.