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Technische Daten

&Uuml;berblick &ndash; die <br class="br_visual" />EOS C500 und <br class="br_visual" />C500 PL

Überblick – die
EOS C500 und
C500 PL

Oktober 2012

Die EOS C500 und C500 PL sind die bisher fortschrittlichsten Neuzugänge bei Canons Cinema EOS System. Sie nehmen mit 4K RAW bei maximal 60 B/s auf und 10 bzw. 12 Bit 2K RGB 4:4:4 plus 10 Bit YCC 4:2:2. Sie sind so konzipiert, dass sie innerhalb kürzester Zeit eingerichtet werden können, und liefern dank eines hochsensiblen Sensors mit hervorragendem Rauschverhalten unter allen Lichtbedingungen exzellente Ergebnisse. Dank ihres geringen Stromverbrauchs kann die C500 unter einer Vielzahl von Bedingungen außerhalb des Studios schnell und einfach eingesetzt werden. Deshalb und wegen ihres robusten Gehäuses mit einem beeindruckenden Spritzwasser- und Staubschutz ist sie perfekt für die Nutzung direkt vor Ort. CPN sieht sich die Modelle EOS C500 und C500 PL genauer an, um ihre wichtigsten Technologien, Funktionen und Vorteile für Highend-Filmaufnahmen und hochwertige TV-Produktionen zu erklären. Um mehr über die EOS C500 und C500 PL zu erfahren, klicken Sie bitte auf die jeweiligen Abschnittsüberschriften.

TECHNISCHE DATEN UND SYSTEM

Die C500 und C500 PL setzen neue Qualitätsmaßstäbe beim Cinema EOS System und erlauben Filmaufnahmen in RAW 4K-Kinoqualität sowie sendefähiges 2K RGB und Full-HD.


Highend-Cinema-Kamera

Die EOS C500 ist eine Highend-Cinema-Kamera für höchste Qualität (selbst bei 2K), die der traditioneller 35mm-Kinofilme entspricht. Sie basiert größtenteils auf der gleichen bahnbrechenden Technologie wie die, die in der EOS C300 steckt, und zeichnet Daten mit einer höheren Geschwindigkeit auf – bis zu 120 B/s in der 4K HRAW-Einstellung bei 60 Hz.

EOS C500 und C500 PL – Merkmale

  • Super-35mm-CMOS-Sensor mit 8,85 Megapixel; optimiert für Aufnahmen mit 4K-Auflösung für allerhöchste Qualitätsansprüche
  • Kompatibel mit der breiten Palette an Canon EF Objektiven und Canon Cinema EF Objektiven (C500)
  • Neu: EF Objektivbajonett mit Cinema Lock für einen effizienteren Objektivwechsel. Volle Kompatibilität mit Canons EF Objektivreihe
  • Kompatibel mit branchenüblichen PL-Objektiven (C500 PL)
  • Drei integrierte ND-Filter
  • Kompaktes modulares Design
  • „Cinema RAW“ 4K RAW/HRAW Aufnahmemodi mit Aufzeichnung auf externe Geräte
  • 2K RGB 4:4:4 12-Bit und 10-Bit, YCC 4:2:2 10-Bit Modi mit Aufzeichnung auf externe Geräte
  • Sendefähige 50 Mbps MPEG-2 MXF-Aufzeichnung auf CF-Karten
  • Hochempfindlicher Sensor für hervorragendes Rauschverhalten bei bis zu ISO 20.000
  • Viele Möglichkeiten zur individuellen Bildeinstellung einschließlich integriertes Canon Log Gamma
  • Robustes, spritzwasserfestes Gehäuse mit Teilen aus Magnesiumlegierung
  • Nahtlose Workflow-Integration

Die C500 und C500PL bieten eine Auflösung von 4K in einem bemerkenswert kompakten und benutzerfreundlichen Gehäuse.

Erweiterung des Cinema EOS Systems

Die EOS C500 wurde als Flaggschiff des Cinema EOS Systems hinsichtlich höchster Standards bei 4K- und 2K-Auflösung konzipiert. Sie bietet klassenführende Bildraten und eine überragende Performance bei schwachen Lichtverhältnissen und verfügt über ein kompaktes, modular aufgebautes Design. Die EOS C500 unterstützt die 4K Cinema RAW DCI Auflösung 4096 x 2160 plus QFHD-Option (Quad Full-HD) mit Bildverhältnis 16:9 und ist mit allen relevanten Sendestandards kompatibel, wodurch sie ein noch flexibleres Paket für die hohen Ansprüche der Filmemacher von heute darstellt.

Modulares System mit kompaktem Gehäuse

Die EOS C500/C500 PL ist eine attraktive Erweiterung des Cinema EOS Produktportfolios. Sie ist ideal für größere Produktionen, lässt sich aber dank eines kompakten Gehäuses (ein besonderes Merkmal des Cinema EOS Systems) trotzdem einfach handhaben. Mit dem modularen Design wird eine hervorragende Mobilität und Erweiterbarkeit erzielt. Ein abnehmbarer Tragegriff und ein verstellbarer LCD-Bildschirm sorgen für maximale Flexibilität bei der Handhabung, während das robuste, spritzwassergeschützte Gehäuse über Komponenten aus Magnesiumlegierung verfügt, um eine zusätzliche Stabilität und Haltbarkeit zu gewährleisten.

Breitgefächerte Objektivbajonett-Kompatibilität

Seit Einführung des Cinema EOS Systems gab es eine wachsende Reihe an 4K-fähigen Canon Cinema-Objektiven, darunter mehrere Cine-Zoomobjektive für das EF- und PL-Bajonett. Das System wird zudem von einer breiten Palette an Canon EF Objektiven und Cine-Festbrennweiten für das EF Bajonett ergänzt.

Dank mehrerer 4K-fähiger Cinema EOS Objektive und der Kompatibilität mit der gesamten Canon EF Objektivpalette (nur C500) haben Filmemacher die Möglichkeit, ihre kreative Vision Realität werden zu lassen.

Zur Cinema EF Objektivreihe gehören zwei Spitzenzoomobjektive, das CN-E 14,5-60mm T2,6 L S/SP und das CN-E 30-300mm T2,95-3,7 L S/SP für das EF- und PL-Bajonett; zwei kompakte Zoomobjektive, das CN-E 15,5-47mm T2,8L S/SP und das CN-E 30-105mm T2,8L S/SP für das EF- und PL-Bajonett; und drei Festbrennweiten für das EF Bajonett, das CN-E 24mm T1,5L F, das CN-E 50mm T1,3L F und das CN-E 85mm T1,3L F. Diese Objektive bieten eine Qualität, die 4K übersteigt, liefern eine herausragende Abbildungsleistung und Vielseitigkeit, und sind darauf ausgelegt, die kreativen Ausdrucksmöglichkeiten heutiger Kameraleute zu stimulieren und deren anspruchsvolle Produktionsstandards zu erfüllen und sogar zu übertreffen.

Alle Cinema EOS Objektive bieten 4K-Auflösung (4.096 x 2.160 Pixel) und volle Kompatibilität mit Super 35mm-äquivalenten Sensoren. Die Cinema-Festbrennweiten können ebenfalls sowohl mit Vollformat- als auch mit APS-C- und APS-H-Kameras verwendet werden.

Derzeit umfasst die Canon EF Objektivreihe mehr als 70 verschiedene Objektive, die einen Brennweitenbereich von 8 mm bis 800 mm abdecken und somit unglaublich vielfältige Aufnahmemöglichkeiten eröffnen. Filmemacher, die bereits mit den branchenüblichen PL-Objektiven arbeiten, können nun die Vorteile nutzen, die sich aus der umfangreichen Kompatibilität mit dem Cinema EOS System ergeben.

BILDVERARBEITUNG

Mit einem Super 35mm-äquivalenten CMOS-Sensor und Prozessortechnologie von Canon produziert die EOS C500 digitales Filmmaterial, das alle Anforderungen anspruchsvoller Filmemacher und Multimediaproduktionen erfüllt.


CMOS-Sensor

Canon entwickelt und produziert seine eigenen Sensoren und hat sowohl in der EOS C500 als auch in der C500 PL einen Super 35mm-äquivalenten CMOS-Sensor mit 8,85 Megapixel (effektiv) eingebaut. Dieser Sensor hat größere Pixel als dies bei herkömmlichen professionellen Camcordern der Fall ist, was bessere Lichtsammeleigenschaften zur Folge hat. Dies sorgt für eine höhere Empfindlichkeit, geringes Rauschen, weniger Rolling-Shutter-Artefakte, einen geringeren Stromverbrauch und letztlich für exzellent aufgelöste Bilder. Zu den weiteren Vorteilen, die typisch für einen großen Sensor sind, gehört die Möglichkeit, Aufnahmen mit einer attraktiven geringen Schärfentiefe zu realisieren. Der Sensor liest Full-HD-Videosignale für jede der drei RGB-Primärfarben aus, was abhängig vom verwendeten Objektiv eine hohe Auflösung von bis zu 1.800 horizontalen TV-Zeilen bei 4K Auflösung ermöglicht. Bei allen anderen Auflösungen als 4K zeichnet die EOS C500 wie auch die EOS C300 mit einer Auflösung von 1.000 Zeilen auf.

Der Sensor in der C500/C500 PL hat größere Pixel als dies bei herkömmlichen professionellen Camcordern der Fall ist, was bessere Lichtsammeleigenschaften und somit eine höhere Empfindlichkeit zur Folge hat. Dies ermöglicht exzellent aufgelöste Bilder.

Dank einer erhöhten Signalauslesegeschwindigkeit reduziert der CMOS-Sensor ebenfalls sogenannte „Rolling-Shutter-Effekte“, ein Phänomen, das typisch für CMOS-Sensoren ist und bei dem schnelle Motive diagonal verzerrt wirken können.

In der C500 und C500 PL sind insgesamt vier Kanäle – ein Kanal jeweils für Rot und Blau und zwei Kanäle für Grün – systematisch als einzelnes Muster ausgelegt, um in der Summe 4096 x 2160 zu erreichen. Beim Auslesen der Informationen werden die 2048 x 1080 Daten pro Kanal separat ausgelesen und dann zur 3G-SDI-Ausgabe als die Ebenen R, B, G1 und G2 (die RAW-Daten) transferiert. Der Vorgang, bei dem ein einzelnes Bild mit den drei gewohnten RGB-Farben anhand einer Entwicklung von den RAW-Daten aus diesen vier Kanälen erzeugt wird, wird als Farbinterpolation bezeichnet.

Cinema RAW-Ausgabe

Normalerweise wird bei den Bildern, die mit einem CMOS-Bildsensor aufgenommen werden, von der Video-Engine in der Kamera eine Farbinterpolation durchgeführt, auf die Farbtemperatur-, Gamma- und andere Korrekturen folgen, bevor sie bereit sind für die Ausgabe.

RAW-Daten werden von der EOS C500/C500 PL über zwei 3G-SDI-Anschlüsse in der Kamera direkt an externe Recorder ausgegeben.

Bei Cinema RAW – einer neuen Funktion, die bei der C500/C500 PL eingeführt wurde – ist eine direkte Ausgabe über zwei 3G-SDI-Ausgänge in der Kamera an eine Vielzahl an externen Recordern möglich. Dadurch wird die maximale Menge an Informationen gewahrt, die vom Bildsensor aufgenommen werden. Bei der Nachbearbeitungsphase findet eine Farbkorrektur statt. Der Bedarf an RAW-Daten hat zugenommen, und Canon erfüllt diesen mit 4K Cinema RAW (verfügbar bei bis zu 60 B/s bzw. 120 B/s im 4K HRAW-Modus). Dank 10-Bit Canon Log bei 4K RAW stehen mehr Farbinformationen bei der Farbkorrektur zur Verfügung.

Canon Log Gamma

Canon Log ist eine brandneue 8-Bit-Gamma-Einstellung, die ursprünglich für die EOS C300 entwickelt wurde und bei der die maximale Menge an Informationen beibehalten wird – somit eignet sie sich perfekt für Farbkorrekturen bei der Postproduktion. Eine Weiterentwicklung hat nun eine neue 10-Bit-Gamma-Einstellung für die Topmodelle EOS C500 und C500 PL möglich gemacht.

Canon Log Gamma ermöglicht eine neutral gehaltene Bildqualität mit einem großen Dynamikumfang (800 %) und bietet mit einem Belichtungsspielraum von 12 Stufen ein Maximum an Gestaltungsfreiheit bei der Postproduktion. Canon Log kann bei allen Optionen in 4K und 2K (8-, 10- oder 12-Bit-Aufnahmen) angewendet werden.

Benutzer können anhand der Bildvorschau auf dem Monitor erkennen, wie sich die Funktion „Benutzerdefiniertes Bild“ auswirken wird, und sich dementsprechend Gedanken zur Nachbearbeitung machen. Canon Log Gamma ermöglicht zudem die nahtlose Konvertierung in den Branchenstandard 10-Bit Cineon für Farbkorrekturen, während Apple- und AVID-Plug-ins für ein effizientes Importieren aufgenommener Dateien in nicht-lineare Bearbeitungssoftware zur Verfügung stehen.

Die 10-Bit- und 12-Bit-Einstellung von Canon Log sorgen für einen überragenden Detailgrad in dunklen Bereichen im Vergleich zu 8-Bit – es werden bei der 10-Bit-Einstellung viermal so viele Grautöne erreicht und bei der 12-Bit-Einstellung 16 Mal so viele.

Im Cinema RAW-Format wird Canon Log auf die RAW-Daten angewendet. Ursprünglich bezog sich der Ausdruck RAW-Daten auf die Ausgabe der Rohdaten vom Bildsensor. Im Fall der EOS C500 jedoch bezieht er sich auf die linearen Daten, die die Obergrenze des SDI-Übertragungsstandards überschreiten. Die linearen Daten einfach zu beschränken, würde zu einer verringerten Bildqualität führen. Deshalb werden die Informationen in ihrer ursprünglichen Form übertragen, während die Konvertierung der linearen Daten in 10-Bit Canon Log-Daten als Technik verwendet wird, um Daten extern in einem Format aufzunehmen, das für extrem viele Zwecke geeignet ist.

Selbst bei 8-Bit bietet Canon Log einen Dynamikumfang von 12 Stufen, was dafür gesorgt hat, dass der Log-Gamma-Workflow für Benutzer attraktiver geworden ist. Im Gegensatz zur 8-Bit Log-Gamma-Einstellung – die eine praktische Anwendung und Allzweckfähigkeit betont – werden in der 10-Bit Log-Gamma-Einstellung deutlich mehr Details in den dunklen Bereichen aufgenommen, was zu weniger Bildrauschen und einer detailreichen Wiedergabe dieser Bereiche führt. Dies ermöglicht Korrekturverfahren mit einem größeren Spielraum.

Kameraleute, die im Canon Log-Modus aufnehmen, können den Belichtungswert der Kamera anhand ihrer gewohnten Belichtungsmessungspraktiken einstellen.

Der DIGIC DV III Prozessor in der C500/C500 PL bietet eine höhere Prozessorleistung und ermöglicht somit verbesserte Farbabstufungen, einen großen Dynamikumfang und eine natürliche Darstellung von Hautfarbtönen.

DIGIC DV III Prozessor

Der DIGIC DV III Prozessor stellt die neueste Generation der DIGIC DV Familie dar. Eine höhere Prozessorleistung ermöglicht verbesserte Farbabstufungen, einen großen Dynamikumfang und eine natürliche Darstellung von Hautfarbtönen. Außerdem werden Funktionen wie z. B. eine erweiterte Bildanpassung bei Aufnahmen bei 2K auf einem externen Recorder oder von HD MXF-Dateien auf internen CF-Karten unterstützt.

Die Kombination des großen CMOS-Sensors mit Canons extrem leistungsfähigen DIGIC DV III Prozessor ermöglicht eine hochpräzise Gamma-Verarbeitung und weiche Übergänge.


KREATIVE KONTROLLE

Die EOS C500 verleiht Filmemachern absolute Kontrolle über jeden Aspekt der Bildaufnahme – von einem großen Belichtungsspielraum bis hin zu benutzerdefinierten Aufnahmeoptionen. Das Filmen in 4K QFHD bzw. 2K ermöglicht ein Cropping bei der Postproduktion zu Full-HD, was kreative Möglichkeiten mit hoher Qualität eröffnet.


Große Vielfalt an Aufnahmemodi

Sowohl die C500 als auch die C500 PL bieten eine große Vielfalt an Aufnahmeoptionen: darunter 4K RAW und 2K RGB 4:4:4 oder YCC 4:2:2 mit Aufzeichnung auf externe Geräte für erstklassige Aufnahmeleistung. 4K kann sowohl als 4K im DCI-Standard für Kinoproduktionen als auch QFHD für TV-Produktionen gewählt werden.

Die Kameras können sendefähige MPEG-2 MXF-Dateien mit 50 Mbps (4:2:2) entweder nacheinander oder gleichzeitig auf zwei CF-Speicherkarten aufnehmen. Im MXF-Modus sind Pre-Recording (Zwischenspeicher), Relay Recording, Synchrone Speicherung auf zwei CF-Karten sowie Slow- und Fast-Motion durchführbar. Im 4K/2K-Aufnahmemodus ist Pre-Recording nicht verfügbar.

Je nach Aufnahmemodus (4K oder 2K) sind Slow- und Fast-Motion-Aufnahmen mit 1 B/s bzw. jedes zweite Bild verfügbar, was eine hohe kreative Flexibilität ermöglicht. Bei der Aufzeichnung auf CF-Karte stehen im MXF-Modus – genau wie bei der C300 – auch bei der C500 Bildraten von 1-30 B/s oder 1-25 B/s bei 1.920 x 1.080 Auflösung bzw. 1-60 B/s oder 1-50 B/s bei 1.280 x 720 Auflösung zur Verfügung.

Im MXF-Modus (HD) sind Pre-Recording (Zwischenspeicher), Relay Recording, Synchrone Speicherung auf zwei Speicherkarten sowie Slow- und Fast-Motion durchführbar. Bei den Auflösungen 4K und 2K werden Daten extern über die 3G-SDI-Anschlüsse aufgezeichnet. Das MXF-Format verwendet MPEG-2-Komprimierung und vereint Video- und Audiodaten in einer einzigen Datei zusammen mit wichtigen Metadaten für eine nahtlose Integration bei Spitzen-NLE-Systemen und Postproduktionswerkzeugen zur Mischung, Farbkorrektur und Farbbearbeitung.

Der EOS C500 und EOS C500 PL Codec unterstützt die HD-Auflösung 1.920 x 1.080, eine klassenführende Bitrate von 50 Mbps und 4:2:2 Sampling. Das 4:2:2 Sampling verleiht den Bilddateien die doppelte vertikale Auflösung im Vergleich zu 4:2:0 Farbsampling, was ausgefranste Kanten zwischen Rot und Blau minimiert und eine hohe Qualität für Chroma-Keying mit grünen Hintergründen gewährleistet.

Die kreativen Möglichkeiten der C500 sind besonders durch die Kompatibilität mit der umfangreichen Canon EF Objektivpalette gegeben.

EF OBJEKTIVE UND EF CINEMA-OBJEKTIVE

Viele Fotografen bauen auf Canon und dessen langjähriger Erfahrung auf dem Fotokameramarkt, auf dem sich das Unternehmen auch dank seiner breiten Palette an Objektiven für jeden Anlass einen unvergleichlichen Ruf und Status aufgebaut hat. Das Cinema EOS System hat seine eigene Reihe an Cinema-Objektiven für das EF Bajonett, von denen jedes speziell für das System entwickelt wurde und über Fokusmarkierungen auf dem Objektivtubus sowie über ein einzigartiges eloxiertes Aluminiumfinish am Gewinde verfügt, um seine Stellung im System zu kennzeichnen. Neben dieser Objektivreihe kann das Cinema EOS System auch von der riesigen EF Objektivpalette vollen Gebrauch machen und korrigiert gleichzeitig automatisch individuelle Eigenschaften wie z. B. Vignettierung bei Weitwinkelobjektiven.

Die Cinema-Objektivserie bringt auch eine Reihe an Vorteilen in Bezug auf Handhabung und kreative Möglichkeiten. Eines der Hauptmerkmale der Objektive ist die Blende mit 11 Lamellen, die für ein weiches, attraktives Bokeh sorgt. Die Zoomobjektive verfügen über Zoom-, Fokus- und Blendenmarkierungen auf abgeschrägten Oberflächen zwecks besserer Lesbarkeit von der Kamera aus.

Profile für „Benutzerdefiniertes Bild“

Auf der EOS C500/C500 PL können bis zu 20 unterschiedliche Profile für „Benutzerdefiniertes Bild“ gespeichert werden. Für jedes Profil können 90 Variablen festgelegt werden, wie z. B. Gamma, Schwarz, Schwarzgamma, Korrektur bei schwacher Farbsättigung, Knee, Schärfe, Rauschreduzierung, Hautton-Anpassung, selektive Rauschreduzierung, Farbmatrixanpassung, Weißabgleich und Farbkorrektur. Mit dem System „Benutzerdefiniertes Bild“ können Benutzer die Bildqualität frei einstellen, um mehr Kontrolle über das Aussehen der Aufnahme zu haben. Profile für „Benutzerdefiniertes Bild“ können auf SD-Karten gespeichert werden, um ein Profil auf mehreren C500 Kameras verwenden zu können.

Integrierte ND-Filter schaffen einen Spielraum von bis zu sechs Blendenstufen – perfekt für Aufnahmen mit einer geringen Schärfentiefe.

Eingebaute ND-Filter

Die eingebauten ND-Filter der EOS C500 bestehen aus Glas, um Schäden durch Sonnenlicht zu vermeiden und um selbst bei hellem Tageslicht Aufnahmen mit Offenblende für eine geringe Schärfentiefe zu ermöglichen. Die ND-Filter lassen sich elektronisch über das ND-Wählrad steuern.

Wie auch bei der EOS C300 kommen auch in der C500 insgesamt drei ND-Filter zum Einsatz, die drei Dichten bieten – 0,6 (2 Blendenstufen), 1,2 (4 Blendenstufen) und 1,8 (6 Blendenstufen) – ND0 bedeutet klar.


KAMERABEDIENUNG

Die EOS C500/C500 PL verfügt über ein modular aufgebautes Design, eine hervorragende Handhabung, benutzerdefinierbare Bedienelemente und eine stabile Verarbeitung mit einem spritzwassergeschützten Gehäuse mit Komponenten aus Magnesiumlegierung.


Die EOS C500 und C500 PL verfügen über einen 4,0 Zoll großen LCD-Bildschirm mit 1,23 Millionen Bildpunkten.

Klein, leicht und unglaublich robust

Die EOS C500 verfügt zwar fast über die gleichen Maße wie die EOS C300, doch sie beherbergt sogar noch mehr Technologie in ihrem kompakten Gehäuse. Ob es nun die Auflösung, die Bitzahl oder die Bildrate ist – die EOS C500 spielt in jedem Technologiebereich in der ersten Liga.

Ein abnehmbarer Griff und ein verstellbarer LCD-Bildschirm sorgen für maximale Flexibilität bei der Handhabung, während das robuste, spritzwassergeschützte Gehäuse über Komponenten aus Magnesiumlegierung verfügt, um eine zusätzliche Stabilität und Haltbarkeit zu gewährleisten.

Der 4-Zoll-LCD-Bildschirm (10,1 cm) mit 1,23 Millionen Bildpunkten lässt sich im Winkel von 270 Grad nach vorne und hinten drehen und bietet eine optimale Position für das Filmen auf der Schulter. Das Display kann auch gedreht werden, was eine einfache Überwachung der Bildkomposition von der Seite der Kamera aus spitzen Winkeln ermöglicht. Die Kameras sind mit einem 1,3 cm (0,52 Zoll) Sucher mit 1,55 Millionen Bildpunkten und 16:9 Seitenverhältnis ausgestattet.

Die EOS C500 und C500 PL verfügen über intuitiv angeordnete und benutzerfreundliche Bedienelemente.

Sowohl die EOS C500 als auch die EOS C500 PL sind mit einer Waveform-Monitor-Funktion (WFM) ausgestattet, die bei Aktivierung die Gesamthelligkeit einer Szene zeigt. RGB Parade-Anzeige ermöglicht die Anzeige von roter, grüner und blauer Helligkeit. Eine Spot-Anzeige ermöglicht die Isolierung der Leuchtdichteverteilung in einem gewählten Bereich.

Das staub- und spritzwassergeschützte Design der EOS C500 und EOS C500 PL umfasst Abdichtungen am Rand von Abdeckungen, Wahlräder, die mit Dichtungsringen an der Drehachse ausgestattet sind, und mit Gummi versiegelte Tasten. Die Kameras sind auch mit einem eingebauten Kühlsystem mit einem wärmeabführenden Kanal in der Mitte des Gehäuses ausgestattet. Eine Graphitplatte leitet die Sensorwärme zum Wärmeableiter, und ein Lüfter sowie drei Lüftungsöffnungen ziehen heiße Luft aus dem Gehäuse heraus. Die gesamte Luft wird durch ein vollkommen unabhängiges Kanalsystem geleitet, damit keine Staubteilchen zu den empfindlichen Bauteilen gelangen.

Das EF Bajonett mit Cinema Lock befindet sich an der Vorderseite der C500/C500PL – es ermöglicht den schnellen Wechsel großer Objektive, selbst wenn diese fest an Rigs montiert sind.

Eine logische Anordnung der Tasten und Wahlräder sorgt für eine einfache und intuitive Kamerabedienung. Ein Sperrschalter schaltet mit Ausnahme der Aufnahme- und Funktionstasten die Steuerung aus, um eine versehentliche Fehlbedienung zu verhindern, und kleine Erhebungen zwischen den Tasten verhindern das versehentliche Aktivieren von Funktionen. Das Display mit Hintergrundbeleuchtung ermöglicht eine einfache Bedienung bei schwachem Licht, und eine Aufnahmekontrollleuchte ist klar von der Seite oder hinter der Kamera zu sehen.

EF Objektivbajonett mit Cinema Lock für einen schnellen Objektivwechsel

Die C500 verfügt über ein neues EF Bajonett mit Cinema Lock-System, das über einen speziellen Hebel die Objektivarretierung betätigt, sodass die manuelle Drehbewegung zum Anbringen des Objektivs nicht mehr erforderlich ist. So lässt sich jedes der über 70 EF- und Cinema-Objektive aus dem umfangreichen Canon Angebot mühelos und sicher an- und absetzen. Besonders praktisch ist das bei der Arbeit mit sehr großen, fest in Rigs integrierten Objektiven.

Das Display der C500/C500 PL mit Hintergrundbeleuchtung ermöglicht eine einfache Bedienung bei schwachem Licht, und eine Aufnahmekontrollleuchte ist klar von der Seite oder hinter der Kamera zu sehen.

Branchenstandard-Anschlüsse

CF-Karten in zwei Steckplätzen ermöglichen unbegrenzt wechselbare Speicher auf zuverlässigen Flash-Medien. Und in Bezug auf Standardperipheriegeräte verfügen die EOS C500 und C500 PL über alle notwendigen Anschlüsse: Remote (2,5 mm), Sync out (BNC), HDMI Typ A Out, GenLock (BNC), Time Code (BNC), HD/SDI (BNC), Kopfhörer, SD-Karte (für Fotografien und das Speichern von benutzerdefinierten Einstellungen), DC-Eingang, sowie MIC- und XLR-Anschlüsse (CH1 & CH2) bei Nutzung der Canon Monitor/Controller-Einheit. Die Kameras verfügen ebenfalls über einen eigenen Anschluss für den optional erhältlichen Canon Wireless File Transmitter WFT-E6A. Die RAW-Ausgabe erfolgt über zwei 3G-SDI-Anschlüsse.

24.00p-Aufnahmemodus

Da der standardmäßige 24p-Modus für NTSC in Wirklichkeit 23,98 B/s aufweist, hat Canon in der C500 einen eigenen 24.00p-Aufnahmemodus integriert, der den 24 Bildern pro Sekunde (B/s) von Filmkameras entspricht, um eine hohe Kompatibilität mit Filmproduktions-Workflows zu gewährleisten.

Zwei XLR-Anschlüsse (CH1/CH2) sind Teil der Monitoreinheit.

Professionelle Audiosteuerungen

Die Faktoren Tonqualität und Tongestaltung sind für die Endproduktion von hoher Bedeutung und hängen stark von der Aufnahmehardware ab, um saubere, nutzbare Dateien für die Bearbeitung zu erhalten. Die Steuereinheiten der EOS C500 und C500 PL verfügen über zwei XLR-Audio-Eingänge mit +48-V-Phantomspeisung. Ein 3,5-mm-Mikrofonanschluss ist ebenfalls in die Kameras eingebaut. Der Ton wird im unkomprimierten 16-Bit PCM-Format bei 48 kHz aufgezeichnet, um Sound mit hoher Wiedergabetreue zu erhalten. Sowohl die beiden XLR-Eingänge als auch der Mikrofonanschluss bieten eine automatische oder komplett manuelle Gain-Kontrolle (-unendlich bis +18 dB). Zudem sorgt ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss mit 16 Lautstärkeeinstellungen für eine genaue Tonüberwachung.


PRODUKTIONS-WORKFLOW

Mit der digitalen Cinema-Auflösung von 4K (bei 60 B/s) und mehreren Aufnahmeoptionen produziert die EOS C500 atemberaubendes 4K-Filmmaterial und gewährleistet Kompatibilität mit dem Film-Workflow sowie Flexibilität und Einfachheit. Die Kameras ermöglichen auch sendefähige 50 Mbps MPEG-2 MXF-Aufzeichnung (4:2:2) auf CF-Karten.


Unterschiedliche Aufnahmeformate: 4K, 2K RGB 4:4:4/YCC 4:2:2, MXF 4:2:2

Sowohl die C500 als auch die C500 PL bieten eine große Vielfalt an Aufnahmeoptionen: darunter 4K RAW/HRAW und 2K RGB 4:4:4 (12-Bit) oder YCC 4:2:2 (10- oder 12-Bit) mit Aufzeichnung auf externen Geräten für eine erstklassige Aufnahmeleistung. 4K kann als 4K im DCI-Standard für Kinoproduktionen gewählt werden. Die Kameras können sendefähige MPEG-2 MXF-Dateien mit 50 Mbps (4:2:2) entweder nacheinander oder gleichzeitig auf zwei CF-Speicherkarten aufnehmen.

Die EOS C500 unterstützt zudem die Option 3.840 x 2.160 (Quad Full-HD) mit einem Seitenverhältnis von 16:9, entsprechend geltender Sendestandards, d. h. die EOS C500 deckt ein breites Spektrum an Produktionsbereichen ab – von TV- bis hin zu großen Kinoproduktionen.

4K RAW- und 2K-Workflow

Einer der Hauptvorteile der C500 ist die Möglichkeit einer 4K- oder 2K-Datenausgabe direkt an externe Recorder über zwei 3G-SDI-Ausgänge. Mit den Anschlüssen ist es möglich, 4K 10-Bit Bayer RAW-Daten direkt vom Sensor zu verwenden, was Bilder mit einer überragenden Qualität ermöglicht. Bei dieser Konfiguration werden die RAW-Daten im 4K-Modus mit einer Anwendung (Cinema RAW Development) entwickelt, die auf Canons Website heruntergeladen werden kann.

Geschwindigkeiten von bis zu 120 B/s in 2K und 4K HRAW (mit Halbierung der vertikalen Auflösung) sowie 60 B/s in 4K ermöglichen ebenfalls eine Hochgeschwindigkeitsaufnahme. Bei der Cinema RAW 4K-Ausgabe wird die Informationsmenge, die vom Bildsensor erfasst wird, auf dem Maximum gehalten. Dies gibt der C500 die Möglichkeit, ihr Potenzial bei der Bearbeitung optimal zu entfalten – dank 10-Bit-Ausgabe.

Der Bedarf an RAW-Daten hat bei der Videoproduktion für Werbung und große Filme, die ACES oder andere Highend-Workflows erfordern, sowie für Filmmaterial mit qualitativ hochwertigen visuellen Effekten (VFX) zugenommen. Die RAW-Ausgabe der EOS C500 erfüllt all diese Ansprüche.

Das MXF-Format (Material eXchange Format) vereint in einer einzelnen Datei Video- und Audiodaten mit Metadaten für einen einfachen Zugriff auf wichtige Informationen während des gesamten Produktionsprozesses.

MPEG-2 (4:2:2) 50 Mbps Codec, MXF-Format

Zusätzlich zur 4K-/2K-Ausgabe bieten die C500 und C500 PL auch Canons MPEG-2 (4:2:2), 50 Mbps Codec, der bereits aus den Modellen C300 und C300 PL bekannt ist, für die interne Aufzeichnung auf CF-Karten im branchenüblichen MXF-Format. Das MXF-Format vereint in einer einzelnen Datei Video- und Audiodaten mit Metadaten für einen einfachen Zugriff auf wichtige Informationen während des gesamten Produktionsprozesses.

Der beeindruckende Dynamikumfang der EOS C500 und C500 PL mit Canon Log Gamma kann auf einfache Weise in das branchenübliche 10-Bit Cineon 24.00p (.cin) Log-Format konvertiert werden, was eine nahtlose Integration in Postproduktions- und Finishing-Workflows sicherstellt.

Dieser 24.00p-Modus entspricht exakt der Bildrate von Filmkameras, d. h. es besteht kein Bedarf für eine zeitraubende Bildratenkonvertierung. Das 4:2:2 Farbsampling bietet eine doppelt so hohe vertikale Farbauflösung wie 4:2:0, was bessere Farbabstufungen, feinere Details und weichere Diagonalen ermöglicht und zudem ausgefranste Kanten, Farbsäume und unerwünschte Artefakte beim Chroma-Keying vermeidet.

POSTPRODUKTIONS-WORKFLOW

Die EOS C500 und EOS C500 PL produzieren Bilddateien, die mit sämtlichen Prozessen zurecht kommen, denen sie bei der Postproduktion ausgesetzt werden. Der CMOS-Sensor mit 8,85 Megapixel macht der Performance von 3-Chip-Konfigurationen Konkurrenz, und 4K sowie 2K RGB-Signale produzieren saubere, verzerrungsfreie Filmaufnahmen.


Workflow-Integration

Das Cinema EOS System lässt sich nahtlos in NLE-Workflows integrieren, indem es branchenübliche Dateiformate verwendet, um den Postproduktionsprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten. Es generiert robuste Dateien, die einfach übertragen und in einer Vorschau angezeigt werden können und mit zahlreichen Änderungen und Speichervorgängen extrem gut zurechtkommen.

In der digitalen Cinema-Produktion ist die Workflow-Integration ein Schlüsselkriterium, und 4K RAW- und 2K RGB-Workflows können direkt für eine große Vielfalt von Farbbearbeitungsanwendungen übernommen werden. Sowie die Aufnahme abgeschlossen ist, steht der Postproduktion bereits das 4K RAW Material zur Bearbeitung zur Verfügung. Eine kostenlose Software, die als Download zur Verfügung steht, hilft bei der 4K-Filmaufnahme.

Die RAW-Ausgabe erfolgt über zwei 3G-SDI-Ausgänge, während zwei CF-Kartensteckplätze auf der Rückseite der C500/C500 PL eine gleichzeitige Aufnahme ermöglichen.

Dateibasierte Aufnahme auf zwei CF-Karten

Anstatt proprietäre und teure Speichersysteme zu nutzen, kommen in der EOS C500 zwei Kartensteckplätze zum Einsatz, um auf kosteneffektiven und verbreiteten Compact Flash-Speicherkarten (CF) intern aufzuzeichnen. Zu den Aufnahmefunktionen gehören Relay-Aufnahmen, die gleichzeitige Aufzeichnung mit zwei Speichersteckplätzen, Kartentausch während des Betriebs sowie Kopieren und Backups.

CF-Karten ermöglichen Übertragungszeiten, die den Workflow reduzieren, wenn die Dateien z. B. auf NLE-Systeme übertragen werden. Bei Dokumentationen von Expeditionen oder Reality-TV-Sendungen beispielsweise kann eine Karte vor Ort bleiben oder auf einem Speichergerät gesichert werden, während die andere Karte zu einer Bearbeitungscrew an einem anderen Ort gebracht wird. Außerdem ist keine spezielle Hardware oder Transcoding erforderlich, wenn eine Fernbearbeitung oder Bearbeitung „unterwegs“ vorgenommen wird.

Voraufzeichnung

Manchmal werden die überraschendsten und nützlichsten Aufnahmen eingefangen, bevor der Regisseur „Action“ ruft oder bevor der Kameramann das Motiv ins Bild gehen sieht. Bei der Voraufzeichnungsfunktion der EOS C500/C500 PL werden kontinuierlich drei Sekunden in HD (jedoch nicht 4K oder 2K) aufgenommen und auf einer CF-Karte gespeichert. Sobald die Aufnahmetaste gedrückt wird, wird das Filmmaterial an den Anfang des Clips angehängt. Die Voraufzeichnungsfunktion gibt Kameraleuten, Regisseuren und Cuttern etwas Spielraum bei der Bearbeitung, da wichtige Sekunden hinzugefügt werden, die eine Szene abrunden oder einen neuen Take vermeiden können.

File Browser (XF Utility)

Als Alternative zu NLE-Systemen von Drittanbietern kann das Canon File Browser Utility (auf der Produkt-CD) verwendet werden, um reines MXF-Filmmaterial zu prüfen und Metadaten direkt von der EOS C500 bzw. C500 PL hinzuzufügen. Bitte beachten Sie, dass 4K RAW-Dateien direkt aus den Kameras die Verwendung von 4K-Entwicklungssoftware erfordern.

Robuste, hochwertige Dateien im Branchenstandard

Canons XF Codec unterstützt Full-HD-Auflösung (1920 x 1080) und nutzt eine MPEG-2 4:2:2-Komprimierung bei 50 Mbps: all das, um den ästhetischen Look zu erzielen, den Sie anstreben. Egal ob es um den Rohschnitt aus Clips geht, die auf einer Kamera aufgezeichnet wurden, oder um die Integrierung zeitcodierter Aufnahmen von mehreren synchronisierten Kameras – professionelle Filmer sind komplett von der Bildqualität abhängig, die die Kamera produziert, um den endgültigen Look zu erzielen, den sie ursprünglich vor Augen hatten.

Bei NLE, digitalen Spezialeffekten und Postproduktionsverfahren müssen Bilddateien robust genug sein, um mehrfache Änderungen und Speichervorgänge auszuhalten. Canons digitale Cinema-Kameras EOS C500 und EOS C300 PL produzieren Bilder in einer unglaublich hohen Qualität mit einem 4:2:2-Codec in MXF Full-HD oder 2K YCC, der digitale Dateien erstellt, die für großangelegte Postproduktionsarbeitsgänge geeignet sind.